ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

«Tötet sie!»

Posted by deislam - 4. April 2008

Aus: Weltwoche.ch, Ausgabe 14/08 | Magazin | Fitna «Tötet sie!»
Von René Marcus

Der Film «Fitna» von Geert Wilders wurde im Westen heftigst kritisiert. Der Streifen des niederländischen Politikers stachle zu Hass auf, indem er den Islam fälschlicherweise mit Gewalt gleichsetze. Diese Vorwürfe sind falsch, wie ein Studium des Korans zeigt.

Selten war die Empörung der Gutmeinenden so einhellig. Und selten war sie so unreflektiert. Schon lange bevor irgendjemand den angekündigten islamkritischen Film gesehen hatte, wurde er heftig abgelehnt und der Name seines Autors, Geert Wilders, nicht ohne das diffamierende Beiwort «Rechtspopulist» ausgesprochen. Als der 16-minütige Streifen mit dem Titel «Fitna» – fitna bedeutet Verwirrung, Zwietracht, Bürgerkrieg, auch Verführung zum Abfall vom rechten Glauben – schliesslich im Internet gezeigt wurde, beeilten sich sämtliche Aussenminister der EU, sich von ihm zu distanzieren: Er diene zu nichts anderem, als «zum Hass aufzustacheln». Und der Generalsekretär der Uno, Ban Ki Moon, schwang sich zum obersten Filmkritiker der Welt auf und geisselte das Wilders-Elaborat «in schärfster Form». Dass der britische Provider wegen ernsthafter Morddrohungen gegen seine Mitarbeiter «Fitna» nach kurzer Zeit wieder vom Netz nehmen musste, war den besorgten Hütern von friedlichem Dialog und gegenseitigem Respekt allerdings keinen Protest mehr wert.

Und was zeigt der Film des niederländischen «Rechtspopulisten Wilders»? «Fitna» wendet sich mit Leidenschaft gegen jene Muslime, die einen totalitären Gottesstaat errichten wollen, die Ehebruch mit Steinigungen verfolgen und denen zur Homosexualität nichts anderes einfällt als die Todesstrafe. Der Film prangert jene an, die mit Plakaten gegen die Freiheit und für die Tötung von Ungläubigen demonstrieren, er macht mobil gegen Menschen, die Adolf Hitler verehren und den Judenhass predigen. Und er belegt mit Zitaten, dass sich die Fanatiker bei ihren Handlungen auf den Koran berufen können.

Anders als die Politiker und Journalisten, die ihn lauthals kritisieren, geht der liberale Abgeordnete Wilders mit seinem Engagement ein tödliches Risiko ein. Ohne Leibwächter kann er sich schon lange nicht mehr bewegen. Er sei selber schuld, ist die unterschwellige Botschaft derjenigen, die wie beispielsweise das Magazin Spiegel ihm vorwerfen, mit seiner «wüsten Collage von Horror- und Zerrbildern des Islam» die Gefühle der Muslime mutwillig zu verletzen. Doch auch wenn Wilders seine Botschaft plakativ verkürzt kundtut, weist sie auf ein Problem hin, das in unseren Demokratien kaum jemandem bewusst ist: die theologischen Zusammenhänge des Mordens im Namen des Islam.

All die plötzlichen Islamkenner, die Wilders’ «Machwerk» verurteilen und die zu wissen meinen, dass der wirkliche Islam Frieden predigt, lade ich ein, den Koran zu lesen. Der Koran, das heilige Buch der Muslime, ist ein Buch, in dem die Verbalwurzel qtl, «töten», 187-mal vorkommt, davon 25-mal im Imperativ (z.B. Sure 4, 89 und 91; Sure 9, 4 und 14 und 29). Das Zitat «Tötet sie, wo ihr sie findet!» ist einem Zusammenhang entnommen, in den es bestens hineinpasst. Im Koran wird allen Ungläubigen immer und immer wieder «schreckliche Strafe» im Diesseits wie im Jenseits angedroht; die Wurzel ’db, «strafen/Strafe», ist im Koran über 400-mal belegt.

