ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Falsche Toleranz – Der Zentralrat der Ex-Muslime kritisiert Moscheebau und Kopftuch

Posted by deislam - 3. November 2007

CORNELIA KÄSTNER in „Märkische Allgemeine“, Brandenburg

BERLIN Der Bau neuer Moscheen in Berlin und Köln wird jetzt auch von arabischer Seite kritisiert. „Als ich das zuerst gehört habe, dachte ich, das kann nicht wahr sein“, schimpft Farzaneh. Ihren vollen Namen und ihr Gesicht will sie nicht offenbaren, weil sie Angst hat. Denn Farzaneh, im Iran geboren und seit 30 Jahren in Berlin zuhause, hat dem Islam abgeschworen und beteiligt sich an politischen Aktionen gegen Menschenrechtsverletzungen im Iran. Nach der Scharia, dem islamischen Recht, hat sie dafür den Tod verdient. Übergriffe fürchtet sie inzwischen auch in Deutschland – wo ihrer Meinung nach islamistische Kräfte erstarken, während die deutsche Regierung tatenlos zusieht.

Farzaneh ist Mitglied im Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE), der im März in Köln gegründet wurde. Sie verstehen sich als Stimme derer, die für die Trennung von Staat und Religion sind, darunter sind auch einige Deutsche. Die Mehrheit der rund 400 Mitglieder kommt jedoch, wie der Verbandsname suggeriert, aus muslimischen Familien, der Türkei, dem Jemen oder dem Iran. „Wenn man in eine islamische Familie geboren wird, ist man nach islamischem Recht Muslim“, erklärt die Vereinsvorsitzende Mina Ahadi. Atheismus ist in muslimischen Ländern ein Tabu – und wird auch in Deutschland nicht wahrgenommen. Als Sprecher der arabischen Zuwanderer gelten die vier großen muslimischen Dachverbände.

Eine bittere Ironie. Viele Mitglieder des ZdE sind iranische Dissidenten, die wegen ihrer politischen Aktivitäten gegen den islamischen Gottesstaat geflohen sind. Ahadi selbst bezeichnet sich seit ihrem 15. Lebensjahr als Atheistin, sie hat gegen den Schah demonstriert und später gegen das Kopftuch. Die Geheimpolizei durchsuchte ihre Wohnung, weil sie nicht da war, wurde ihr Mann von den Mullahs verhaftet und hingerichtet. Ahadi floh über die Kurdengebiete nach Frankreich und Deutschland. „Man kann den Islam nicht modernisieren“, sagt sie. „Man kann nur dafür sorgen, dass Staat und Religion streng getrennt werden.“ Jede Form des öffentlich wirksamen Islams bezeichnen sie als „politischen Islam“, und damit als Versuch, Religion und Staat zu vermischen – bis hin zur Einführung der Scharia.

Auslöser der ZdE-Gründung war jedoch die Islamkonferenz von Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU), eine „Machtdemonstration islamischer Organisationen“, so Ahadi. Der ZdE protestiert gegen deren Anerkennung als politische Verbände, kritisiert das Kopftuch, den Umgang mit Abmeldungen von Sportunterricht und Klassenreisen, die Gewalt gegenüber Frauen bis hin zu Ehrenmorden, und den Neubau von Moscheen. „Nur 30 Prozent der hier lebenden Muslime gehen überhaupt in eine Moschee“ rechnet Ahadi vor. Wer den muslimischen Einwanderern etwas Gutes tun wolle, sollte dafür sorgen, dass sie deutsch lernen, und sich an das Grundgesetz halten. „Doch das tut die deutsche Regierung nicht. Sie betreibt eine Kuschelpolitik gegenüber den Islamisten.“

Die erste Kampagne des ZdE provoziert deshalb bewusst mit Bildern von Verbandsmitgliedern und dem Titel „Wir haben abgeschworen“. Im Dezember ist nun eine „kritische Islamkonferenz“ in Deutschland geplant. Das Beispiel macht Schule, nach dem ZdE-Vorbild haben sich inzwischen auch Verbände in Schweden und Großbritannien gegründet, wo Ahadi unlängst einen Preis als „Säkularistin des Jahres“ erhielt.

