ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Wir können unserem Espiskopat Kritik, Rüge, ja ernstesten Tadel nicht esparen!

Posted by deislam - 3. Februar 2008

Um nicht selber Verrat zu üben an unserem katholischen christlichen Glauben müssen wir, nolens volens, immer wieder auf die mindestens eklatantesten Verfehlungen, Verirrungen, falschen Lehren und Verhaltensweisen hinweisen, welche unsere kirchlichen Vorgesetzten und Führer begehen. Das ist nicht nur unsere Christenpflicht, sondern auch diejenige aller Getauften und Gefirmten, wenn sie dazu die heiliggeist-gestützte Erkenntnis haben. Wer kann sich erlauben, gegen sie den Mahnfinger zu erheben? Nur wer sich strikt und korrekt an das hält, was die Kirche Christi als Ganzes immer geglaubt, immer gelehrt und immer praktiziert hat. Auch der Papst kann von solcher Zurechtweisung nicht ausgenommen sein.
Laut dem „Liber diurnus Romanorum Pontificum“, P.L. 105, S. 54, lautet der Krönungseid des Papstes folgendermaßen:

„Ich gelobe: nichts an der Überlieferung, nichts an dem, was ich von meinen gottgefälligen Vorgängern bewahrt vorgefunden habe, zu schmälern, zu ändern, oder darin irgendeine Neuerung zuzulassen; vielmehr mit glühender Hingabe als ihr wahrhaft treuer Schüler und Nachfolger mit meiner ganzen Kraft und Anstrengung das überlieferte Gut ehrfurchtsvoll zu bewahren; alles, was im Widerspruch zu der kanonischen Ordnung auftauchen mag, zu reinigen; die heiligen Canones und Verordnungen unserer Päpste gleichwie göttliche Aufträge des Himmels zu hüten, da ich mir bewußt bin, Dir, Dessen Platz ich durch göttliche Gnade einnehme, Dessen Stellvertretung ich mit Deiner Unterstützung innehabe, strengste Rechenschaft über alles, was ich bekenne, im göttlichen Gericht ablegen zu müssen.
Wenn ich es unternehmen sollte, in irgendetwas nach anderem Sinn zu handeln, oder zulassen sollte, dass es unternommen wird, so wirst Du mir an jenem furchtbaren Tag des göttlichen Gerichts nicht gnädig sein.
Daher unterwerfen Wir auch dem Ausschluss des strengsten Bannes: wer es wagen sollte – seien es Wir selbst, sei es ein anderer – irgendetwas Neues im Widerspruch zu dieser so beschaffenen evangelischen Überlieferung und der Reinheit des orthodoxen Glaubens und der christlichen Religion zu unternehmen, oder durch seine widrige Anstrengungen danach trachten sollte, irgendetwas zu ändern, oder von der Reinheit des Glaubens zu unterschlagen, oder jenen zuzustimmen, die solches lästerliches Wagnis unternehmen.“

Wer’s in Englisch lesen möchte, hier der heilige Text aus der Patrologia Latina:

POPE ST. AGATHO (678-681)

Papal Coronation Oath, to be taken by all Roman pontiffs, showing that no Roman pontiff has the authority to contradict the Deposit of Faith, or to change or innovate upon what has been handed by to him by Sacred Tradition and his predecessors:

„I vow to change nothing of the received Tradition, and nothing thereof I have found before me guarded by my God-pleasing predecessors, to encroach upon, to alter, or to permit any innovation therein;

„To the contrary: with glowing affection as her truly faithful student and successor, to safeguard reverently the passed-on good, with my whole strength and utmost effort;

„To cleanse all that is in contradiction to the canonical order, should such appear;

„To guard the Holy Canons and Decrees of our Popes as if they were the Divine ordinances of Heaven, because I am conscious of Thee, whose place I take through the Grace of God, whose Vicarship I possess with Thy support, being subject to the severest accounting before Thy Divine Tribunal over all that I shall confess;

„I swear to God Almighty and the Savior Jesus Christ that I will keep whatever has been revealed through Christ and His Successors and whatever the first councils and my predecessors have defined and declared.

„I will keep without sacrifice to itself the discipline and the rite of the Church. I will put outside the Church whoever dares to go against this oath, may it be somebody else or I.

„If I should undertake to act in anything of contrary sense, or should permit that it will be executed, Thou willst not be merciful to me on the dreadful Day of Divine Justice.