Wilders zitiert Sure 4,?56, wo es heisst: «Siehe, diejenigen, die nicht an unsere Zeichen glauben, di e werden wir mit Feuer rösten. Jedes Mal, wenn ihre Häute gar gebraten sind, tauschen wir sie gegen andere Häute aus, damit sie die Strafe auskosten. Siehe, Gott ist allmächtig, allweise.» Aus dem Zusammenhang gerissen? Obsessiv hämmert der Koran dem Leser ein, wie schrecklich die Strafen sind, welche die Ungläubigen in der Hölle erdulden müssen. Mit sadistischer Genauigkeit werden immer neue Foltern beschrieben. Die auswechselbaren Häute in dem angeführten Zitat sind nur ein Beispiel. Der Leser kann sich auch über die faulen Früchte des Zaqqûm-Baumes, das flüssige Erz und die glühenden Schürhaken informieren, die ihn in der Hölle erwarten (Sure 4, 51 ff.; 22, 19 ff.; 37, 64 ff.; 44, 43 ff.; 56, 55). Bitte, ich frage die Muslime: «Wie geht ihr damit um? Was geschieht mit den Seelen der Kinder, die in Koranschulen überall in der Welt dieses Buch auswendig lernen?»

Militanter Ur-Islam

Religion, Gewalt und Politik: Wir hatten es im ehemals christlichen Abendland schon längst verlernt, zwischen diesen Bereichen noch einen Zusammenhang zu sehen. Aber das Wiedererstarken eines militanten Ur-Islam hat uns mit brutaler Deutlichkeit vor Augen geführt, dass dieser Zusammenhang immer noch besteht, wie seit Jahrtausenden. Dass er bei uns nicht mehr als solcher empfunden wird, liegt daran, dass es den Verfechtern von Freiheit und Aufklärung in Jahrhunderten des Kampfes mit kirchlichen Autoritäten gelungen ist, der Religion den Giftstachel zu ziehen. Von den christlichen Kirchen droht schon lange keine Gefahr mehr. Wir meinen, das müsse in jeder Religion so sein, denn Religion sei, so denken wir, etwas grundsätzlich Gutes. Ist das so?

Der Islam treibt den im Judentum und im Christentum angelegten Absolutheitsanspruch auf die Spitze. Vom «Siegel der Propheten» (so Mohammed über sich selbst) wird der Anspruch, Verkünder der endgültigen Wahrheit zu sein, so absolut und unwiderruflich erhoben wie von keinem anderen Religionsstifter. Dass er zum bewaffneten Kampf, zum Töten der Ungläubigen aufruft, ist nur folgerichtig, zumal bei einem Araber jener Zeit, als Krieg zwischen verfeindeten Stämmen so selbstverständlich zum Leben gehörte wie das tägliche Brot. Im Gegensatz zu Jesus, Buddha usw. war Mohammed ein General, der seine Truppen in den Krieg führte. «Tötet sie, wo ihr sie findet!» – ein solcher Aufruf hatte für einen Araber, der in der Wüste täglich um sein Überleben zu ringen hatte, nichts Schockierendes.

Die Sache hat nur einen entscheidenden Haken: Der Koran ist im muslimischen Selbstverständnis nicht irgendein Buch, nicht ein Geschichtswerk von allenfalls musealem Interesse, sondern unmittelbare Inkarnation Gottes. Die Urschrift des heiligen Buches liegt seit Anbeginn der Zeit im Schosse Gottes. Kein Buchstabe kann an dem heiligen Text geändert werden, keine Silbe ausgelassen, kein Wort eliminiert werden, bis zum Jüngsten Gericht. Die Christen unter uns glauben daran, dass sich Gott in einem Menschen inkarniert hat; die Muslime glauben an seine Inkarnation in einem Buch. Es ist «eine Herabsendung vom Herrn der Welten» (Sure 32, 2), «das Buch, in dem kein Zweifel ist» (Sure 2, 2). Was also tun, wenn in diesem Buch verkündet wird: «Tötet sie!» Natürlich bezieht sich Mohammed damit auf die Ungläubigen, die zu seiner Zeit der jungen Religion das Leben schwergemacht haben. Aber bezieht er sich damit auch auf die Ungläubigen aller Zeiten und Räume? In diesem Buch, das für alle Zeiten und Räume gilt?

