ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Vatikan: Ergebnisse des christlich-islamischen Seminars über Glaube und Vernunft

Posted by deislam - 7. Mai 2008

Wir zitieren aus ZENIT und kommentieren anschließend:

Vatikan: Ergebnisse des christlich-islamischen Seminars über Glaube und Vernunft

Nein zu Gewalt, Unterschiede akzeptieren, für Gemeinsamkeiten danken

ROM, 30. April 2008 (ZENIT.org).- Heute ging in Rom das sechste christlich-islamische Seminar des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog und des Zentrums für den interreligiösen Dialog der „Islamic Culture and Relations Organization“ mit Sitz in Teheran (Iran) zu Ende.

Den Vorsitz bei den dreitägigen Arbeitssitzungen (28. – 30. April) zum Thema „Glaube und Vernunft im Christentum und im Islam“ führten Kardinal Jean-Louis Tauran, Präsident des genannten Dikasteriums, und Dr Mahdi Mostafavi, Präsident der genannten Organisation.

Am Ende der Begegnung wurde eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der die Punkte angeführt werden, in denen man übereinkam.

***

1. Glaube und Vernunft sind beides Geschenke Gottes an die Menschheit.

2. Glaube und Vernunft widersprechen einander nicht, allerdings kann es manchmal vorkommen, dass der Glaube über der Vernunft steht, auch wenn er ihr nie entgegensteht.

3. Glaube und Vernunft sind von sich aus gewaltlos. Weder die Vernunft noch der Glaube sollten für Gewalttätigkeit benutzt werden. Bedauerlicherweise ist es immer wieder vorgekommen, dass beide missbraucht wurden, um Gewalt zu üben. Auf alle Fälle können diese Ereignisse weder die Vernunft noch den Glauben in Zweifel ziehen.

4. Beide Seiten einigten sich, weiterhin zusammenzuarbeiten, um echte Religiosität und insbesondere echte Spiritualität zu fördern, um zur Achtung der Symbole zu ermutigen, die als heilig angesehen werden, und um moralische Werte zu fördern.

5. Christen und Muslime sollten über Toleranz hinausgehen und Unterschiede akzeptieren, während sie sich ihrer Gemeinsamkeiten bewusst bleiben und Gott dafür danken. Sie sind zu gegenseitigem Respekt aufgerufen und somit dazu, die Verhöhnung von religiösen Überzeugungen zu verurteilen.

6. Verallgemeinerungen sollten gemieden werden, wenn von Religionen die Rede ist. Konfessionelle Unterschiede in Christentum und Islam, Vielfalt der historischen Umstände stellen wichtige Faktoren dar, die in Betracht gezogen werden müssen.

7. Religiöse Traditionen können nicht anhand einzelner Verse oder Textstellen beurteilt werden, die in den jeweiligen heiligen Büchern enthalten sind. Sowohl eine ganzheitliche Sicht als auch eine angemessene hermeneutische Methode sind für ein faires Verständnis erforderlich.

Die Teilnehmer bekundeten ihre Zufriedenheit über das Niveau der Präsentationen und der Diskussionen wie auch über die offene und freundliche Atmosphäre während des Kolloquiums.

Die Teilnehmer fühlten sich geehrt und freuten sich, am Ende des Kolloquiums von Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. empfangen zu werden, dem die Wahl des Themas und des Ortes der Begegnung besonders gefielen.

Das nächste Kolloquium, dem ein Vorbereitungstreffen vorausgeht, wird in zwei Jahren in Teheran stattfinden.

[ZENIT-Übersetzung des englischen vom Heiligen Stuhl veröffentlichten Originals]

© Innovative Media, Inc.
http://zenit.org/article-15031?l=german

ZG08043008 – 30.04.2008
Permalink: http://zenit.org/article-15031?l=german


Unser Kommentar:

