ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Kardinal Tauran: Neue Atmosphäre im interreligiösen Dialog

Posted by deislam - 17. Juli 2008

Wir zitieren aus Zenit.org und kommentieren anschließend:

Permalink: http://www.zenit.org/article-15623?l=german

Kongress zur Förderung des interreligiösen Dialogs in Madrid (16. – 18. Juli)

ROM, 16. Juli 2008 (ZENIT.org).- Am heutigen Mittwoch hat in Madrid der internationale Kongress begonnen, der auf Initiative des Königs von Saudi-Arabien Abdallah zur Stärkung des interreligiösen Dialogs einberufen wurde. Der Kongress findet am kommenden Freitag, den 18. Juli, seinen Abschluss.

Ziel der internationalen Begegnung ist es, das Bild eines toleranteren Islam zu liefern, der für alle Religionen offen ist. Gleichzeitig soll einer breiteren Öffentlichkeit der Appell von Mekka (6. Juni 2008) bekannt gemacht werden. Außerdem geht es um eine Präzisierung des Beitrags der Religionen für den Weltfrieden und das Zusammenleben der Menschen. Gemeinsam geteilte ethische Werte sollen der Welt und vor allem der Erziehung der Jugend zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt beabsichtigt der Kongress, der Menschheit zu einer Rückkehr zu Gott zu verhelfen.

Als Vertreter des Heiligen Stuhls nimmt der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kardinal Jean-Louis Tauran, teil. In einem Gespräch mit der vatikanischen Zeitung „L’Osservatore Romano“ (16.7.2008) bezeichnete der Kardinal die Tagung als „mutige Initiative“ des saudiarabischen Königs.

Der Heilige Stuhl begrüße den Kongress, der die drei großen monotheistischen Religion um einen Tisch versammelt sieht, als eine dem Wunsch Papst Benedikts XVI. entsprechende Initiative, die dieser mehrmals gewünscht hätte.

Für Kardinal Tauran sind die letzten Ereignisse im Bereich des interreligiösen Dialogs mit dem Islam ein sichtbarer Beweis für eine neue Atmosphäre im interreligiösen Dialog. Tauran brachte den Wunsch zum Ausdruck, dass die Madrider Konferenz konkret für die Überzeugung Zeugnis ablege, dass die authentisch praktizierten Religionen zu Brüderlichkeit und Harmonie der Menschheitsfamilie beitragen. „Die Religionen führen keine Kriege“, so der Kardinal. Daher sei es Pflicht der religiösen Hirten und Führer, das Gewissen ihrer Anhänger zu bilden, damit diese wahrhaft Gläubige seien, „Überbringer des Friedens und der Brüderlichkeit“.

Eine der Früchte der abrahamitischen Religionen besteht für Kardinal Tauran im Gebet, das in einer säkularisierten Welt für die transzendente Dimension des Menschen Zeugnis ablege. Weitere Früchte seien die Bekräftigung der Sakralität des menschlichen Lebens und die Notwendigkeit der rechten Erziehung der Jugend. Auf diese Ziele hin müsse zusammengearbeitet werden.

Für Tauran ist die Tatsache, dass es der Hüter der heiligsten Orte des Islam ist, der die Konferenz organisierte, ein Zeichen dafür, dass es sich um einen Aufruf universaler Art handelt.

Den „Appell von Mekka“ aus dem Juni 2008 bezeichnete der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog als ein bedeutendes Dokument. Aus ihm gehe das Bild eines Islam hervor, der sich der Weltöffentlichkeit mit einem anderen Gesicht präsentieren wolle als dem, das vom extremistischen Terrorismus gezeichnet werde. Es sei ein Islam zu erkennen, der für die Begegnung mit anderen Religionen offen und zu einer gegenseitigen Kenntnis bereit sei, die auf im Wesentlichen gemeinsamen Werten beruhe. Des Weiteren sei der gemeinsame Wille festzuhalten, den Menschen neu für Gott zu öffnen, für den Schutz der Umwelt zusammenzuarbeiten, deren Zerstörung als schwere Sünde anerkannt sei. Dazu komme die Verteidigung der ethischen Werte des Lebens und der Familie.

Zum pseudoreligiös inspirierten Terrorismus wiederholte Kardinal Tauran die Ansicht Papst Benedikts XVI. und bezeichnete ihn als „kriminelle Tätigkeit“, die umso schlimmer sei, wenn sie unter dem Deckmantel der Religion vollzogen werde und damit die reine Wahrheit Gottes auf das Maß der eigenen Blindheit und moralischen Perversion herabdrücke.

Kardinal Tauran brachte zudem die Ansicht zum Ausdruck, dass der König von Saudi-Arabien gerade auch durch seine Begegnung mit Papst Benedikt XVI. zu diesen neuen Schritten veranlasst worden sei. Der König sei tief beeindruckt gewesen von der Menschlichkeit des Papstes. Gleichzeitig sei sich nach Meinung Taurans der König bewusst, dass einige extremistische Fraktionen innerhalb der islamischen Welt das Bild des Islam verfinstert hätten. Deshalb wolle Abdallah dem Islam sein wahres Antlitz zurückerstatten.

Der Dialog über den Menschen begünstigt nach Worten von Kardinal Tauran auch den theologischen Dialog, dessen „Schwelle“ auf diese Weise erreicht werden könne. Dabei sei dann zu sehen, was möglich sei und was nicht. Jedenfalls handle es sich bei dem Treffen in Madrid um einen Schritt hin zu einer neuen Haltung, die vor allem ein gegenseitiges Anhören begünstige. Der Andere solle nicht als Rivale, sondern als Bruder gesehen werden.