Man kann es so verstehen. Es bedarf keiner Verbiegung, um es so zu verstehen. Ganz gleich, was Mohammed wirklich gepredigt und getan hat, ganz gleich, ob er überhaupt gelebt hat, ob historisch der Koran von ihm stammt oder – wie heute manche Forscher im Westen meinen – von einem genialen Nachfolger, dieses Gotteswort steht da, für alle Zeiten. Der Koran in seiner kanonischen Form, unveränderlich, unbezweifelbar, unantastbar. Er wird auswendig gelernt von der ersten bis zur letzten Zeile, mit einer Inbrunst, die für uns hierzulande unvorstellbar ist. Und da steht es viele Male: «Tötet sie! Tötet sie! Tötet sie!» Jesus sagte: «Stecke das Schwert in die Scheide! Liebet eure Feinde!» Das muss man verdrängen, wenn man zum Kreuzzug aufruft. Mohammed sagt: «Tötet die Ungläubigen!» Das bedarf keiner Verdrängung. Was hier gepredigt wird, ist Krieg und Gewalt.

Natürlich kann man, muss man sagen: Das war zeitbedingt, die Bedingungen sind heute ganz andere als zur Zeit des Propheten. Jeder vernünftige Mensch tut dies, jeder normale Muslim denkt so. Aber darf man so denken? Darf man Gottes Wort relativieren? Immer wieder bricht aus der Tiefe der Zeit die kriegerische, die gewalttätige Botschaft des Ur-Islam hervor. Die intelligenten und aufgeklärten unter den islamischen Theologen der Gegenwart wissen natürlich, dass man sich nicht auf die Zeiten des Propheten berufen kann, um heutige Gräueltaten zu rechtfertigen. Aber diese Theologen sind nicht sichtbar. Kritische Geister werden in der islamischen Welt eingeschüchtert durch die Androhung physischer Gewalt, angegriffen oder gar getötet.

Ein Mufti ist jemand, der eine Fatwa erlässt. Wo ist der Mufti, der weithin hörbar eine Fatwa gegen das Morden im Namen des Islam erlässt? Bei Salman Rushdie war die Fatwa rasch zur Hand. Der Autor musste wegen ein paar Stellen in seinem Roman jahrelang in den Untergrund gehen und unter Polizeischutz leben, weil er von einflussreichen Geistlichen für vogelfrei erklärt worden war. Wenn es tatsächlich so ist, dass al-Qaida den Koran verfälscht und den Islam verrät, warum erhebt sich kein Mufti, der eine Fatwa gegen Osama Bin Laden erlässt? Warum werden die Bombenwerfer nicht «zu Ungläubigen erklärt» (arabisch takfîr)? Ist Osama Bin Laden ein frommer Muslim? Oder pervertiert er die Botschaft des Propheten? Wenn er sie pervertiert, muss er per Fatwa aus der Gemeinschaft der Gläubigen ausgestossen werden. Wenn nicht, ist dann an der Botschaft etwas grundlegend falsch?

«Im Namen Gottes, des Gnädigen»

Wir erwarten zunächst und vor allem von den muslimischen Geistlichen klare, deutliche, öffentliche Antworten auf solche Fragen. Die Auseinandersetzung mit dem Islam ist nicht in erster Linie ein soziales, ethnisches oder kulturelles (und schon gar kein militärisches) Problem; es geht um Theologie, denn von den geistigen und geistlichen Grundlagen hängt das Denken und Verhalten der Menschen ab. Geert Wilders ruft am Ende seines Filmes die Muslime dazu auf, die anstössigen Seiten aus dem Koran herauszureissen. Vielleicht müssen sie diese Seiten gar nicht herausreissen, es genügt schon, sie konsequent historisch zu relativieren. Die Muslime können mit ihrem Buch nicht unreflektiert weiterleben und seine gefährlichen Seiten einfach ignorieren. Von jeder Kanzel, in jeder Koranschule müssen die Geistlichen verkünden, dass die prophetische Offenbarung zeitbedingt ist, denn sonst werden immer wieder junge, verführbare Menschen die blutigen Tötungsaufrufe wörtlich nehmen.

