ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Sind sie wirklich Kinder Abrahams?

Posted by deislam - 16. Februar 2008

Interreligiöser Dialog – Begegnungsnachmittag für Kinder

Im „Pfarreiblatt Luzern online war vor 5 Jahren Folgendes zu lesen:“
Pfarreiblatt Luzern online
http://www.kath.ch/lu/internetpflu/print/09_03/03095.htm

Sie sind Kinder Abrahams

Vierzig Kinder muslimischen und christlichen Glaubens sangen gemeinsam: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen.

Sie waren am Mittwoch, 2. April [2003] zu einem Begegnungsnachmittag für junge Menschen der drei abrahamitischen Religionen ins Pfarreiheim Gerliswil in Emmenbrücke [Schweiz] gekommen.

Vier katholische Katechetinnen und Katecheten des Ausbildungskurses 2000 bis 2003 hatten die Veranstaltung zusammen mit Personen jüdischer und muslimischer Religion organisiert. Ziel des Nachmittags war, andere Religionen besser kennen und verstehen lernen und dadurch die gegenseitige Achtung und Toleranz zu fördern.

Religionen kennen lernen
In drei Gruppen bereiteten die Kinder mit Religionslehrpersonen je einen Raum für das Judentum, das Christentum und den Islam vor. Mit grossem Interesse verfolgten alle die anschliessenden Präsentationen. Jede Religion wurde durch Informationen, Bilder und Gegenstände den andern in den Bereichen Heilige Schriften, Gotteshäuser, Gebete, Gebetsgegenstände, Ruhetag, Festtage und Heilige Orte anschaulich vorgestellt.

Während der wohlverdienten Pause durften die Kinder feine Spezialitäten aus den verschiedenen Kulturkreisen geniessen. Ein Wettbewerb mit Fragen zu den drei Weltreligionen rundete den sehr ruhig und harmonisch verlaufenen Nachmittag ab. Ein Gebet für den Frieden bildete den Schlusspunkt der Veranstaltung.

Ihr Namensschild in deutscher, hebräischer und arabischer Sprache sowie ein Kerzlein als Symbol für das Hinaustragen des Lichtes durften die Kinder mit nach Hause nehmen. Haften bleiben werden bei ihnen auch positive Eindrücke. „Hoffentlich findet so etwas noch mal statt“ schrieb beispielsweise Sema. Marko hielt fest: „Es war spannend und man konnte viel lernen“. Tamara hat nicht gefallen, dass der Nachmittag so schnell vorbei war!

Der Begegnungsnachmittag hinterliess bei den Kindern nachhaltige Spuren. Dies ist ein Hoffnungszeichen und ein guter Ansatz für den interreligiösen Dialog.

Bruno Portmann

Unser Kommentar:

Kinder Abrahams können sich nur diejenigen zurecht nennen, die „auch die Werke Abrahams tun“. Im 8. Kapitel des Evangeliums des hl. Apostels Johannes, heißt es über „die wahren Söhne (Kinder) Abrahams“, Vers 39 ff.:

Da erwiderten sie: Unser Vater ist Abraham. Jesus sprach darauf: Wenn ihr Kinder Abrahams seid, so tuet auch Abrahams Werke. Jetzt wollt ihr mich töten, mich, der ich euch doch die Wahrheit verkündet habe, die ich von Gott gehört. So etwas hat Abraham nicht getan. Ihr tut die Werke eures Vaters. Da sprachen sie: Wir sind nicht im Ehebruch geboren. Wir haben Einen Vater, Gott. Darauf Jesus: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr doch mich lieben. Ich bin von Gott ausgegangen und gekommen. Nicht bin ich von mir selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr meine Rede nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt. Ihr habt den Teufel zum Vater, und die Begierden eures Vaters wollt ihr erfüllen. Er war von Anfang an ein Menschenmörder und ist in der Wahrheit nicht bestanden, weil in ihm keine Wahrheit ist. Wenn er Lügen redet, redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. Wenn aber ich die Wahrheit rede, so glaubt ihr mir nicht. Wer aus euch kann mich einer Sünde zeihen? Wenn ich euch die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? Wer aus Gott ist, der hört Gottes Wort. Darum hört ihr es nicht, weil ihr nicht aus Gott seid. Da entgegneten die Juden: Sagen wir nicht mit Recht, dass du ein Samaritan bist und vom Teufel besessen? Jesus antwortete: Ich bin nicht vom Teufel besessen, sondern ich ehre meinen Vater, ihr aber verunehrt mich. Doch ich suche meine Ehre nicht. Es ist einer da, der sie sucht und richtet. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn einer mein Wort hält, so wird er den Tod in Ewigkeit nicht schauen. Darauf sagten die Juden: Nun erkennen wir, dass du von einem bösen Geiste besessen bist. Abraham und die Propheten sind gestorben, und du sagst: Wenn einer mein Wort hält, der wird den Tod nicht verkosten in Ewigkeit. Bist du vielleicht größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Und die Propheten sind gestorben. Zu was machst du dich selbst? Jesus sagte. Wenn ich selbst mich rühme, so ist meine Ehre nichts. Mein Vater ist es, der mich verherrlicht, von dem ihr saget, er sei euer Gott. Doch kennet ihr ihn nicht. Ich aber kenne ihn. Würde ich sagen, ich kenne ihn nicht, so wäre ich ein Lügner, gleich wie ihr. Aber ich kenne ihn und halte sein Wort. Abraham, euer Vater, hat frohlockt, dass er meinen Tag sehen werde. Er sah ihn und freute sich. Da sprachen die Juden: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und hast den Abraham gesehen? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich. Da hoben sie Steine auf, um nach ihm zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging aus dem Tempel weg. (Stuttgarter Kepplerbibel, 1938)

