ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

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Ugandische Christen empört: Gaddafi attackiert die Bibel

Posted by deislam - 15. April 2008

Libyscher Führer bezeichnet die Heilige Schrift der Christen als Fälschung.

Kampala (www.kath.net/idea)
Der libysche Revolutionsführer Muammar al Gaddafi hat mit Äußerungen zur Bibel im ostafrikanischen Uganda einen Sturm der Entrüstung entfacht. Bei der Eröffnung einer nach ihm benannten Moschee und bei einer afro-arabischen Jugendkonferenz bezeichnete Gaddafi die Bibel Mitte März als Fälschung.

Die heutige Bibel sei nicht diejenige, die Jesus und Mose offenbart worden sei; jemand müsse den Namen des Propheten Mohammed daraus gelöscht haben. Deshalb sollte man nach der „richtigen“ Bibel forschen, so Gaddafi.

Führende Vertreter der Christenheit in Uganda verwarfen diese Äußerungen als Affront und Unsinn. „Wenn Christen Ähnliches über den Koran sagten, gäbe es Krieg.“ Mit diesen Wirten zitiert die ugandische Zeitung „The Monitor“ den katholischen Erzbischof von Kampala, Cyprian Kizito Lwanga. Im Übrigen sei der Koran erst Jahrhunderte nach der Bibel im siebten Jahrhundert nach Christus entstanden.

„Wie kann man uns für etwas beschuldigen, das nicht in der Bibel vorhanden ist, weil es es gar nicht gab?“ so der Erzbischof. Er rief die Christen auf, Gaddafi zu vergeben wie Jesus jenen vergeben habe, die ihn kreuzigten. Totzdem könne man die Angelegenheit nicht auf die leichte Schulter nehmen, erklärte der Provinzsekretär der anglikanischen Kirche Ugandas, Kanonikus Aaron Mwesigye, im Namen von Erzbischof Luke Orombi.

Muslimischer Abgeordneter: Nicht auf Gaddafi hören

Auch in religiösen Gruppierungen im ugandischen Parlament sind Gaddafis Äußerungen auf Unverständnis und Unmut gestoßen. Der Sekretär der Parlamentarischen Gemeinschaft, die Gebetsfrühstücke organisiert, David Bahati, sieht in Gaddafis Worten einen Angriff auf die Prinzipien der religiösen Toleranz und Koexistenz.

Am besten sei es, wenn man die Äußerungen des Libyers einfach ignoriere. Der Vorsitzende der muslimischen Parlamentsgruppe, Ibrahim Kadunabbi, erklärte, es wäre besser gewesen, wenn Gaddafi zuerst nachgedacht hätte, bevor er seinen Mund auftat. Wie die ökumenische Nachrichtenagentur ENI beichtet, hat Gaddafi bereits in den siebziger Jahren bei einer Begegnung mit dem ugandischen Diktator Idi Amin die Bibel in ähnlicher Weise kritisiert.

Außerdem habe er Amin aufgefordert, Uganda in ein muslimisches Land umzuwandeln. Von den 28,8 Millionen Einwohnern sind 84 Prozent Christen und 12 Prozent Muslime. Der Rest gehört meist Stammesreligionen an.

12. April 2008, Ugandische Christen empört: Gaddafi attackiert die Bibel

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