Vernunft ist die Fähigkeit, das Vermögen des Geistes (des Geistwesens), etwas zu „vernehmen“, zu „erfassen“, für Erkenntnisse, Einsichten bereit und offen, „vernehmbar“, empfänglich zu sein. Vernunft kann man (in diesem Sinne) gleichsetzen mit „Intelligenz“ und „Verstand“.
Der Mensch HAT (als „Grundausrüstung“) Vernunft, Intelligenz, Verstand. Er IST ein Vernunftwesen; er ist vernunft-begabt. Er ist oder handelt (benimmt sich) vernünftig, intelligent, verständig, „natürlich“ soweit er nicht wider die „Natur“ handelt, nicht wider seine Natur und nicht wider die „(Um-)Welt-Natur“.
Die „Natur“, die „Beschaffenheit“ (aller Dinge) ist (vor-)gegeben. Sie ist objektiv. Sie ist „geschaffen“. Sie ist das Werk eines „Schöpfers“. Nichts ist und nichts entsteht ohne Ur-„Sache“, ohne Ur-„Bewirker“.
Der Mensch ist und handelt vernünftig, intelligent, verständig und natürlich wenn er einsieht, wenn er erkennt, wenn er erfaßt, wenn er GLAUBT, dass er (und alles Existierende um ihn) das Werk, das „Geschöpf“ eines Schöpfers ist, eines Wesens, das über allen Wesen ist und das ewig war (und sein wird) und seinerseits unerschaffen ist. Der Vernunft ist die (absolut notwendige) Existenz des Aus-sich-seienden Wesens, nämlich GOTTES, (also) einsichtig.
Der „GLAUBE“ in seiner „elementarsten Form“ ist somit nichts anderes und nichts weiteres als das zustimmende Bewußtwerden des vernunftbegabten Menschen, dass ein höchstes Wesen, dass GOTT existiert. Der Mensch ist nur dann vernünftig, ist nur dann intelligent, hat nur dann gesunden Verstand („bon sens“), wenn er an GOTT glaubt.
Kann man aber sagen (1), der GLAUBE sei ein Geschenk GOTTES? Die VERNUNFT ist ein Geschenk des Schöpfers, also Gottes. Aber der „Glaube“ nicht, sonst müßten ja alle Menschen den Glauben von Anfang an besitzen. Der Mensch hat aber diesen nicht von Anfang an, sondern er muss zum Glauben kommen. Er hat die Fähigkeit zum Glauben, und diese „Veranlagung“, diese „Ausrüstung“ ist es, die man „Geschenk Gottes“ heißen kann. Der GLAUBE ist (dann) der vernünftige Gebrauch dieser Fähigkeit.
Nun gibt es aber nicht nur den Glauben und den Unglauben, sondern auch den Irr-Glauben, der sich aber auch als (wahrer) „Glaube“ gibt und versteht. Deshalb können sich „Glaube“ und Vernunft sehr wohl widersprechen (2); deshalb kann der „Glaube“ der Vernunft entgegenstehen. Nur der wahre Glaube, der Glaube an den wahrhaft Seienden, Wirkenden, Schaffenden, Gesetzgebenden, an den real-existierenden GOTT widerspricht nicht der Vernunft. Der „Glaube“ an irgendein imaginäres, mit der (übernatürlichen) Wirklichkeit nicht übereinstimmendes (Zerr-)Bild von „Gott“ widerspricht der Vernunft.
An den einen wahren GOTT glauben ist aber auch nur dann vernünftig, wenn dieser Glaube ALLES umfaßt und einschließt, was dieser GOTT von Sich offenbart (hat). Und das von Gott Offenbarte seinerseits ist nur dann glaubwürdig, wenn es der Vernunft nicht (klar, offensichtlich) widerspricht, wenn es der Vernunft, dem Verstand (bei richtigem Gebrauch) „einsichtig“, „einsehbar“ ist. Man kann nicht sagen „der Glaube steht über der Vernunft“; denn der Glaube ist gar nicht möglich ohne die Vernunft.
Zu Punkt (4): Gewalt, Gewaltanwendung, Gewalttätigkeit ist immer nur beurteilbar, wertbar in konkreter Situation. Nicht jede Gewalt und Gewaltanwendung ist gegen (gesunde) Vernunft und (wahren) Glauben. Vernunft und Glauben können Gewaltanwendung erforderlich machen, z.B. wenn es darum geht, Unvernunft und Unglauben und Irrglauben, das wirklich Schlechte, agressive Böse, zerstörerische Übel abzuwehren, zu bekämpfen. Ein Mißbrauch der Vernunft ist Gewaltanwendung immer dann, wenn sie zugunsten des Un- oder Irrglaubens eingesetzt wird, wenn sie Kampf gegen das Gute, Wahre, gegen GOTT ist.
Zu Punkt (5): Wahre Christen können Gott nicht dafür danken, dass Muslime „Gemeinsamkeiten“ mit ihnen haben. Sie haben keine! Das scheinbar Gemeinsame ist nicht wirklich Gemeinsames, weil selbst das „Gleichlautende“ im Islam einen ganz anderen Sinn und Zweck hat als im Christentum. ALLES im Islam ist Unverstand und Verfälschung des Christlichen und damit des Göttlichen. Wahre Christen können den Islam auch nicht einfach „tolerieren“. Sie müssen die Muslime missionieren, sie müssen sie einladen zur Bekehrung zur Christus, wo sie es nur können, mindestens aber müssen sie für deren Erleuchtung und Bekehrung immerzu beten.
Zu den Punkten (6) (7): Das sind eigentlich Selbstverständlichkeiten. Bedauerlich, ja verurteilenswürdig aus christlicher Sicht ist jedoch, dass hier für den Islam und das Christentum der Begriff „Religiöse Tradition“ gebraucht wird, womit Glaube und Irrglaube (und damit Vernunft und Unvernunft) auf die gleiche „Stufe“ gestellt werden. Auch die „Schriften“ der beiden „religiösen Traditionen“ werden als „heilig“ bezeichnet, obwohl nur die Schriften des Alten und Neuen Testamentes vernünftigerweise als HEILIG gelten können; denn der Koran enthält nichts Heiliges und insgesamt, „in ganzheitlicher Sicht“, nur Unvernünftiges, Ungläubiges, Gewalttätiges gegen GOTT und SEIN REICH!

Advertisements

Eine Antwort to “Vatikan: Ergebnisse des christlich-islamischen Seminars über Glaube und Vernunft”

  1. […] Vatikan: Ergebnisse des christlich-islamischen Seminars und Glaube und Vernunft […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: