ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Johannes Paul II in der Omaijadenmoschee in Damaskus, 6. Mai 2001

Posted by deislam - 3. Oktober 2007

Aus der „Ansprache von Johannes Paul II“ bei seinem Treffen mit der Moslemischen Gemeinschaft und Besuch der Omaijadenmoschee in Damaskus [Hervorhebungen durch uns]:

Liebe muslimische Freunde, As-salámu ‘alaikum!

(… 3. …) In Moscheen und Kirchen bilden die muslimischen und christlichen Gemeinschaften ihre religiöse Identität heran, und dort erhalten die Jugendlichen einen bedeutenden Teil ihrer religiösen Erziehung. Welches Bewußtsein ihrer Identität wird den jungen Christen und jungen Muslimen in unseren Kirchen und Moscheen eingeflößt? Es ist meine sehnliche Hoffnung, daß die muslimischen und christlichen Religionsführer und Lehrer unsere beiden großen Gemeinschaften als Gemeinschaften in respektvollem Dialog darstellen und niemals mehr als im Konflikt stehende Gemeinschaften. Es ist für die jungen Menschen von äußerster Wichtigkeit, daß ihnen die Wege des Respekts und des Verständnisses beigebracht werden, damit sie nicht dazu verleitet werden, die Religion selbst zur Förderung oder Rechtfertigung von Haß und Gewalt zu mißbrauchen. Gewalt zerstört das Abbild des Schöpfers in seinen Geschöpfen und sollte nie als Ergebnis religiöser Überzeugung angesehen werden.

4. Mein tiefer Wunsch ist, daß unser heutiges Treffen in der Omaijadenmoschee unsere Entschlossenheit zur Weiterentwicklung des interreligiösen Dialogs zwischen der katholischen Kirche und dem Islam zum Ausdruck bringen wird. Dieser Dialog hat in den letzten Jahrzehnten an Dynamik zugenommen, und heute dürfen wir dankbar sein für den Weg, den wir bisher gemeinsam zurückgelegt haben. Auf höchster Ebene vertritt der Päpstliche Rat für den Interreligiösen Dialog die katholische Kirche in dieser Hinsicht. Seit über dreißig Jahren schickt der Rat eine Botschaft an die Muslime anläßlich des »Id al-Fitr« zum Abschluß des Ramadan, und ich freue mich sehr, daß diese Geste von vielen Muslimen als Zeichen wachsender Freundschaft zwischen uns begrüßt worden ist. In neuerer Zeit hat der Rat ein Verbindungskomitee zu internationalen islamischen Organisationen eingerichtet – auch zu »al-Azhar« in Ägypten, das ich zu meiner großen Freude im letzten Jahr besuchen konnte.

Es ist wichtig, daß Muslime und Christen auch in Zukunft gemeinsam philosophische und theologische Fragestellungen erforschen, um eine objektivere und vollständigere Kenntnis des Glaubens der anderen Seite zu bekommen. Ein besseres gegenseitiges Verständnis wird auf praktischer Ebene gewiß dazu führen, unsere beiden Religionen auf neue Art und Weise darzustellen: Nicht als Gegner, wie es in der Vergangenheit allzu oft geschehen ist, sondern als Partner für das Wohl der Menschheitsfamilie.

Der interreligiöse Dialog ist am wirksamsten, wenn er sich aus der Erfahrung des alltäglichen Zusammenlebens innerhalb der gleichen Gemeinschaft und Kultur ergibt. In Syrien haben Christen und Muslime Jahrhunderte lang Seite an Seite gelebt, und ein reicher Dialog des Lebens hat sich unaufhörlich fortgesetzt. Jede Person und jede Familie kennt Zeiten der Eintracht und dann wieder Augenblicke, in denen der Dialog zusammengebrochen ist. Die positiven Erfahrungen müssen unsere Gemeinschaften in der Hoffnung auf Frieden stärken, und den negativen Erfahrungen darf es nicht gelingen, diese Hoffnung zu untergraben. Wann immer Muslime und Christen einander gekränkt haben, müssen wir den Allmächtigen dafür um Vergebung bitten und einander die Vergebung anbieten. Jesus lehrt uns, daß wir einander unsere Verfehlungen vergeben müssen, wenn Gott uns unsere Sünden vergeben soll (vgl. Mt 6,14).

Als Mitglieder der einen Menschheitsfamilie und als Gläubige haben wir Verpflichtungen hinsichtlich des Gemeinwohls, der Gerechtigkeit und der Solidarität. Der interreligiöse Dialog wird zu vielerlei Formen der Zusammenarbeit führen, besonders in der Erfüllung unserer Pflicht, sich um die Armen und Schwachen zu kümmern. Das sind Zeichen dafür, daß unsere Gottesverehrung echt ist.

5. Während wir unseren Weg durchs Leben und auf unsere himmlische Bestimmung zugehen, spüren die Christen die Gegenwart Marias, der Mutter Jesu; auch der Islam verehrt Maria und preist sie als »vor den Frauen aller Welt erwählt« (Koran, III, 42). Die Jungfrau von Nazaret, Unsere Liebe Frau von Saydnaya, hat uns gelehrt, daß Gott die Demütigen beschützt und die »zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind« (Lk 1,51). Mögen sich die Herzen von Christen und Muslimen mit Empfindungen der Brüderlichkeit und Freundschaft einander zuwenden, damit uns der Allmächtige mit dem Frieden segnet, den allein der Himmel geben kann. Dem einen, erbarmungsvollen Gott sei allezeit Preis und Ehre. Amen.