«Im Namen Gottes, des Gnädigen und Barmherzigen» – das ist der Leitspruch des Islam; es sind die Worte, die 113 der 114 Suren einleiten und die jeder Muslim zeit seines Lebens auf den Lippen und im Herzen führt. Auf dieser Grundlage ist eine islamische Theologie des Friedens möglich. Nicht Menschen, die eine Diskussion anstossen, sind das Problem, sondern Menschen, die wahllos töten oder zum Töten aufhetzen. Nicht Geert Wilders, sondern Osama Bin Laden.

Der Autor ist Professor an einer renommierten europäischen Universität. Aus Sicherheitsgründen schreibt er unter einem Pseudonym.

hotair.com/archives/2008/03/31/liveleak-restores-fitna/ (c) 2008 by Die Weltwoche, Zürich – E-mail: webmaster@weltwoche.ch

Unser Kommentar:

Ganz einverstanden mit dieser sehr guten und unverblümten Zusammenfassung des „militanten Islam“, bis auf den Schluss, ab: „Im Namen Gottes, des Gnädigen“.

Ja, „es geht tatsächlich um Theologie; denn von den geistigen und geistlichen Grundlagen hängt das Denken und Verhalten der Menschen ab“! „Von jeder Kanzel, in jeder Koranschule müssen die Geistlichen verkünden, dass die prophetische Offenbarung zeitbedingt ist, denn sonst werden immer wieder junge, verführbare Menschen die blutigen Tötungsaufrufe wörtlich nehmen„, meint Prof. René Marcus. Erstens ist der Koran keine prophetische Offenbarung, sondern will er eine solche (nur) sein, kann er aber im Lichte der christlichen Offenbarung gar nicht sein, ist er also eine pseudo-prophetische „Offenbarung“, und zweitens sind echte prophetische Offenbarungen nie (nur) „zeitbedingt„, sondern gelten sie – da sie ja Offenbarungen GOTTES sind – für alle Zeiten, jedoch so, dass sie im richtigen Sinne des Offenbarenden zur Anwendung, zur Umsetzung gelangen. Nur GOTT selbst kann deshalb Seine Offenbarungen durch die Geschichte hindurch zeit- und umstände-gemäß oder zeit- und umstände-gerecht auslegen, und dazu hat ER den gläubigen Christen den HEILIGEN GEIST verheißen und auch gesandt und als dauernden Beistand gegeben.

Osama Bin Laden ist ein frommer (korantreuer) Muslim! Er pervertiert die Botschaft des Propheten nicht! Er wird deshalb auch nicht per Fatwa aus der Gemeinschaft der Gläubigen ausgestossen werden. Es kann deshalb auch keine islamische „Theologie des Friedens“ geben. Es ist eben an der Botschaft etwas grundlegend falsch: Die ganze Botschaft ist falsch! Sie ist eine teuflische Fälschung der wahren, echten, einzig heilbringenden Botschaft GOTTES! Sie gehört bekämpft; aber natürlich nicht mit dem Schwert der physischen Gewalt oder mit Zwang, sondern mit dem Schwert des Geistes, des Heiligen Geistes! Und dazu müßte tatsächlich jeder Geistliche von der Kanzel herab verkünden, dass die wahre prophetische Offenbarung des Christentums NICHT zeitbedingt ist, sondern auch heute, und erst recht heute, bis in alle Details gilt; denn sonst werden vor allem die jungen, verführbaren Menschen sich einbilden, der Islam sei im Grunde gar nicht schlecht. Er könne friedlich neben dem Christentum existieren, und überhaupt sei es ja gar nicht so wichtig, welchen Gottesglauben man hat, Hauptsache, man lebt „im Frieden“!

Siehe auch:

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11 Antworten to “«Tötet sie!»”

