ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Wird sich Rom unterwerfen?

Posted by deislam - 18. März 2008

Neue Synagoge Berlin (2005)kreuz.net – katholische nachrichten, Montag, 17. März 2008 22:47

Der Vatikan plant angeblich, die Aussage der neuen Karfreitagsfürbitte weiter herunterzuspielen. Entscheiden Juden und Kirchenpolitiker, was der Inhalt des katholischen Glaubens ist?

(kreuz.net, Vatikan) Der vatikanische Staatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone wird einem israelischen Oberrabbiner eine versöhnliche Stellungnahme zur neuen Karfreitagsfürbitte schreiben.

Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Reuters’ unter Berufung auf Quellen, denen ein Entwurf der angeblichen Stellungnahme bekannt ist.

Papst Benedikt XVI. habe den Text des Briefes bestätigt. Er werde „bald“ veröffentlicht, aber vielleicht nicht mehr vor dem Karfreitag.

Kardinal Bertone wird laut ‘Reuters’ erklären, daß das neue Gebet nicht zur Bekehrung der Juden aufrufe.

Der Text der neuen Karfreitagsbitte
Wir wollen beten für die Juden.
Daß unser Gott und Herr ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, den Heiland aller Menschen.
Lasset uns beten. Beugen wir die Knie. Erhebet Euch.
Allmächtiger ewiger Gott, der Du willst, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen, gewähre gnädig, daß ganz Israel gerettet werde, wenn die Fülle aller Völker in Deine Kirche eintritt. Durch Christus, unseren Herrn.
Der Staatssekretär werde sich auf die Konzilserklärung über den interreligiösen Dialog, ‘Nostra Aetate’ berufen.

‘Reuters’ vermutet, daß der Brief ein quietistisches Heilskonzept unterstreicht, wonach die Erlösung Israels „in Gottes Hand“ sei. Das entscheidende Problem, daß niemand ohne Taufe gerettet werden kann, erwähnt der Artikel nicht.

Ungenannte Vertreter des Judentums kommentierten die Stellungnahme bereits vor ihrem Erscheinen. Sie hoffen, daß der Brief Kardinal Bertones eine angebliche Kontroverse beilegt.

Heilsnotwendigkeit der Kirche

Die katholische Dogmatik lehrt, daß die Zugehörigkeit zur Kirche für alle Menschen heilsnotwendig ist.

Darin waren sich alle Päpste, Konzilien und Kirchenväter der Vergangenheit selbstverständlich einig. Der Eichstätter Dogmatikprofessors Ludwig Ott spricht in seinem Handbuch von einer „einmütigen Überzeugung der Väter, daß außerhalb der Kirche das Heil nicht zu erlangen ist“.

Dem übereinstimmenden Zeugnis der Väter schreibt die Kirche Unfehlbarkeit zu.

Diese Lehre verkündete auch das 4. Laterankonzil im Jahr 1215: „Außerhalb der einzigen Kirche wird keiner gerettet.“

Das Unionskonzil von Florenz, die Päpste Innozenz III. († 1216), Bonifaz VIII. († 1303), Klemens VI. († 1352), Benedikt XIV. († 1758), Pius IX. († 1878), Leo XIII. († 1903) und nicht Pius XII. († 1958) bestätigten den katholischen Lehrsatz.

Pius IX erklärte gegenüber dem religiösen Indifferentismus: „Auf Grund des Glaubens ist festzuhalten, daß außerhalb der apostolischen, Römischen Kirche niemand das Heil kann. Sie ist die einzige Arche des Heils. Wer nicht in sie eintritt, wird in der Flut umkommen.“

Unter besonderen Umständen kann die aktive Zugehörigkeit zur Heilsanstalt Kirche durch das Verlangen danach ersetzt werden.

Das ist der Fall, wenn ein Mensch unter unverschuldeter und unüberwindlicher Unkenntnis der katholischen Religion leidet. Er muß die sittliche Bereitschaft besitzen, dem Willen Gottes zu folgen.

Unsere bisherigen Stellungnahmen:

Unser Kommentar:
Als „Einstimmung“ lese man (auch einmal) einen wohl ziemlich typischen protestantisch-projüdischen Kommentar zur neu(est)en Karfreitagsfürbitte von Eric C. Martienssen, Köln (Evangelische Kirche)! Da heißt es – nebenbeibemerkt – zum Vorstand von God`s Sabbath Int. gAG i.G. : „Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass sich der Vorstand von God’s Sabbath International ausschließlich aus Mitgliedern ganz normaler protestantischer, katholischer, jüdischer oder jüdisch-messianischer Gemeinden, nicht aus irgendwelchen – wie auch immer gearteten – sektiererischen Gemeinden rekrutiert! Die erfreulicherweise steigende Anzahl von Siebenten-Tags-Adventisten, die jeglicher Form von Ersatztheologie gegenüber Gottes Heiligem Volk abgeschworen haben, sind auf diesen Seiten herzlich willkommen.“ Nun, wir wären da auch nicht willkommen, denn wir haben dieser „Ersatztheologie“ noch keineswegs abgeschworen! Wohl aber hat das die nachkonziliare katholische Hierarchie mindestens in der Mehrzahl ihrer Repräsentanten seit dem II. Vaticanum getan. Und deswegen muss sie sich jetzt auch die Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten seitens der Neu-Umworbenen und Neu-Versöhnten gefallen lassen. (Die Geister, die sie rief, die wird sie nun nicht mehr los!)

3 Antworten to “Wird sich Rom unterwerfen?”

  1. Vielen Dank für die auf Eurer Site uns unverdient überreichten Blumen, von wegen „ziemlich typischen protestantisch-projüdischen Kommentar zur neu(est)en Karfreitagsfürbitte“ – schön, wenn er denn „typisch“ wäre. An dieser Stelle brechen wir auch gerne eine Lanze für die römisch-katholische Kirche, in der immerhin eine streitvolle Diskussion über die Verheißungen Gottes und Sein Heiliges Volk stattfindet, was auf islamischer Seite als fehlend von Euch zurecht angeprangert wird, zumindest den ersten Teil, Gott betreffend. Dessen Sohn war, ist und bleibt ein Jude, aber eben auch deshalb „der Stein des Anstoßes“. In der Zählweise Freitag, Schabbat, Sonntag wird deutlich, dass sich die Christenheit, für die Ihr so vehement gegen die Ismaeliten zufelde zieht, ebenso weit vom Heiligen entfernt hat, wie der Islam. Wer im Glashaus (Reichskristallnacht, Ersatztheologie) sitzt …

  2. deislam said

    @God’s Sabbath International, #1:
    Euer Satz, „es werde deutlich…dass sich die Christenheit…ebensoweit vom Heiligen entfernt hat wie der Islam“ macht umgekehrt deutlich, dass Ihr sowohl vom Christentum wie vom Islam keinen zutreffenden Begriff habt. Der Islam als Ganzes ist von allem Anfang an „absolut entfernt vom Heiligen“, weil „entfernt von GOTT“, weil „Werk Satans“. Während „das Christentum“, insofern es überhaupt Christentum ist, unterschiedlich „entfernt“ ist vom „Heiligen“, weil ja CHRISTUS „DER HEILIGE“ ist, an DEM sich aller Glaube, alles Bekenntnis messen muss. ER ist das Maß aller Dinge. Wenn Ihr wollt, stellen wir uns gerne einer „streitvollen Diskussion über die Verheißungen Gottes und Sein Heiliges Volk“!!!

  3. […] Wird sich Rom unterwerfen? […]

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