ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Der Islam als Feind des Christentums

Posted by deislam - 18. Februar 2008

J. Marx, Lehrbuch der Kirchengeschichte, Trier (8)1922, 270-273

Der Islam als Feind des Christentums.

Auch das Morgenland hat seine Völkerwanderung. Es war das Volk der Araber, welches durch eine halbe Welt zog, sie eroberte und festhielt. Der Fanatismus, der anfangs die Araber berauschte, die Schwäche der Gegner, die hohe Begabung des Volkes und wohl auch seine bequeme, dem sinnlichen Menschen schmeichelnde Religion erklären die merkwürdigen Erfolge der Araber. Beim Tode des Stifters des Islam, Muhammed (gest. 632), waren die arabischen Stämme geeinigt, und der Prophet hatte den Religionskrieg gegen alle Andersgläubigen proklamiert (Koran, Sure 47). In schnellem Siegeslaufe ward Syrien 635, Palästina 637, Ägypten 640 und nach schwerem Kampfe 651 das mächtige Persien erobert. Innere Unruhen geboten sodann den Eroberungsgelüsten Halt, die Beutelust trieb aber im Anfange des 8. Jhrh. zu neuen Eroberungen. Der ganze Norden von Afrika bis zum Atlantischen Meere ward von Musa, dem Statthalter des Kalifen, d.h. Nachfolgers Muhammeds, gewonnen. Thronstreitigkeiten im Westgotenreiche führten dann die Araber unter Tarik nach Spanien, wo sie durch die Schlacht bei Xeres de la Frontera unweit Cadix 711 das Westgotenreich zerstörten und bald Spanien bis auf den gebirgischen Norden eroberten. Dem weiteren Vordringen setzte die Schlacht bei Poitiers 732 und das Erstarken des Frankenreiches unter den Karolingern eine Schranke. Auch Konstantinopel, welches verschiedene Male bedroht war, widerstand noch. Dagegen stand nun das ganze Mittelmeer den Arabern offen, und von Afrika aus bedrängten sie (Mauren) stets wieder die christlichen Länder Europas. Im 9. Jhrh. eroberten die Mauren die Inseln des Mittelmeeres, Sizilien 831, setzten sich sogar in Italien am Garigliano und in der Provence in Frankreich fest. Die Bewohner der eroberten Länder wurden zum grössten Teile zum Islam genötigt, so dass die Länder im allgemeinen auch ihrer Religion nach muhammedanisch wurden.

1. Muhammed und seine Religion.

Muhammed, d.i. der Gepriesene, ward 571 aus dem Priestergeschlechte der Kurëischiten geboren. Mit einer reichen Phantasie und einem überwuchernden Gemütsleben begabt, wurde er schon als Knabe mit religiöser Schwärmerei erfüllt; sein Oheim und Pflegevater war Vorsteher der Kaaba. Durchdie Heirat mit der reichen Witwe Kadidscha erlangte er ein bedeutendes Vermögen. Als Kaufmann machte er viele und weite Reisen und lernte Judentum und Christentum durch mündliche Belehrung kennen. Dass er je schreiben gelernt, ist nicht sicher. Seiner Neigung und nervösen Konstitution (Epilepsie) entsprechend, hatte er im Alter von 40 Jahren seine erste „Offenbarung“ in einer Art von ekstatischem Zustande, und diese Offenbarungen stellten sich später nach Wunsch ein. Was er in diesen krankhaften Zuständen gesehen, hielt er, anfangs wenigstens, wohl mit vollem Glauben für Offenbarungen Gottes. Anfangs verspottet, erkämpfte er sich allmählich Anerkennung seiner Offenbarungen bei seinen Verwandten und in Medina. Seine Auswanderung oder Flucht von Mekka nach Medina i.J. 622, die Hedschrah, ward der Anfang der muhammedanischen Zeitrechnung.
In Medina sammelte er ein Heer um sich, eroberte 630 Mekka, reinigte die Kaaba, das alte Nationalheiligtum der Araber, welches schon Abraham betreten haben sollte (Koran 3, 89), von den Götzenbildern und machte sie mit ihrem schwarzen, angeblich vom Himmel gefallenen Steine zum geographischen Mittelpunkte der Gottesverehrung der Araber, indem er verordnete, dass der Moslem im Gebete sich nach Mekka wende und dorthin nach Vermögen wallfahre. Nach Muhammeds Tode (632) entstand Streit bezüglich seines Nachfolgers, des „Kalifen“, des weltlichen und geistlichen Oberhauptes des Volkes. Es folgten Abu Bekr, der Schwiegervater des Propheten, Omar, Othman, Ali, Moawija. Mit letzterem beginnt das Kalifat der Omaijaden in Damaskus (66l/750), worauf das der Abassiden in Bagdad folgte (750/1258).