Die heutigen, nachchristlichen Juden und die Muslime anerkennen Jesus Christus nicht als Gottes Sohn, nicht als Gott-Menschen; sie sind nicht Christi. Sie tun nicht die Werke Abrahams, der Gott glaubte und dem dieser Glaube zur Gerechtigkeit angerechnet wurde (vgl. Gen 15, 6). Der heilige Apostel Paulus mahnt (Gal. 3, 6-9.29): Erkennet somit: Die aus dem Glauben, die sind Kinder Abrahams! Und da die Schrift vorhersah, dass Gott auf Grund des Glaubens die Heiden gerecht machen werde, verkündete sie im voraus dem Abraham: „In dir werden gesegnet sein alle Heidenvölker“ (Gen. 12, 3; 18, 18). So werden also die aus dem Glauben gesegnet zusammen mit dem gläubigen Abraham… Seid ihr aber Christi, so seid ihr Abrahams Nachkommenschaft und der Verheißung gemäß Erben„.

Der heilige Paulus erinnert im Galaterbrief daran, dass Abraham ja nicht nur einen, sondern zwei Söhne hatte: Ismael von seiner Sklavin Hagar und Isaak von seiner Gattin Sara. Aber nur Isaak war Träger der Verheißung und Stammvater des auserwählten Volkes, Ismael dagegen nicht. „Das ist sinnbildlich zu verstehen: Diese beiden Mütter bedeuten die zwei Bünde. Der eine ist jener vom Berg Sinai, der zur Knechtschaft gebiert; das ist Hagar. Das Wort Hagar bedeutet nämlich den Berg Sinai in Arabien. Er entspricht dem jetzigen Jerusalem; denn dieses ist samt seinen Kindern in Knechtschaft. Das obere Jerusalem aber ist die Freie: das ist unsere Mutter. Denn es steht geschrieben. Freue dich, du Unfruchtbare, die du kinderlos bist, frohlocke und juble, die du keine Geburtswehen kennst! Denn die Alleinstehende hat mehr Kinder als die Auserwählte (Is 54, 1). Wir aber, meine Brüder, sind wie Isaak Kinder der Verheißung. Aber wie damals der nach dem Fleisch Geborene den nach dem Geist Geborenen verfolgte, ist es noch immer. Doch was sagt die Schrift dazu? Stoße hinaus die Magd und ihren Sohn; denn der Sohn der Magd soll nicht mit dem Sohne der Freien Erbe sein! (1 Mos. 21, 10, 12) Also sind wir, liebe Brüder, nicht Kinder der Magd, sondern der Freien“. (Gal. 4, 24-31)

Auch Johannes der Täufer hatte die Juden (und damit natürlich auch die Muslime) eindringlich davor gewarnt, ihre bloß leibliche Abkunft von Abraham mit der alles entscheidenden geistlichen Kindschaft Abrahams zu verwechseln. Er sprach nämlich „zu den Volksscharen, die hinauskamen, um sich von ihm taufen zu lassen: „Ihr Natternbrut, wer hat euch gelehrt, dem kommenden Zorn zu entfliehen? Bringt daher würdige Früchte, die der Bekehrung würdig sind, und fangt nicht damit an, euch vorzusagen: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus diesen Steinen dem Abraham Kinder erwecken“ (Luk. 3, 7-8)

Muslime und Christen (und Juden) (auch wenn sie im Kindesalter sind) können nicht „im Seinem (Christi) Namen versammelt sein“, und deshalb ist Jesus dann auch nicht „mitten unter ihnen“, auch wenn das katholische Katecheten und Katechetinnen den Kindern (und sich selbst) vorgaukeln. Diese Worte Christi in Matthäus 18, 20 gelten evidenterweise nur für diejenigen, die an Ihn als den Messias, den Sohn Gottes, den Retter, den Erlöser, den Gekreuzigten und Auferstandenen glauben und diesen Glauben leben. Ein Muslim, ein Jude tut das nicht, auch wenn er Kind oder Jugendlicher ist, sonst würde er ja seinen Glauben verleugnen.

Siehe auch: Die Muslime (an-er)kennen Gott nicht als Vater; sie sind deshalb auch nicht seine Kinder

Eine Antwort to “Sind sie wirklich Kinder Abrahams?”

  1. pierrot said

    Das ist mal ein sehr guter Kommentar. Wichtig wäre vielleicht noch gewesen, etwas deutlicher herauszustellen, dass Paulus sich mit seinem Brief an die Christen, nicht an die Juden richtete. Das Judentum ist für Paulus gleichbedeutend mit Gesetz, das Christentum gleichbedeutend mit Freiheit. So schreibt er im 7. Kapitel des Briefes an die Römer: „Also seid auch ihr, meine Brüder, getötet dem Gesetz durch den Leib Christi, daß ihr eines andern seid, nämlich des, der von den Toten auferweckt ist, auf daß wir Gott Frucht bringen.“ (es tut aber gut, des Verständnisses willen, das ganze Kapitel zu lesen). Und was Abraham betrifft, sein großer Fehler war, den Vorschlag seiner Frau Sarai betreffs Nachkommenschaft über Gottes Verheißung zu stellen. So entstand Ismael, von dem der Engel in der Bibel sagt:“ Er wird ein wilder Mensch sein: seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn, und wird gegen alle seine Brüder wohnen.“ 1. Mose 16:12. Und genau das tun Ismael bzw. dessen Nachfahren heute noch. Mohammed führt stolz seine Ahnengalerie auf diesen Ismael zurück. Ich bin sicher, dass Gott schon damals wusste, was aus diesem Sohn des Unglaubens entstehen wird, nämlich der Islam, der gegen alle seine Brüder wohnt, nämlich alle Leute der Schrift, was da sind Juden und Christen.
    pierrot

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: