ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Benedikt XVI.: Interreligiöser Dialog ist Dienst an der Gesellschaft

Posted by deislam - 5. Juli 2008

Kathpress / 18.04.2008 / 08:59 / OTS0014 5 AA 0457 KAT0002

utl: Benedikt XVI. würdigte in Washington bei Begegnung mit jüdischen, islamischen, buddhistischen und hinduistischen Vertretern das Miteinander der Religionen in den USA

Washington, 18.4.08 (KAP) Papst Benedikt XVI. hat in den USA gegen die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des interreligiösen Dialogs betont. Bei einem Treffen mit Vertretern anderer Religionen mahnte er am Donnerstagabend in Washington, Begegnung und Dialog nicht nur als Mittel zum gegenseitigen Verständnis zwischen den Religionen zu sehen. Der interreligiöse Dialog sei auch ein Weg, der ganzen Gesellschaft zu dienen. Mit einer wachsenden gegenseitigen Kenntnis werde der Blick für gemeinsame ethische Werte frei. „Die Welt erwartet ein gemeinsames Zeugnis für diese Werte“, sagte der Papst.

Benedikt XVI. sprach von einer „enormen Verantwortung religiöser Führer“. Die Religionsgemeinschaften müssten die Gesellschaft mit tiefer Ehrfurcht und Respekt für das menschliche Leben ausstatten; sie hätten sicher zu stellen, dass die Menschenwürde anerkannt und geschätzt wird. Zu ihren Aufgaben gehöre der Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit. Insbesondere aber sollten sie den neuen Generationen nahe bringen, was „richtig, gut und vernünftig“ ist. Zugleich lud der Papst dazu ein, außer den Gemeinsamkeiten auch die Unterschiede ruhig und klar zu diskutieren. Auf diese Art bleibe der Austausch nicht bei gemeinsamen Werten stehen, sondern erforsche auch deren letzten Grund.

Der interreligiöse Dialog dürfe nicht auf das Finden von praktischen Strategien zur Friedensförderung reduziert werden, unterstrich Benedikt XVI. Das tiefere Ziel sei, zentrale Fragen zu beantworten: „Was ist der Ursprung und das Ziel der Menschheit? Was ist gut und böse? Was erwartet uns am Ende unserer irdischen Existenz?“ Gegenwärtig würden diese Themen freilich oft an den Rand gedrängt. Aufgabe spiritueller Führer sei, sie wieder ins Bewusstsein zu rücken.

Als beispielhaft stellte Benedikt XVI. das Miteinander der Religionen für die Gesellschaft in den USA vor. Das Land habe eine lange Geschichte der Zusammenarbeit in verschiedensten Feldern des öffentlichen Lebens. Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft und Religionszugehörigkeit engagierten sich täglich gemeinsam im sozialen und Erziehungsbereich. Die USA zeigten, dass eine einige Gesellschaft aus einer Pluralität von Völkern erwachsen könne, so der Papst. Voraussetzung sei, dass „Religionsfreiheit als grundlegendes Bürgerrecht anerkannt wird“.

Die Aufgabe, Religionsfreiheit zu wahren, sei nie abgeschlossen, mahnte Benedikt XVI. weiter. Der gesetzliche Schutz der Religionsfreiheit garantiere nicht, dass Menschen, vor allem Angehörige von Minderheiten, von Diskriminierung und Vorurteilen verschont bleiben. Jeder müsse dafür Sorge tragen, dass Menschen ihren Glauben in Frieden ausüben und ihren Kindern weitergeben können.

An dem Treffen im „Pope John Paul II Cultural Center“ nahmen etwa 150 Vertreter von Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus teil. Das 2001 eröffnete Zentrum beherbergt eine Forschungs- und
Dokumentationsstelle für das Wirken von Johannes Paul II. Ein Schwerpunkt liegt auf dem interreligiösen Dialog. Besucher können in einer interaktiven Galerie die Weltreligionen kennenlernen. (forts mgl)

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4 Antworten to “Benedikt XVI.: Interreligiöser Dialog ist Dienst an der Gesellschaft”

  1. Rabenzahl said

    Nun,

    so selten ich auch mit Herrn Ratzinger einer Meinung, hier stimme ich ihm ausdrücklich zu. Wenn doch so manch Schäflein beim Thema Religionsfreiheit ebenso weise wäre wie dieser Hirte…

  2. deislam said

    @Rabenzahl, #1:
    Durchaus verständlich, Rabenzahl, dass Du hier „Herrn Ratzinger“ „ausdrücklich zustimmst“. Du als Freigeist findest natürlich an so viel Offenheit und Wohlwollen und Hochachtung gegenüber den anderen „Weltreligionen“ Gefallen. Nicht so wir. Wir sind mit dem, was der Papst hier tat (und andernorts ähnlich tut), ganz und gar nicht einverstanden. Unseres Erachtens verlässt er damit den katholischen Boden. Es gibt kein „Miteinander der Religionen“ (z.B. im Erziehungsbereich oder in der Ethik) ohne Beeinträchtigung, ohne Abwertung, ohne Verwässerung und Verweltlichung der Religion. „Was richtig, gut und vernünftig“ ist interpretiert jede „Weltreligion“ anders und im (völligen) Widerspruch zueinander; vor allem der Islam versteht unter „richtig, gut und vernünftig“ in wesentlichen Punkten das was aus christlicher Sicht „falsch, schlecht und unvernünftig“ ist. Auch was „der Ursprung und das Ziel der Menschheit“, was „gut und böse“ ist und „was uns am Ende unserer irdischen Existenz erwartet“ sieht der Islam (z.B.) unüberbrückbar anders als die Christen.

  3. Daniel Wotziak said

    @Deislam, #2:
    „vor allem der Islam versteht unter “richtig, gut und vernünftig” in wesentlichen Punkten das was aus christlicher Sicht “falsch, schlecht und unvernünftig” ist.“

    Stelle doch bitte die wesentlich Punkte und deren unterschiedliche Standpunkte dar. Vielleicht tut es dieser Webseite eine Übersicht über wesentliche Punkte zusammen mit den Interpretation, die die Weltreligionen hierzu haben, gut. Dies würde die „(völligen) Widersprüche“ etwas besser darstellen.

  4. deislam said

    @Daniel Wotziak, #3:
    Der Einfachheit halber geben wir hier als Antwort auf Deine „Forderung“ einen Link bekannt:
    http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/islam_christentum.html#Textbeginn
    Wir identifizieren uns allerdings dann nicht mit den beschwichtigenden „Schlussfolgerungen“ der Autorin Christine Schirrmacher. Was den Hinduismus und den Buddhismus betrifft, können wir uns eine solche Aufstellung ersparen. Solltest Du aber ernsthaft daran interessiert sein, kannst Du die notwendige Arbeit selber leisten anhand des „Schemas“ von Christine Schirrmacher. Ersetze einfach alles Islamische durch das Buddhistische, bzw. Hinduistische!

    Siehe dazu auch:
    Christlicher Glaube und Islam – Erklärung der Lausanner Bewegung Deutschland

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