ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Bekennende Gemeinschaften kritisieren naiven Umgang mit Islam

Posted by deislam - 8. Mai 2008

Wir zitieren aus: IDEA.de – das christliche Nachrichtenportal, Religion & Weltanschauung, 6.5.2008 und kommentieren anschließend:

Der Präsident des theologisch konservativen Zusammenschlusses, der Missionswissenschaftler Prof. Peter Beyerhaus: Politiker und Kirchenleitungen haben Gefahr der Islamisierung kaum erkannt.

Rothenburg ob der Tauber (idea) – Die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften warnt davor, die Herausforderung durch den Islam in Europa zu unterschätzen.

Gegenwärtig vollziehe sich eine schleichende Islamisierung, die unter anderem von einem strategischen Moscheebau begleitet werde. Ziel sei es, auch in der westlichen Welt die Scharia, das islamische Recht, aufzurichten, sagte der Präsident des theologisch konservativen Zusammenschlusses, der Missionswissenschaftler Prof. Peter Beyerhaus (Gomaringen bei Tübingen), in Rothenburg ob der Tauber. Dort tagen vom 5. bis 7. Mai rund 80 Vertreter aus Landes- und Freikirchen, der römisch-katholischen Kirche und orthodoxer Kirchen, die für eine christozentrische Bekenntnis-Ökumene eintreten. Laut Beyerhaus wird die Gefahr der Islamisierung von westlichen Politikern und Kirchenleitungen kaum erkannt: „Man begegnet dem geistigen Islamismus in einer dem Islamkundigen kaum fassbaren Naivität.“ Für die Begegnung mit dem Islam reiche es nicht aus, einen Dialog anzubieten, in dem es besonders der christlichen Seite darauf ankomme, unentwegt die Gemeinsamkeiten der monotheistischen Weltreligionen (Judentum, Christentum, Islam) herauszustellen. Die westliche Christenheit und die Kirchen könnten die Herausforderung durch den Islam nur bestehen, wenn sie sich über die fundamentalen Unterschiede zwischen muslimischem Ein-Gott-Glauben und christlichem Trinitätsglauben klar würden und es ihnen gelinge, Muslimen diesen Glauben gewinnend zu bezeugen.

Glaube steht und fällt mit der Trinität Gottes
Im Mittelpunkt der Tagung steht das Nachdenken über die Dreieinigkeit Gottes als Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist. Diese Lehre bilde eine gemeinsame Grundlage für Evangelische, Katholiken und Orthodoxe über alle Lehrunterschiede hinweg, hieß es. Der Theologieprofessor Reinhard Slenczka (Erlangen) sagte, mit der Trinität Gottes stehe und falle der christliche Glaube. Wo die Dreieinigkeit Gottes geleugnet werde, bleibe das Göttliche eine Sache menschlicher Gefühle und Bedürfnisse. Daraus ergebe sich eine „gnostische Gefühlsreligion“, die sich ganz auf Erfahrungen von Menschen konzentriere. Die Kirche sei dann nicht mehr Heilsgemeinde, sondern eine gesellschaftspolitisch nützliche oder auch überflüssige Einrichtung.

Unser Kommentar:

Wir sind zu 100% einverstanden mit dieser treffenden Stellungnahme, und vor allem auch mit dem für die „Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften“ am 24.2.2008 herausgegebenen und von Prof. Dr. Peter P. J. Beyerhaus, DD. und Prof. Dr. Dr. Horst W. Beck unterzeichneten Papier: „Zum Brief von 138 muslimischen Gelehrten an die Christenheit„. Unbedingt lesen!

Der Autor des Artikels von „Politically Incorrect“ aus IDEA meint dazu kritisch anmerken zu müssen:

So sehr es zu begrüßen ist, dass christliche Theologen überhaupt ein Problem mit dem Islam anerkennen, geht auch diese Diskussion leider am Hauptproblem vorbei. Auch Juden erkennen nicht die Trinität an und stellen trotzdem kein gesellschaftliches Problem dar. Es geht vielmehr darum, dass der Islam eben keine dem Judentum oder Christentum vergleichbare Religion, sondern immer auch eine politische Ideologie mit weltlichem Herrschaftsanspruch ist. Daher ist ihm mit einem theologisch-akademischen Diskurs allein nicht bei zu kommen.