  1. jaja said

    Das ich nicht lache:“ Jesus sagte: «Stecke das Schwert in die Scheide! Liebet eure Feinde!» Das muss man verdrängen, wenn man zum Kreuzzug aufruft. Mohammed sagt: «Tötet die Ungläubigen!» Das bedarf keiner Verdrängung. Was hier gepredigt wird, ist Krieg und Gewalt.“

    und warum zitierst du nicht die anderen Sachen die Jesus in der Bibel gesagt hat…wie zum Beispiel:

    „Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit der Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter.“ (Mt 10:34-35)

    „[Jesus] aber sprach zu ihnen: […] wer kein Schwert hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe eines.“

  2. deislam said

    @Jaja, #1:
    Das Christentum verbreitet seinen Glauben nicht mit dem Schwert und überhaupt nicht mit Gewalt und Zwang! Seit 2000 Jahren kann man solches Tun nur jenen anlasten, die nicht in Übereinstimmung mit den Geboten und Lehren unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS und der römischen, apostolischen, katholischen Kirche gehandelt haben.
    Im Gegensatz dazu erobert sich der Islam seine Anhängerschaft, und Ziel ist die ganze Menschheit, wenn’s nicht „friedlich“ geht, mit ALLER Gewalt! Und die Muslime, die Gewalt und auch Terror anwenden, handeln ganz nach den „göttlichen“ Geboten im Koran!
    JESUS ist gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Aber nicht den Frieden, den die Welt meint. Und Er ist gekommen, das Schwert zu bringen, aber nicht das Schwert, das die Muslime meinen, sondern das Schwert der GEISTER-SCHEIDUNG!

  3. Rabenzahl said

    Meine Lieben Herren deislam,

    Ihre Behauptung, dass die katholische Kirche niemals durch Zwang das Christentum (bzw. ihre Version davon) verbreitet habe, ist schlicht und ergreifend falsch und widerspricht historischen Tatsachen! Bitte werfen Sie einen Blick in die Geschichtsbücher, insbesondere zu den Themen „Reconquista“, „Deutscher Orden in Preußen“, „Inquisition“. Hier wurde das Christentum mit Feuer und Schwert UND dem Segen Roms (und damit Ihres „Gottes“, oder etwa nicht?) verbreitet – zur not auch posthum…

  4. deislam said

    @Rabenzahl, #3:
    Die „Reconquista“ war nicht eine Verbreitung des Christentums mit Gewalt, sondern eine Rückeroberung mit (Gegen-)Gewalt von vormals christlichem Bestand und Besitz. Das gilt generell auch für andere Gewaltanwendungen wie diejenigen des „Deutschen Ordens“ oder der „Inquisition“. Sie erfolgten in Verteidigung des wahren Glaubens gegen seine Feinde, die mit physischer und/oder politischer Gewalt in katholische Lande eindrangen. Missionierung (also „Ausbreitung“) erfolgte nie „mit Feuer und Schwert“. Oder nenne mir doch einfach ein konkretes Beispiel, Rabenzahl. Wir werden Dir dann gerne beweisen, dass Deine Behauptung „schlicht und ergreifend“ falsch ist und den historischen Tatsachen widerspricht!

  5. Rabenzahl said

    Meine lieben Herren deislam,

    die Preußenfahrten z.B. waran keine „Rückeroberung“, sondern eine gewalltsame er-oberung alter und bis dato nicht christianisierter Gebiete des Baltikums.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fenfahrt

    Dies würde ich durchaus als Missionierung = Ausbreitung „mit Feuer und Schwert“ bezeichnen.

    Und zum Thema „Verteidigung“:

    Der „wahre Glaube“ hat es also nötig, sich mittels Folter, Gewalt und Mord gegen friedliche Menschen zu „wehren“, die einfach nur ihren Glauben leben wollten, wie Katharer, Juden, friedliche (ja, ich weiß, es gab auch andere) Protestanten und Polytheisten? Sollte sachliche (und von mir aus gerne auch emotionale) Argumentation und Überzeugung nicht gereicht haben, das Machtgefüge Katholische Kirche so zu erhalten, wie es angeblich „von Gott so gewollt“ war, dass man zu roher Gewalt greifen musste?

