ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Vertreter des Heiligen Stuhls und Muslime vereint im Kampf gegen den Rassismus

Posted by deislam - 9. März 2008

Wir greifen hier zurück auf ein schon mehr als 5 Jahre altes Kommuniqué, um es erstens nicht der Vergessenheit anheimfallen zu lassen und zweitens in Erinnerung zu rufen, wie schon damals und Jahre davor und seither immer noch in unglaublicher Naivität und Verblendung hohe und höchste Vertreter der katholischen Kirche dem welteroberungslüsternen Islam „auf den Leim kriechen“ und dabei partout nicht wahrhaben wollen, dass gerade sie es sind, die die dadurch entstehende, sich stets intensivierende Behinderung, Bedrängung, gewalttätige Befeindung und Zerstörung des Christentums weltweit de facto fördern.

ZG02082003 – 20.08.2002
Permalink: http://zenit.org/article-2757?l=german

Vertreter des Heiligen Stuhls und Muslime vereint im Kampf gegen den Rassismus

Kommuniqué des Islamisch-katholischen Dialogkomitees
VATIKAN, 20. August. 2002 (ZENIT.org).-
Muslimische Vertreter und des Heiligen Stuhls haben gemeinsam den Rassismus zurückgewiesen und haben einen Aufruf zur Schaffung einer Welt der Gerechtigkeit und des Friedens gemacht.

Der Aufruf ist vom vatikanischen Pressesaal frisch veröffentlicht worden als Ergebnis eines Treffens des Catholic Liaison Committee, das vom 12. bis 13. Juli in Markfield (GB) über “ Religion and Racism and Towards a Culture of Dialogue“ stattgefunden hat.

Das Islamisch-katholische Dialogkomitee, im Mai 1998 gegründet, hat zum Ziel die Förderung des Dialogs zwischen Christen und Muslimen. Es setzt sich aus Vertretern des Päpstlichen Rats für den Interreligiösen Dialog, dessen Vorsitzender der nigerianische Kardinal Francis Arinze ist, und aus dem Ständigen Komitee Al-Azhar für den Dialog mit den Monotheistischen Religionen zusammen.

Die Kairoer Universität Al-Azhar ist mehr als tausend Jahre alt und ist das renommierteste Studien- und Forschungszentrum der islamischen Welt.

Bei dieser Gelegenheit war die islamische Delegation durch Professor Kamel Al-Sharif, Generalsekretär des Internationalen Islamischen Rats für die Aufforderung (Da’wah) zur Nothilfe.

Nach den Debatten gelangten die katholischen und muslimischen Führer zu gemeinsamen Schlussfolgerungen, die sie in einem Kommuniqué von 5 Punkten zusammenfassten:

1. „Unsere beiden Religionen lehren, dass der Allmächtige alle Menschen mit gleichem Recht ausgestattet hat, und daher lehnen wir sämtliche Form des Rassismus ab“, heißt es zunächst.

2. „Die rassistischen Praktiken, die heute in vielen Gesellschaften existieren, verurteilen wir und wir nehmen die Verantwortung an, uns einzusetzen, Missverständnisse und Vorurteile auszuräumen, die ihrerseits Rassendiskrimination schaffen.“

3. „Wir fordern Individuen, Institutionen des Bildungs- und Sozialwesens und die Medien auf, sich dieser Anstrengung gegen den Rassismus anzuschließen.“

4. „Die Adhäsion zu religiösen Werten und das Engagement im Dialog zum gegenseitigen Verständnis führen zu einer Welt von Gerechtigkeit und Frieden.“

5. „Wir verpflichten uns schließlich, weiter eine Dialogkultur zu fördern und zusammenzuarbeiten, um diese Dialogkultur in unseren Gemeinschaften und genauer in Bildungs- und Kulturprogrammen einzuführen“.

„Der Heilige Stuhl und die Muslime vereint im Kampfe gegen den Rassismus“!

