ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Friede, Verständnis, menschliche Würde: Papst Benedikt fordert Christen und Muslime zur Zusammenarbeit auf

Posted by deislam - 7. November 2008

Aus: ZENIT.org: ZG08110609 – 06.11.2008
Permalink: http://www.zenit.org/article-16353?l=german

Empfang der Mitglieder des katholisch-muslimischen Forums

ROM, 6. November 2008 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. hat Katholiken und Muslime dazu ermutigt, der Welt zu zeigen, dass wir alle Mitglieder ein und derselben Familie sind und dass Gott uns liebt. Außerdem rief der Papst dazu auf, die Würde jedes Menschen zu verteidigen.

Beim Empfang der Mitglieder des neuen katholisch-muslimischen Forums, das heute seine erste Tagung zum Abschluss brachte, würdigte der Heilige Vater die Bemühungen, aufeinander zuzugehen und das gegenseitige Verständnis zu vertiefen. Er hoffte, dass die Gespräche dazu anregen mögen, die positiven Überlegungen zum Thema Gottes- und Nächstenliebe an alle Menschen weiterzugeben, damit sie ihr Leben tatsächlich ändern könnten.

Das Forum wurde vom Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog und von Vertretern jener 138 muslimischen Gelehrten gegründet, die sich im Oktober 2007 mit einem offenen Brief an Papst Benedikt XVI. und andere christliche Hirten gewandt hatten.

Dieser Brief, so der Bischof von Rom, habe zum Tagungsmotto Gottes- und Nächstenliebe Anlass gegeben, werde doch in dem Schreiben aufgezeigt, dass die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten „das Herz von Islam und Christentum“ seien.

Die Erkenntnis, dass Gott die Liebe sei, bilde die Grundlage für die christliche Liebe, und diese „unendliche und ewige Liebe ermöglicht es uns zu antworten, indem wir all unsere Liebe zurückschenken“.

Aus Liebe habe Gott das ganze Universum geschaffen, und aus Liebe sei er in die menschliche Geschichte eingetreten. „Die Liebe Gottes wurde sichtbar, sie offenbarte sich voll und definitiv in Jesus Christus. So kam er, um den Menschen zu begegnen, und während er Gott blieb, nahm er unsere Natur an. Er gab sich selbst hin, um jedem Menschen seine volle Würde zurückzugeben und uns das Heil zu bringen. Wie könnten wir das Geheimnis der Inkarnation und der Erlösung jemals anders erklären als durch die Liebe? Unsere Berufung und Sendung besteht darin, aus freien Stücken jene Liebe mit den anderen zu teilen, die Gott ohne irgendein Verdienst unsererseits über uns ausschüttet.“

Der Heilige Vater erklärte, dass Christen und Muslime unterschiedliche Zugänge zu den Dingen hätten, die Gott betreffen, machte dann aber vor allem auf die gemeinsamen Positionen aufmerksam. Er ermutigte die Anwesenden, gemeinsam Zeugnis von der Liebe Gottes abzulegen und die Menschen absichtslos zu lieben, allen voran die Notleidenden. „Gott fordert uns dazu auf, uns gemeinsam für die Opfer von Krankheiten, Hunger, Armut, Ungerechtigkeit und Gewalt einzusetzen.“

Anschließend verwies Papst Benedikt auf die zentrale Rolle der menschlichen Person und ihrer Würde, und ersuchte die Anwesenden, das Leben als Geschenk Gottes zu achten und zu verteidigen.

Das Thema Gewissens- und Religionsfreiheit veranlasste den Heiligen Vater, all derer zu gedenken, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden. Es handle sich dabei um Handlungen, die man nicht hinnehmen dürfe und die durch nichts zu rechtfertigen seien. Besonders erbärmlich und schädlich seien sie aber, wenn sie im Namen Gottes begangen würden.

Angesichts solcher Entwicklungen ermahnte Benedikt XVI. alle, die Aufrichtigkeit des Einsatzes ihrer jeweiligen Religionen für Frieden und gegenseitiges Verständnis durch Wort und Tat unter Beweis zu stellen.