Der Koran, das Religionsbuch der Moslemin, wurde unter Abu Bekr zusammengestellt, indem man die Offenbarungen des Propheten aus einzelnen Aufzeichnungen und aus dem Gedächtnis einzelner Männer sammelte. Die Einteilung in 114 Kapitel, Suren, sowie die authentische Redaktion wurde auf Veranlassung des Kalifen Osman hergestellt. In der Auslegung des Koran schieden sich die Araber vorzüglich in zwei Sekten, die Sunniten, welche die Auslegung der ersten Kalifen annahmen, und die Schiiten, welche nur den Text des Buches gelten lassen wollten, weil sie nur Ali als den rechten Nachfolger des Propheten ansahen. Die Glaubenssätze des Islam, ‚Hingebung‘ (an Gott), sind wenige und einfache:

a) die Existenz des einpersönlichen Gottes;

b) Muhammed ist der höchste Prophet, wenn auch Abraham, Moses und Christus als Gottgesandte anzuerkennen sind;

c) die Auferstehung und das Gericht;

d) der Himmel mit seinen sinnlichen Freuden und die Hölle;

e) der Fatalismus.

Das Sittengesetz verlangt nur äusserliche Werke: das Gebet zu fünf bestimmten Tageszeiten, Fasten, Almosengeben, die Wallfahrt nach Mekka, womöglich zweimal im Leben, und vor allem Kampf gegen die Ungläubigen. Verboten sind der Genuss von Wein, Mord, Beschimpfung von Glaubensgenossen und Wucher. „Der ist gerecht (ein wahrer Moslem), der an Gott glaubt und an den jüngsten Tag und an die Engel und an die Schrift und die Propheten und mit Liebe von seinem Vermögen gibt den Anverwandten, Waisen und Armen und Pilgern, überhaupt jedem, der darum bittet; der Gefangene löset, das Gebet verrichtet, Almosen spendet, der da festhält an eingegangenen Verträgen, der geduldig Not und Unglück und Koran 2,172). Charakteristisch für den Muhammedanismus sind die entwürdigende Stellung des Weibes und die Polygamie. Gesetzlich erlaubt sind mehrere (bis 4) Ehefrauen und Sklavinnen als Kebsweiber in unbeschränkter Zahl. Auf politischem Gebiete ist der Muhammedanismus die Stätte des unbezwingbaren Despotismus, weil die geistliche und weltliche Gewalt in einer Hand vereinigt sind.

2. Der Islam in Spanien.

Bei dem Sturze der Omaijaden zu Damaskus i.J. 750 rettete sich das einzige noch lebende Mitglied dieser Familie, Abderrahman, nach Spanien und gründete hier das Kalifat von Cordoba. Wohl verloren die Mauren an Karl den Grossen die ’spanische Mark‘, und an das christliche Königreich Leon bedeutende Teile ihres anfänglichen Besitzes, aber bis zum Untergang der Omaijaden behaupteten sie ihre Machtstellung im allgemeinen und führten auch eine glänzende Epoche maurischer Kunst und Wissenschaft herbei. Den früheren Bewohnern Spaniens, bald Mozaraber genannt, war Religionsfreiheit bei der Eroberung zugesagt worden; viele aber liessen sich zum Abfall zum Islam verleiten durch die Vorteile, welcher dieser brachte. Die standhaften Christen hatten öfter und längere Zeit hindurch schwere Verfolgung zu erdulden.

Quelle: Geschichtliche Notizen zum Thema Christenheit und Islam

Eine Antwort to “Der Islam als Feind des Christentums”

  1. antifo said

    Kritik von St. Johannes von Damaskus am Islam

    http://antifo.wordpress.com/2009/03/24/kritik-von-st-johannes-von-damaskus-am-islam/

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