Es ist grotesk. „Der Heilige Stuhl“ (sprich: die katholische Kirche, sprich: die Christen[heit]) und die Muslime können in Wirklichkeit in nichts, rein nichts vereint sein. Christentum und Islam sind zwei völlig entgegengesetzte, erz-feindliche, sich gegenseitig ausschließende, „Absolutheit“ einfordernde, dem einen, seienden GOTT als Gesetzgeber zugeschriebene Glaubenssysteme. Es gibt, genau genommen, nichts Böses, das sie gemeinsam als Feind hätten. Wie es auch nichts Gutes gibt, das ihnen gemeinsam wäre. Das Gegensätzliche ist so dominant, so bestimmend, dass alles Nicht-Gegensätzliche nur im Dienste des Gegensätzlichen steht. Beziehungsweise das vermeintlich Gemeinsame ist so gegensätzlich, dass es in Wirklichkeit sich selbst aufhebt. Muslime und Christen zu irgendeinem „Gute“ oder „Wohl“ „vereinen“ wollen, ist etwa so gescheit, wie Schafe mit Wölfen, Gänse mit Füchsen, Mäuse und Katzen im Kampf gegen irgendeine ihrer vermeintlichen (akzidentellen) „Entartungen“ zu vereinen! Christentum und Islam zu einem Zusammenwirken aufrufen, heißt nicht mehr oder weniger Gleich-, bzw. Ähnlich-Positivwertiges zu einem Besseren, Wirksameren, Anti-Negativen addieren, sondern Wahrheit und Lüge, Licht und Finsternis, Leben und Tod, Gott und Satan zusammenfügen, vermischen, vermengen. Hätte sich Christus mit dem Versucher Satan nicht im Kampf gegen irgendetwas gesellschaftlich Übles vereinen können? Hätte Er die Seinen nicht schon aussenden können mit dem Auftrag, sich auch mit Seinen Feinden zu vereinen, mit ihnen Dialog zu führen und zusammenzuwirken, um Schluß zu machen mit irgendwelchen zeitlichen Mißständen?

Man muss sich bewußt sein, was heute unter „Rassismus“ und unter „rassistischen Praktiken“ subsummiert wird. Als „rassistisch“ wird heute schon jede Form von „Ausgrenzung“, „Diskriminierung“, jeder sogenannte „Alltagsrassismus“ verstanden. Der Mega-Auslöser dazu war das Dekret „Nostra Aetate“ des II. Vatikanischen Konzils mit u.a. dem Satz:

„Deshalb verwirft die Kirche jede Diskriminierung eines Menschen oder jeden Gewaltakt gegen ihn um seiner Rasse oder Farbe, seines Standes oder seiner Religion willen, weil dies dem Geist Christi widerspricht.“

Selbstverständlich hat die Kirche „jeden Gewaltakt gegen einen Menschen um seiner Rasse oder Farbe oder seines Standes willen“ stets verworfen. Nicht aber „jede Diskriminierung um seiner „Religion“ willen. Es widerspricht dem Geiste Christi vielmehr, die (Noch-)Nicht-Christen nicht zu unterscheiden von Seinen Gläubigen, den Christen, auch die Nicht- und Anti-Christen „Brüder“ und „Schwestern“ zu nennen und sie als solche zu behandeln, obwohl die Christen von Anfang an „Brüder“ und „Schwestern“ nur jene nannten und behandelten, die zur ihrer „Ausgrenzung“, zur „Schar der Auserwählten“, zur „Ecclesia“, zu den „Heiligen“ gehörten, und die Übrigen (Nicht-Bekehrbaren) als „zu Diskriminierende“ von sich fernhielten.

„Unsere beiden Religionen lehren, dass der Allmächtige alle Menschen mit gleichem Recht ausgestattet hat.“

Nein, der Allmächtige hat nicht alle Menschen „mit gleichem Recht“ ausgestattet, sondern mit gleicher Würde! Er hat die Menschen auch nicht mit den heute geltenden „Menschenrechten“ ausgestattet, sondern mit allen ihnen (unterschiedlich, persönlich) notwendigen, dienlichen Gaben, damit sie alle das ewige Heil erlangen können, wenn sie nur wollen.

„Die Adhäsion zu religiösen Werten und das Engagement im Dialog zum gegenseitigen Verständnis führen zu einer Welt von Gerechtigkeit und Frieden.“

Nur echte, wahre „religiöse Werte“ führen zu einer Welt von Gerechtigkeit und Frieden. Der Islam, als Gegen-Religion zum Christentum, hat nur un-echte, un-wahre, un-regeliöse Werte vorzuweisen. Der Dialog mit ihm und das mit dem Dialog einhergehende Verständnis für ihn führen deshalb zu einer Welt von noch mehr Ungerechtigkeit und Unfrieden!

Der „Heilige Stuhl“ hätte vielmehr die hochheilige Pflicht, eine echte Dialogkultur zu pflegen innerhalb der katholischen Christenheit, die seit dem 2. Vaticanum nur deshalb schmerzlichste, vielleicht irreparable „Ausgrenzungen“ aufweist, weil er unfähig war, mit den Seinen, mit den Eigenen einen echten (brüderlichen) Dialog zu führen. Er könnte, müßte ein permanentes „Traditionalisten-Progressisten-Dialog-Komitee“ schaffen. Solange die katholische Christenheit in sich so gespalten, so aufgesplittert ist, ist jeder (un-missionarische) Dialog mit mit Außenstehenden im besten Falle ein „Leerlauf“, durchwegs aber (auch und vor allem) eine kontraproduktive Selbstgefährdung.

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