„Accordingly, without exclusion, We subject to severest excommunication anyone — be it ourselves or be it another — who would dare to undertake anything new in contradiction to this constituted evangelic Tradition and the purity of the Orthodox Faith and the Christian Religion, or would seek to change anything by his opposing efforts, or would agree with those who undertake such a blasphemous venture.“
(Liber Diurnus Romanorum Pontificum, Patrologia Latina 1005, S. 54)

The Liber Diurnus Romanorum Pontificum, one of the oldest collections of papal texts, privileges, and decrees, written down by Pope St. Agatho with texts that contain centuries of tradition, includes this Papal Coronation Oath, probably already a couple of centuries old, by which every pope since then has sworn as a requirement of acceding to the papal office until John Paul II failed to do so.

The oath makes it clear that a magisterium that contradicts former magisterium is not magisterium, for the pope is sworn to put himself outside the Church if even he contradicts what he has received from his predecessors. The ancient papal oath, therefore, foresees the possibility that even a pope may become a heretic or schismatic by violating either dogma or the rites of the Church handed down by Tradition.

Und einer dieser ernstesten Tadel betrifft ihr Verhalten gegenüber dem Anti-Christentum, hier namentlich dem Islam. Unsere Bischöfe (einschließlich Papst/Päpste) sind seit dem wahrlich unseligen Dekret „Nostra Aetate“ = Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen, vom 28. Oktober 1965, zu Beschönigern, zu Begünstigern, Förderern, Steigbügelhaltern geworden der schlimmsten Härsie(n). Statt diese gotteslästerliche Irrlehre(n) offen und entschieden zu bekämpfen, stärken, unterstützen sie sie und ihre Anhänger mit ihrem Einfluss und Gewicht, und dies gegen ihre eigenen besten Christgläubigen, die die Gefahr intuitiv erkennen und sie abwehren möchten. So auch im aktuellen Geschehen um Moschee-Bauten. Man sehe sich nur einmal das CIBEDO-Portal (Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz) genauer durch und da vor allem die Kommentare der diversen Mitraträger zum Bau von Moscheen und Minaretten! Und dann dazu ihr zögerliches, klägliches rein verbales „Einfordern“ von (mikrominimalen) Gegenrechten! Sie geben sich schon zufrieden, wenn nur wenigstens EIN christliches Gotteshaus gebaut werden darf (z.B. in der Türkei, z.B. in Tarsus!) gegen 100 Moscheen und 1000 Islam-Versammlungslokale in einem traditionell christlichen Land, deren Einpflanzung sie nicht nur hinnehmen, sondern sogar im Namen der christlichen Nächstenliebe zu ihrem eigenen Anliegen machen und damit ihre Gläubigen und Priester zwingen, ihre erklärten Feinde als Freunde und Brüder zu betrachten und zu behandeln, und dies ganz entgegen dem Gebot des Apostels: „Wenn einer zu euch kommt, der nicht diese (unsere) Lehre mitbringt: nehmt ihn nicht in euer Haus auf, ja grüßt ihn nicht einmal!“ (2. Brief des hl. Apostels Johannes, 1.10)

2 Antworten to “Wir können unserem Espiskopat Kritik, Rüge, ja ernstesten Tadel nicht esparen!”

  1. Rabenzahl said

    Wie bin ich froh, in einem säkularen Staat zu leben und nicht in einer monotheistischen Theokratie wie dem Iran, in der der Klerus eines „eifersüchtigen Gottes“ (Exodus 20,5) herrscht und alle anderen Wege ausser dem eigenen, vermeindlich einzigen und wahren, unterdrückt…

  2. deislam said

    @Rabenzahl, #1:
    Tja, nur ist „monotheistische Theokratie“ nicht gleich monotheistische Theokratie. Die iranische Theokratie ist keine Theokratie, weil ihr „Gott“ eben nicht GOTT ist, während die alttestamentliche Theokratie des jüdischen, des auserwählten Volkes, und die neutestamentlichen Theokratien (Kirche und Staat dem einen CHRISTLICHEN GOTT dienend) wahre, heilbringende und heilerhaltende Theokratien waren. Der katholische Klerus hat übrigens nie „geherrscht“. Es gab sicher immer auch herrscherische, herrschsüchtige Typen, aber der Klerus, die Priesterschaft als Ganzes, war die Dienerschaft an den Dienern Gottes! Da gibt es in einem säkularen Staat tausendmal mehr „Herrscher“, die aber nicht im Namen den wahren „eifersüchtigen“, auf Erlösung und Rettung bedachten Gottes ihr Diktat ausüben, sondern, wenn auch bestrittenermaßen, im Namen letztlich des rachsüchtigen Satans.

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