Unser Kommentar:

„… dass wir alle Mitglieder ein und derselben Familie sind…“
Kann man das so sagen? Ja, freilich, wenn unter „wir alle“ die „Menschen als Geschöpfe Gottes“ (bloß) in ihrer NATUR gemeint sind. Dann sind wir tatsächlich ALLE Mitglieder ein und derselben Menschheits-Familie. Der Papst versteht aber unter „wir alle“: „Katholiken und Muslime“. Als katholische CHRISTEN und islamische MUSLIME sind wir aber NICHT „Mitglieder ein und derselben Familie“. Die katholischen Christen sind Familien-Mitglieder der KIRCHE CHRISTI, des REICHES GOTTES, und die Muslime sind „Familien-Mitglieder der islamischen Ummah“, d.h. der „Nicht-Kirche“, des „Nicht- und GEGEN-Reiches Gottes“. Die katholischen Christen sind GETAUFT, ERLÖST und ERRETTET im Namen GOTTES, des DREI-PERSÖNLICHEN, des MENSCHLICHEN, des MENSCH-GEWORDENEN. Die mohammedanischen Muslime sind UN-GETAUFT, UN-ERLÖST und UN-ERRETTET im Namen ALLAHS des UN-NAHEN, UN-NAHBAREN, UN-PERSÖNLICHEN, UN-MENSCHLICHEN, im Namen des GEGEN-GOTTES.

„… und dass Gott uns liebt.“
GOTT liebt alle Menschen, ja! Er liebt vorerst einmal alle Menschen, die bereits bei Ihm im Himmel sind. Aber Er liebt auch alle (irdisch) LEBENDEN Menschen, weil jeder Mensch auf dieser Erde, solange er lebt, sich (noch) zu Ihm bekehren kann. Gott liebt weder den Sünder, noch den Ungläubigen oder Irrgläubigen ALS Sünder, Ungläubiger oder Irrgläubiger. Er liebt den Sünder, den Irr- und Ungläubigen nur ALS von Ihm zur (Recht-)Gläubigkeit und Sündenlosigkeit, zur Tugendreichheit, zur HEILIGKEIT geschaffenes, ausgestattetes und fähiges Geschöpf. Gott liebt also auch nicht den Muslim als Muslim, als Anhänger, Gläubiger des Islams. Sondern er liebt den Muslim TROTZ seines „Muslim-Seins“. Er liebt ihn,  weil auch der Muslim mit Seiner Gnade noch CHRIST werden kann!

„… dass die Liebe zu Gott und zum Nächsten das Herz von Islam und Christentum seien.“
Die Gottes- und Nächstenliebe mag man „das Herz des Christentums“ nennen. Richtig ist, dass DAS HERZ JESU, IN DEM DIE GANZE FÜLLE DER GOTTHEIT WOHNT, das HERZ DES CHRISTENTUMS ist! Ganz gewiss aber ist die Gottes- und Nächstenliebe nicht „das Herz des Islams“. Der Islam ist die GEGEN-Religion zur einzig wahren Religion, der GEGEN-Glauben zum wahren Glauben, die GEGEN-LIEBE zur wahren Liebe, die GEGEN-GOTTESLIEBE zur wahren Gottesliebe, die GEGEN-NÄCHSTENLIEBE zur wahren Nächstenliebe.

„… dass Christen und Muslime unterschiedliche Zugänge zu den Dingen hätten, die Gott betreffen…“
Die Muslime haben als Muslime, als Koran- und Mohammed-Gläubige überhaupt keinen Zugang zu den Dingen, die den einzige wahren, CHRISTLICHEN GOTT betreffen; denn ALLAH ist nicht GOTT, und der „Zugang zu GOTT“ ist JESUS CHRISTUS, der GOTT-MENSCH; dieser aber wird von den Muslimen verschmäht und geschmäht.