„Der interreligiöse Dialog setzt die eigene Identität voraus“, bekräftigte Kardinal Tauran zum Schluss. „Er muss dann aber zu einer gegenseitigen Bereicherung gelangen. Wenn man nicht zu konkreten Gesten kommt, nützt sogar der Dialog nichts.“

Unser Kommentar:
Wir glauben, dass es höchste Zeit wäre, dem 65-jährigen Kardinal Jean-Louis Tauran („Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog“) in sein Reisegepäck ein komplettes Set islamischer Bekleidung(sstücke) mitzugeben; er könnte dann jeweils nach Bedarf anstatt in seinem scharlachroten Kardinal-Outfit in der klassischen (saudi-arabischen) islamischen Männertracht „ausgehen“ und sich in Mekka (falls es ihm gelingt, bis dahin vorzudringen) und in allen Scharialändern, weil als „Freund und Bruder“ ausgewiesen, unauffällig und unverdächtig unter die gebannten Zuhörer in Freitags-Moscheen setzen und sich aufmerksam die Predigten anhören, vor allem jene, die sich thematisch mit den „Ungläubigen“ befassen. Es würde ihm dann vielleicht aufgehen, dass „das wahre Antlitz des Islams“ nicht das eines toleranten ist, und dass der „real-existierende“, d.h. der „authentisch praktizierte“ Islam keineswegs zu „Brüderlichkeit und Harmonie der Menschheitsfamilie“ beiträgt und „der Menschheit nicht zu einer Rückkehr zu Gott (zum wahren Gott!) verhilft“, und dass der islamische Terrorismus mitnichten als „pseudoreligiös inspirierte kriminelle Tätigkeit“ gebrandmarkt wird und dass die reine (christliche) Wahrheit Gottes durch die islamische Lehre auf das Maß uneinsichtiger Blindheit und pseudoreligiös verbrämter moralischer Perversion herabgedrückt“ wird.
Es braucht ja schon eine gute Portion, eine starke Dosis Begriffsstutzigkeit, um bei soviel Evidenz zu glauben, der Islam sei, wenn nur authentisch praktiziert, tolerant und „für alle Religionen offen“. Gewiss versteht er sich als „offen für alle Religionen“; aber eben nur einseitig. Der Islam ist offen für Konvertiten aus allen Religionen! Ist aber einer einmal in die „Umma“ eingetreten, kann er sie nicht mehr verlassen, es sei denn unter Todesgefahr. „Die Religionen führen keine Kriege“, meinen die gutmenschlichen Geistig-Verschleierten. Aber gerade der Islam ist die „Religion“, die unausgesetzt „Krieg führt“ (immer schon und auch heute noch und heute mehr denn je). Wir empfehlen zwecks Einsichts-Vertiefung das Online-Spiel „Dar-El-Harb“!

In diesem Zusammenhang unbedingt (nochmals) lesen:

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4 Antworten to “Kardinal Tauran: Neue Atmosphäre im interreligiösen Dialog”

  1. Daniel Wotziak said

    „Der Heilige Stuhl begrüße den Kongress, der die drei großen monotheistischen Religion um einen Tisch versammelt sieht, als eine dem Wunsch Papst Benedikts XVI. entsprechende Initiative, die dieser mehrmals gewünscht hätte.“

    Es scheint ja nicht nur Kardinal Tauran, sonst auch Papst Benedikt XVI selbst zu sein, der diesen Dialog wünscht. Oder verstehe ich das falsch?

  2. deislam said

    @Daniel Wotziak, #1:
    Ja, was wir hier an die Adresse von Kardinal Tauran geschrieben haben, gilt grundsätzlich auch für den Papst, Benedikt XVI., und für alle katholischen Hierarchen, die glauben, der „interreligiöse Dialog“ (so wie er seit dem letzten Konzil betrieben wird) sei vom HEILIGEN GEIST inspiriert, sei der WILLE GOTTES. Nicht ein solcher Dialog aber ist der WILLE und BEFEHL CHRISTI, sondern die Verkündigung, die Predigt, die Mission: zur Bekehrung der Mohammedaner und der Juden wie aller (Noch-)Nicht-Christen! CHRISTUS hat den Seinen nicht den Auftrag gegeben, sich mit den Ungläubigen zusammenzusetzen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, schon gar nicht „zum Schutz der ethischen Werte“ und „zur rechten Erziehung der Jugend“ und „um den Menschen neu für Gott zu öffnen“!

  3. Daniel Wotziak said

    @Deislam, #2:
    Das heisst ihr lehnt jeden Dialog mit anderen Religionen ab. Wie aber wollt ihr die Andersgläubigen dann überzeugen, dass euer Glaube, der einzig richtige sei?

  4. deislam said

    @Daniel Wotziak, #3:
    Nein, wir lehnen nicht jeden Dialog mit anderen „Religionen“, mit Andersgläubigen ab; wir lehnen nur die Art von Dialog ab, der seit 40 Jahren von katholischer Seite betrieben wird und nicht (klar) auf Bekehrung abzielt. CHRISTI Auftrag an die Seinen (Sein Missionsbefehl) ist klipp und klar (Matthäus 28,18-20): „Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

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