    Das ist ein ebensolches Armutszeugnis, wie diverse „heilige Kriege“ der islamischen Seite…

  6. deislam said

    @Rabenzahl, #5:
    Wir zitieren aus „Wetzer und Welte’s Kirchenlexikon oder Enzyklopädie der katholischen Theologie und ihrer Hülfswissenschaften“, 2. Auflage, 1897:
    „Die ersten Christianisierungsversuche (Preußens) geschahen zu Ende des 10. Jahrhunderts. Als erster Glaubensbote, als „Apostel der Preußen“ und als Schutzpatron des Landes gilt der heilige Bischof Adalbert von Prag, wenngleich seine Missionstätigkeit nur von kurzer Dauer war und ohne [sichtbaren] Erfolg blieb. Nachdem er zuerst mit zwei Gefährten in der Gegend von Danzig gepredigt hatte, suchte er in das Samland einzudringen, wurde aber, weil er den „heiligen Hain“, das gefeierte Romove zu betreten gewagt hatte, alter Überlieferung nach bei Fischhausen am 23. April 997 von der Hand eines Götzenpriesters erschlagen. Ein Versuch der dem hl. Adalbert zunächst folgenden beiden Mönche Johannes und Benedikt blieb ebenfalls resultatlos. Nicht besser erging es dem hl. Bruno von Querfurt mit dem Zunamen Bonifatius, dem Sprossen einer dem sächsischen Kaiserhause verwandten Familie und Mönche der Bendiktiner-Kongration von Camaldoli, welcher aus heiliger Begeisterung über den Martertod Adalberts dessen Missionwerk im Jahre 1008 mit 18 Genossen wieder aufnahm. Ohne alle kriegerische Unterstützung drang er ins Land ein, anfangs nicht ohne Erfolg; doch schon nach nach Jahresfrist erlitt auch er samt seinen Gefährten, vermutlich an dem Orte, wo die nachmals erbaute und ihm zu Ehren genannte Stadt Braunsberg [Brunsberg] liegt, nach Anderen in der Gegend östlich von Marienwerder, den Martertod.“ („… und erfreute sich Anfangs eines recht günstigen Erfolges. Er setzte fort, was der hl. Adalbert begonnen hatte. So kam er predigend bis an die östliche Grenze Preußens. Petrus Damiani sagt, er habe hier den Russen das Evangelium verkündigt und, durch Wunder unterstützt, einen russischen Fürsten samt mehreren Tausend seiner Untertanen gewonnen. Die Bollandisten verstehen dies so, als seien unter dem Ausdrucke Russen hier die Bewohner Livlands und Samogitiens (Litauens), welche an Preußen grenzen, zu verstehen, während die eigentlichen Russen unter ihrem Großfürsten Wladimir zwei Dezennien zuvor (988) von Konstantinopel her den Glauben erhalten hätten…“ [Einschub aus dem Artikel „Bruno, der zweite Apostel der Reußen“, a.a.O.])
    Das war also die gewaltfreie, von der Kirche überall angewandte „Ur-Missionierung“. Erst auf die Gewaltanwendung durch die Gegner dieser friedlichen Missionierung hin wurde dann auch Gewalt angwandt zur Verteidigung der friedlich Missionierenden und der freiwillig, ohne Zwang Missionierten und dadurch Bekehrten.
    Der wahre Glaube hat es nicht nötig, „sich mittels Folter, Gewalt und Mord gegen friedliche Menschen zu wehren, die einfach nur ihren Glauben leben wollten…“, sondern er hat es nötig, sich – wo es nicht anders geht – auch mit (möglichst schonender) Gewalt gegen UNFRIEDLICHE, (ROH-)GEWALTTÄTIGE Gegner seiner friedlichen Missionierung zur Wehr zu setzen.