„… gemeinsam Zeugnis von der Liebe Gottes abzulegen und die Menschen absichtslos zu lieben…“ „Gott fordert uns dazu auf, uns gemeinsam … einzusetzen“.
Zeugnis von der Liebe Gottes ablegen können nur diejenigen Menschen, die an den wahren Gott und damit an die wahre Liebe glauben und diesen Glauben auch leben. Gemeinsam mit Un- und Irrgläubigen können die Gläubigen die Liebe Gottes nicht bezeugen, sondern nur verzerren und verraten. Gott fordert uns NICHT dazu auf, uns gemeinsam mit unseren Glaubensfeinden für dies und das einzusetzen, sondern Er fordert uns dazu auf, stets das Gegenteil zu tun, nämlich uns immer als „Ecclesia“, als die „Auserwählten“, „Ausgesonderten“, „Erretteten“, ohne Vermischung und Vermengung, ohne „Zusammengehen“ mit den Nicht-Christen einzusetzen. Und „absichtslos“ lieben kann der Mensch gar nicht. Wenn Liebe eine „ewigkeitsverdienstliche“ Tugend sein soll, dann muss die „Absicht“ des Liebenden mindestens die sein: GOTT ZU LIEBEN!

3 Antworten to “Friede, Verständnis, menschliche Würde: Papst Benedikt fordert Christen und Muslime zur Zusammenarbeit auf”

  1. Cees said

    Vielen Dank sei dem Gestalter dieser Seite ‚deislam‘,
    gerne möchte ich mich der Einschätzung anschließen,
    dass Allah eben nicht der Gott der Christenheit ist.

    Das Betonen von ‚Gemeinsamkeiten‘ zwischen Bibel und
    Koran soll wohl Gewalttaten verhindern helfen und
    den politischen Frieden in Afrika, Nahost, Europa
    und Südasien garantieren, anders vermag ich mir
    derlei gewagte Religionsvermischung nicht erklären.

    Man will ‚ankommen‘ und verramscht, verschludert
    Prinzipien (so man sie sich jemals errungen hatte).
    Man zahlt – recht betrachtet – Schutzgeld, Dschizya.

    Dabei dürfte sich rasch die alte Volksweisheit als
    wahr erweisen: „Gut gemeint ist eben nicht gut!“

    Ärgerlicherweise sind 2008 in katholischen Kirchen-
    gebäuden bereits die ersten christlich-islamischen
    Trauungen ‚gefeiert‘ worden, einen lediglich in
    Jahreszeit, Ortschaft und Personnennamen aus
    Gründen des Datenschutzes veränderten, im Übrigen
    vollkommen treu dokumentierten Text zu solch einer
    christlich-muslimischen Eheschließung liefert uns
    dieser Text:

    http://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/10/27/090/

    Es soll Frieden schaffen … es wird leider das Gegenteil erreicht
    werden, da der arrogante Anspruch der Scharia, der den
    Nichtmuslimen volle Würde und volle Bürgerrechte eben NICHT
    zuzuerkennen bereit ist, mit keiner Silbe genannt worden ist.

    Man ‚individualisiert‘ das Problem, nach dem Motto: „Die
    jungen Leute lieben sich doch und werden schon wissen,
    warum sie in einer interreligiösen Ehe leben wollen.“

    Es gab ‚Götter‘, die den Kannibalismus erwünschten, es
    gab Kriegsgötter wie Ares oder Mars oder Allah, es hat
    im Hirn des Diktators Hitler einen ‚Gott der Vorsehung‘
    gegeben und Stalin ging für den Fetisch des Marxismus
    (den Marx 1848 vielleicht gar nicht verschuldet hatte)
    im buchstäblichen Sinne über Leichen.