Diese Kritik ist deshalb deplaziert, weil das (nachchristliche!) Judentum keineswegs „eine dem Christentum vergleichbare Religion“ ist. Dieses Judentum ist vielmehr eine dem Islam vergleichbare „Religion“. Beide sind anti-trinitarisch und überhaupt total anti-christlich. Auch das christusfeindliche Judentum ist „eine politische Ideologie mit weltlichem Herrschaftsanspruch“ und „stellt deshalb ein gesellschaftliches Problem dar“, wenn auch (für viele – leider) nicht so offensichtlich wie der Islam! Beide, sowohl der Islam wie das Judentum, wollen letztlich die „Vernichtung“ (Erniedrigung, Entthronung, Verdrängung, Beseitigung) des Christentums, und wo (immer) sie die „günstige Gelegenheit“ und Macht dazu haben, arbeiten sie auch (nachweislich) daran!

(Siehe: „Führung und Licht – die Torah im Islam„; „Was der Koran zum Judentum sagt„; „Der jüdisch-muslimische Dialog„; Riccardo di Segni (Großrabbiner von Rom): „Introduzione all’ebraismo“ und generell „Le nostre Radici – Cristianesimo ed Ebraismo„)

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2 Antworten to “Bekennende Gemeinschaften kritisieren naiven Umgang mit Islam”

  1. Martina said

    Danke, dass Sie den Kommentar aus PI aufgegriffen haben, der mir damals auch als „falsch gedacht“ bezüglich des Judentums aufgefallen war. Das Problem mit diesem Kommentar ist, dass sich schätzungsweise 80% der Katholiken (und noch schlimmer: wahrscheinlich 90% der Bischöfe) dieser falschen Meinung anschließen würden.

    Kern dieses Kommentars ist, dass der Kommentator offentsichtlich denkt, es gäbe keine „wahre“ von Gott geoffenbarte „Religion“, – eben die katholische Religion, die als einzige unter den „Religionen“ Rechte haben kann, weil der Irrtum eben keine Rechte hat. Der Kommentator denkt scheinbar fälschlicherweise, dass alle Religionen von Menschen ausgedacht sind und dass das gut ist, wenn sie nur „friedlich“ (was immer das auch heißt) sind.

    Letzteren Irrtümern hing ich auch mal an, sie sind heilbar mit Gottes Gnade, aber die Heilung vom Irrtum dauert lange und man muß geheilt werden wollen.

  2. deislam said

    @Martina, #1:
    Ja, völlig richtig, Martina, nur die katholische Religion, die einzig wahre, die einzige, die von Gott kommt und zu Ihm (zurück-)führt, kann (von Gott her begründete) Rechte (Berechtigung) haben. Das läßt sich auch klarmachen und beweisen anhand der Lebensgesetze. Der Mensch besteht aus Seele und Leib. Beide leben von der „Gesundheit“. Jede „Krankheit“ beeinträchtigt das Leben. Nur was der Gesundheit dient, was ihr förderlich ist, hat damit „Rechte“ oder „(Daseins-)Berechtigung“. Was die Gesundheit stört und zerstört, hat keine Rechte. Das gilt dann auch für die Gesellschaft, für den Staat, für die Kirche. Selbstverständlich können falsche Religionen oder Weltanschauungen je nach Situation „toleriert“ werden, wie auch „Krankheit“ und „Irrtum“ geduldet werden können/müssen, nicht weil sie „Rechte“ hätten oder „gleichberechtigt“ wären, sondern weil das „zeitweilige“ Zulassen des Übels dem „Guten“, „Wahren“, dem „Leben“, dem „Heil“ dienen kann.

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