  7. Das Schwert war das Wort Gottes said

    Sie scheiben:“…sondern er (der Glaube) hat es nötig, sich – wo es nicht anders geht – auch mit (möglichst schonender) Gewalt gegen UNFRIEDLICHE, (ROH-)GEWALTTÄTIGE Gegner seiner friedlichen Missionierung zur Wehr zu setzen.“
    Eben mit diesem Argument, als Gummiparagraphen, wird der Islam allerorts seinen Dschihad rechtfertigen.
    Kommentar: Es ist Sache des Staates, seine Bürger zu schützen – wenn der Staat versagt, bleibt „nur“ noch Gottes Hilfe: Sehen wir im Neuen Testament der Bibel auch nur eine Stelle, wo Gläubige gegen Gewalt gekämpft haben? Jesus Christus, nachdem sein Wort abgewiesen wurde, hat keine religiöse Gewalt gerechtfertigt. Stephanus…usw. Der laue christianisierte, „tolerante“ und „humane“ Westen bereitet sich selbst das Gericht Gottes durch den eingeladenen Islam vor. Die sexuellen Scharfmacher und Brutalos, welche einem überall ins Auge springen, bezw. womit die Jugend verseucht wird, sind allein schon ein Pakt mit der Hölle und ziehen das Gericht auf sich.

  8. deislam said

    @Das Schwert War Das Wort Gottes, #7:
    Ja, einverstanden, es wäre Sache des Staates, seine Bürger zu schützen. Aber ein Staat, der keiner Religion verpflichtet ist, kann die Bürger gar nicht schützen, auf Dauer. Und schützen könnte er sie überhaupt nur, wenn der der einzig wahren Religion Nachachtung verschaffen könnte/würde. Damit ist es aber seit der „Neutralisierung“, der „Trennung von Staat und Kirche“ aus. Jetzt bestimmt in jedem Staat, und gar in jedem „Überstaat“ (wie der EU) die meinungsmachende „Mehrheit“, was schützenswert ist und was nicht. Es „bleibt also nur noch Gottes Hilfe“. Aber bei Gott gilt: „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott!“ Wir christlichen Bürger müssen uns also nötigenfalls schon auch zur (schonenden) Gewaltanwendung gegen unsere un-friedlichen und roh-gewalttätigen muslimischen Zuwanderer entschließen, wenn wir unsere christlichen Errungenschaften erhalten und sie nicht einem islamischen „Skalventum“ opfern wollen!

  9. Schnau Ze said

    Wenn man euch hier so reden hört, kommt man doch stark ans Zweifeln,ob es sowas wie einen Gott gibt. Wohl eher nur Fachidioten,die sich gern selbst schwafeln hören und auch noch meinen, Sie hätten recht. Wird mal wieder Zeit,das es euch allen richtig dreckig geht, damit ihr mal alle nen klaren Kopf bekommt. Zum Glück gehen ja grade die Rohstoffe aus, die Wirtschaft bricht zusammen und es ereignen sich ein paar kleine Katastrophen, also vielleicht hab ich ja doch bald das Glück und der Mensch geht vor die Hunde. Dann hört endlich das Geseiere um unnötige Themen auf …

  10. Anonymous said

    HALLO

    danke danke danke …..
    jetzt bin ich noch stärker ein gläubiger muslim geworden!!!danke …
    und dank euch haben jetzt 3 meiner freunde konvertiert ALS SIE EURE WIDERSPRÜCHE GELESEN HABEN , vorallem dieser hass…die haben sich gedacht wenn dafür extra ne seite existiert und man den islam mit allen mitteln bekämpft , dann MUSS DER ISLAM RICHTIG SEIN!!!! MAN KANN EURE SEITE NUR DAMIT ERKLÄREN ; DASS IHR GENAU WISST DER ISLAM GEWINNT AN STÄRKE UND IST DAS WAHRE ALSO KÄMPFT DAFÜR MIT FALSCHEN ASPEKTEN ZU SCHÄDIGEN!!
    WAS IHR NICHT SCHAFTT….danke danke weiter so….

  11. es gibt nur 1 richtige seite said

    gewiesene Leute hier lenken die Echtheit vom Christentum ab ? verunsichert bitte nicht andere Leute ! denkt daran was das das Jahr 2009 heisst was bald sowieso zu Ende ist ? Ja genau nach Christus
    schaut mal den Weltfrieden an, Finanzkrise, Gelder wurden vernichtet ec.? Achtung aber den Glauben kann man nicht nemen !!!
    So bitte entscheide für dich selber, und lasse dich nicht von falschen Leuten ablenken.
    merkt ihr einen unterschied
    es gibt nur das Gute

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