    Dürfen wir deswegen Christus mit Quetzalcoatl oder Wotan
    verschmelzen, bloß um Heiratswilligen eine ‚Dienstleistung‘
    zu … verkaufen? Niemals! Und doch: Der Pfarrer rief:
    „Ich segne diese Ringe im Namen von Jesus Christus und Allah!“

    Mit freundlichen Grüßen
    -Cees-

  2. nina said

    Ich freue mich sehr über die Bemühungen den Frieden zwischen den Religionen zu schließen!
    Das, was eine Religion wirklich ausmacht steht in der Bibel, Koran usw. und nicht in den
    Geschichtsbüchern, wo Verbrechen mancher Religionsmitglieder beschrieben werden.
    Ein Mensch, der seine Religion lebt so wie die Religion es empfiehlt, kann kein schlechter Mensch sein und darum geht es eigntlich. Gefahr droht nur dann, wenn das Ganze fanatisch wird und das menschliche Ego gierig wird. An dem Punkt sollte jeder “ vor der eigenen Tür kehren“
    Die Vertreter aller Religionen sollen den Menschen zum Vorbild des Friedens werden und nicht Öl aufs Feuer gießen.
    Nur so kann man die Religionskriege bekämpfen und den Fanatikern den Wind aus den Segeln nehmen
    Ich habe den Krieg erlebt und kann nur sagen… was Krieg wirklich ist kann man nur wissen, wenn man es erlebt hat. Dafür muss man nicht belesen sein…

    Ich hoffe, dass diese Bemühungen weiter gehen.

    Nina

  3. deislam said

    @Nina, #2:
    Du sagst (ziemlich) richtig: das was eine (angebliche) Religion wirklich [oder hauptsächlich] ausmacht, steht in „der Bibel, (im) Koran, usw. und nicht in den Geschichtsbüchern“. Also: was die christliche Religion wirklich ausmacht, das steht „in der Bibel“ (und zwar vor allem im Neuen Testament), und was die islamische „Religion“ ausmacht, das steht im Koran, und was die nachchristliche jüdische „Religion“ ausmacht, das steht „in der Bibel“ (und zwar ausschließlich im (nicht vollständigen) Alten Testament [in der Tora]). Falsch ist aber Dein Satz: „Ein Mensch, der seine Religion lebt so wie die Religion es empfiehlt, kann kein schlechter Mensch sein.“ Denn der Mensch ist mit Vernunft begabt. Er hat Intelligenz. Er hat Erkenntnis und Wissen. Er kann sich diese aneigenen. Er kann sie vermehren. Ein Mensch darf nicht einfach annehmen und glauben, was man ihm als „Religion“, als „Heilslehre“ vorsetzt. So wie er in seinem Leben unaufhörlich zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch, Wahr und Unwahr wählen muss, so ist er auch verpflichtet, zwischen den ihm angebotenen „Religionen“ zu wählen. Die Vernunft, mit der er ausgestattet ist, wird ihm schon mal klarmachen, dass es nur EINEN (wahren) Gott geben kann und damit auch nur EINE (göttliche) Religion, EINEN Gesetzgeber, EIN Gesetz, EINE Heilslehre, EINE Wahrheit, EINEN Heilsweg. Nur EINE Religion ist also die richtige, die göttliche. Alle anderen sind falsch, sind un-göttlich, wider-göttlich, sind Pseudo-Religionen, sind Lehren GEGEN Gott und Seinen Willen und Sein Reich. Und diese GEGEN-Religionen gibt es vor allem deswegen, weil da einer ist, ein GEIST, ein gefallener, gestürzter Engel, der die Opposition, die Auflehnung, die Rebellion gegen Gott begonnen und sich dazu einen großen, mächtigen Anhang sowohl unter den Engeln wie auch unter den Menschen „errungen“ hat. Es kann deshalb kein Friede herrschen; es ist Krieg; es ist Religions-Krieg! Und wir Menschen, wir ALLE, sind berufen und aufgerufen, die richtige Seite in dieser andauernden Schlacht zu wählen. Wer meint, es gehe vor allem darum, „Frieden zwischen den Religionen“ zu fördern, der steht schon auf der falschen Seite. FRIEDEN kann und wird erst herrschen im HIMMLISCHEN REICHE GOTTES.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: