ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Juden fordern erneut Änderung der Karfreitags-Fürbitte

Posted by deislam - 10. März 2008

Wir wiederholen: Wir befassen uns hier nicht mit dem jüdischen, sondern mit dem islamischen Antichristentum. Aber beim vatikanverordneten „interreligiösen Dialog“ gibt es vieles, was bei beiden Christus-Gegnerschaften analog zutrifft, zum Beispiel sowohl die Dreistigkeit, mit der sie (zunehmend) in die katholische Kirche hineinbestimmen (wollen), wie ihre offensichtlich stets gleichbleibende, ja sich sogar verhärtende Verstocktheit und Unbekehrbarkeit.

Zitat von Radio Vatikan: 09/03/2008 17.26.12

Juden fordern Änderung der Fürbitte

Die Kritik an der neuen Karfreitagsfürbitte für die Juden in der lateinischsprachigen Liturgie im außerordentlichen Ritus von 1962 hält an. Der Vizepräsident der Zentralrats der Juden in Deutschland, Salomon Korn, warf der Kirche vor, dass sie die Juden „bekehren möchte und sie weiterhin als unmündig betrachtet“. Das meldete das ARD-Politikmagazin „Report Mainz“ am Samstag. Die Formulierung „dass die Juden Jesus Christus als Retter aller Menschen erkennen mögen“, erniedrige die Juden oder mache sie zu einer zweitklassigen Religion mache, die bekehrt werden müsse. Der Zentralratsvize rief die Deutsche Bischofskonferenz auf, sich bei Papst Benedikt XVI. für eine Änderung einzusetzen. Der Gesprächskreis „Juden und Christen“» des Zentralkomitees der deutschen Katholiken rief den Papst ebenfalls auf, die Fürbitte zurückzuziehen. Sie sei eine Kränkung der Juden und Bedrohung des Judentums als Religion, erklärte der katholische Vorsitzende des Gesprächskreises, der Augsburger Pastoraltheologe Hanspeter Heinz, gegenüber „Report Mainz“. – Die Sendung wird am Montag um 21.45 Uhr im Ersten Programm ausgestrahlt.
Kurienkardinal Walter Kasper, in dessen Zuständigkeit der Kontakt zu den Juden fällt, hatte vergangene Wochen ein Treffen führender Rabbiner mit ihm und Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone angekündigt. Dieser werde eine Erklärung abgeben, danach sollte der Vorgang beigelegt sein, so Kasper.
(kna/rv 09.03.2008 bp)

Unser Kommentar:
Es kann der derzeitigen katholischen Kirchenführung, Papst und Kurie und Weltepiskopat, (hoffentlich) nur die Augen öffnen, wenn solche Reaktionen von jüdischer Seite kommen. Was nämlich seit dem II. Vatikanum, und namentlich seit dem Dekret „Nostra Aetate“ bezüglich post-christlichem, talmudisch-kabbalistischem Judentum an verfehlter Theologie und Pastoral betrieben wurde, war ein regelrechter Verrat an ihrer vormaligen, perennialen Lehre und Verhaltensweise gegenüber den christusfeindlichen Juden. Es war wie eine Kehrtwendung um 180°!

„Dass die Juden Jesus Christus als Retter aller Menschen erkennen mögen, erniedrige die Juden oder mache sie zu einer zweitklassigen Religion, die bekehrt werden müsse.“ Dies sei „eine Kränkung der Juden und eine Bedrohung des Judentums als Religion“.

Kann die eigene Verblendung, die Blindheit, die Verstocktheit noch deutlicher ausgedrückt und vor aller Welt eingestanden werden? Kehren wir also gleich zur originalen, bewährten Version der Fürbitte zurück:

Lasset uns deshalb auch (weiterhin) beten für die ungläubigen Juden, dass Gott, unser Herr, den Schleier von ihren Herzen wegnehme, auf dass auch sie unsern Herrn Jesus Christus erkennen.

Allmächtiger, ewiger Gott, Du schließest sogar die ungläubigen Juden von Deiner Erbarmung nicht aus. Erhöre unsere Bitten, die wir ob der Verblendung jenes Volkes vor Dich bringen, damit sie das Licht Deiner Wahrheit, welches Christus ist, erkennen und ihrer Finsternis entrissen werden. Durch Ihn, unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, Der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Orémus et pro pérfidis Judáeis: ut Deus et Dóminus noster áuferat velámen de córdibus eórum; ut et ipsi agnóscant Jesum Christum, Dóminum nostrum.

Omnípotens sempitérne Deus, qui étiam judáicam perfidiam a tua misericórdia non repéllis: exáudi preces nostras, quas pro illíus pópuli obcaecatióne deférimus; ut, ágnita veritátis tuae luce, quae Christus est, a suis tenebris eruántur. Per eúndem Dóminum nostrum Jesum Christum, Fílium tuum: Qui tecum vivit et regnat in unitáte Spíritus Sancti Deus: per ómnia sáecula saeculórum. Amen.

PS: Dazu noch, zur Erinnerung, die Meldung vom 8. März 2008:

Der Potsdamer Rabbiner Walter Homolka bekräftigt seine Kritik an der neuen Karfreitagsfürbitte der katholischen Kirche. Ihre Beziehungen zur jüdischen Gemeinschaft stünden „durch diesen unfreundlichen Akt schlagartig vor einer Zerreißprobe wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr“, erklärte Homolka in der Berliner evangelischen Wochenzeitung „Die Kirche“. Er sprach von einer Eiszeit zwischen Katholiken und Juden. In der vom Vatikan kürzlich neu formulierten Juden-Fürbitte für Karfreitagsgottesdienste im außerordentlichen lateinischen Ritus heißt es, dass die Juden Jesus Christus als Retter aller Menschen erkennen mögen. Homolka sieht darin einen Aufruf zur Bekehrung. Deshalb hatte er wie der jüdische Sozialwissenschaftler Micha Brumlik seine Teilnahme am Katholikentag vom 21. bis 25. Mai in Osnabrück abgesagt. Der Gesprächskreis „Juden und Christen“ des Zentralkomitees der deutschen Katholiken rief Papst Benedikt XVI. auf, die Fürbitte zurückzuziehen. Dem Gremium gehört auch Homolka an. (kna 08.03.2008 mg)

Siehe dazu unseren Post vom 28. Februar 2008

2 Antworten to “Juden fordern erneut Änderung der Karfreitags-Fürbitte”

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