Ahadi wehrt sich gegen den Vorwurf, islamfeindlich zu sein. „Keiner verurteilt, dass ich seit meinem ersten Interview Personenschutz brauche“, meint sie. „Aber wenn ich sage, der Islam ist schlecht, dann beleidige ich die Muslime. Die deutsche Toleranz hat genug angerichtet. Wir haben es satt!“

UNSER KOMMENTAR:

Wir sind als katholische Christen selbstverständlich gegen den Atheismus und grundsätzlich gegen die Trennung von (katholischer) Kirche und Staat; denn nach traditioneller katholischer Lehre gehören Kirche und Staat zusammen. Christi Reich ist zwar nicht von der Welt, aber es soll wachsen und Bestand haben in der Welt. Und wenn Christi Reich in einem Staat genug gewachsen ist, wird sein Einfluss auf alles Öffentliche ebenso genug gewachsen sein, dass man Kirche und Staat nicht mehr als getrennt ansehen kann und darf. Das war in der Vergangenheit auch durch lange Perioden der Fall. Heute aber ist ein solcher Idealzustand (wieder) nur noch ein hypothetisches Fernziel, aber auch nur unter der Voraussetzung, Gott (Jesus Christus) Selber greift ein, um die Gesellschaften auf der Erde mit göttlicher Macht zu „re-organisieren“. Faktum ist, dass unsere von politisch und kirchlich Korrekten gehätschelte „Multi-Kultur“, die auch bei uns noch bestehende Restverbindung von Kirche und Staat nicht mehr rechtfertigt. Die aktuelle katholische Kirchenführung befürwortet ja auch die „religiöse Multikultur“ im völligen Widerspruch zur allzeitigen Hierarchie; soll sie deshalb auch die Konsequenzen zu spüren bekommen und tragen. Unter solchen Umständen sind auch wir für die Trennung von „Kirche“ und Staat, genauer gesagt: von „Weltanschauung“ und Staat. Und ohnehin klar ist, dass wir gegen den islamischen „Gottesstaat“ sind!

Dass Ex-Muslime Atheisten werden, ist gut nachvollziehbar. Die Flucht aus dem Gefängnis Islam geht wohl auch über das totale Freiseinwollen von Religion überhaupt. Aber die Bekanntschaft mit dem echten Christentum sollte dann früher oder später zur Annahme desselben führen; denn mit dem Atheismus, Nihilismus, Agnostizismus, etc. kann man auf die Länge den Islam nicht besiegen. Er setzt sich gerade nicht deswegen mehr und mehr durch, weil er „die wahre Religion bei Gott“ wäre, sondern weil die Bekenner oder Angehörigen der wahren Religion bei Gott, des Christentums, keine Christen im Vollsinn mehr sind, weil sie schwach-gläubig bis ungläubig geworden sind, weil sie ihren Glauben nicht oder kaum mehr praktizieren, weil viele ehemalige Christen, auch „Hierarchen“, „praktizierende Atheisten“ geworden sind. Für die Christen ist es deshalb ein bleibender Imperativ, sich nicht aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen, um ihre Religion nur noch im „Privatraum“ zu leben. Das Zeugnis und die Mission für Christus gehört bei allem Wegfall von staatlicher Hilfestellung nach wie vor in die Öffentlichkeit, das heißt das Einstehen für Christi Rechte, für Christi Lehre und Gebote, für die katholische Wahrheit, für die christliche Moral, für die richtige Erziehung und Schulung der Christen und damit der Kampf gegen alle Verführung, gegen den (zunehmenden) Einfluss anti-christlicher „Religionen“, und damit Widerstand gegen die Zuwanderung und Überfremdung (des Christlichen), gegen die im Nachhinein unausrottbare Einpflanzung von (vorerst) verniedlichten, beschönigten, getarnten Machtzentren (z.B. Moscheen mit Minaretten), gegen die falsche Toleranz, gegen die politische und kirchliche „Korrektheit“ = Feigheit!

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