Unser Kommentar: Vorweg: Es ist bezeichnend, dass der Papst in seiner ganzen Ansprache seine islamischen Zuhörer nicht mit einem Wort zum christlichen Glauben an Jesus, den Sohn Gottes, einlädt, geschweige denn auffordert. Er kann sich nicht darauf berufen, seine Person, das Amt, das er bekleide, sei an sich schon, sei schon genug Zeugnis für den christlichen Glauben. Schon deshalb nicht, weil gerade er als Nachfolger des Apostels Petrus und Stellvertreter Christi zusammen mit seinen unmittelbaren Vorgängern Paul VI. und Johannes XIII. infolge des 2. Vatikanischen Konzils und seiner Beschlüsse wider alle frühere Lehre und Praxis aufgehört hat, die echte Missionierung von Moslems und Juden (weiterhin) als notwendig zu erachten. Durch solchen Verzicht auf eindeutige Aufforderung zur Bekehrung zum wahren Gott bestärkt er die Moslems vielmehr in ihrem anti-christlichen und damit anti-göttlichen Glauben. Der Völker-Apostel Paulus verhielt sich jedenfalls (auf dem Aeropag) nicht so. Er sprach zu seinem götzendienerischen Auditorium: „Bisher haben die Menschen das [die Falschheit von Gottesgebilden unserer Kunst und Vorstellungen] nicht erkannt, und Gott hatte Geduld mit ihnen. Aber jetzt befiehlt er allen Menschen auf der ganzen Welt, zu ihm umzukehren. Denn der Tag ist schon festgesetzt, an dem Gott alle Menschen richten wird; ja, er wird ein gerechtes Urteil sprechen durch den einen Mann, den er selbst dazu bestimmt hat. Das hat Gott bewiesen, indem er ihn von den Toten auferweckte.“ (Vgl. Apg 17,32 – 34)

Weiter: Es ist klar und einleuchtend, dass ein treues Zeugnis für Christus und Seine Lehre gegenüber Anhängern Mohammeds (und Juden, etc.) unvermeidlich Konflikte auslöst. So wie der Gottessohn mit seinem Auftreten und Seinem Bekenntnis vor den Gesetzeslehrern Seines Volkes dauernd heftigste Auseinandersetzungen, Widerstand, ja Aufstand und Hass bis Mordabsichten auslöste, weil sie nicht an Seine Gottessohnschaft, an Seine Gottheit glauben wollten, so ergeht es Seinen treuen Nachfolgern in ihren Begegnungen mit verhärteten „Buchstaben-Gläubigen“ von „Alternativ“-Religionssystemen. Wer sagt, Christen müßten konflikt-freie Beziehungen mit den Muslimen (und Juden, etc.) pflegen, der sagt damit, sie müßten den Missionsauftrag des Herrn überall dort WO und immer dann WENN Nicht-Christen sich bereits zu einer „Religion“ bekennen, nicht erfüllen und vielmehr mit ihnen „mit Respekt und Verständnis“ „in Brüderlichekeit und Freundschaft“ „als Partner für das Wohl der Menschheitsfamilie“ zusammenwirken.

Den Islam nicht als Gegner des Christentums darstellen zu wollen, ist absurd. Es ist unfaßbar, dass es soweit kommen konnte, dass „Päpste“, fast ohne wahrnehmbare Opposition, solchen Unsinn äußern können. Es ist wie wenn alle früheren Päpste zu den jeweiligen Begründern und Anhängern von Irrlehren (wie den Arianern) gesagt hätten: „Wer sagt, … , der sei nicht im Banne, der sei vielmehr (weiterhin) unser (lieber, geschätzter, integrierter) Bruder und Freund. Wir müssen nur unsere Religionen, unsere Religionsauffassungen „auf neue Art und Weise – nicht als Gegner, sondern als Partner – darstellen“.

Wer weiß, dass für einen Moslem jede wirkliche Kritik an seinem Glauben, am Islam, an Mohammed, am Koran, eine Gotteslästerung ist, weit mehr also als nur eine „Kränkung“, der weiß auch, dass es für Christen, die dieses Namens würdig sind, unmöglich ist, die Muslime mit ihrem treugläubigen Christusbekenntnis und mit ihrem Erfüllen des Willens unseres Erlösers nicht zu kränken. Sie sind gehalten, Christus allzeit und vor jedermann zu bezeugen gelegen oder ungelegen!

Welche Art von Krankheit ist das, die Johannes Paul II und Seinesgleichen befallen hat? Geistesblindheit! In etwa die Umkehrung des Schuppenvorganges bei Saulus. Am liebsten würden wir ja jede Blöße unserer kirchlichen Oberhäupter mit dem Mantel des Schweigens oder wenigstens mit dem Schleier der Beschönigung und der Ent-Schuldigung bedecken; aber je mehr und je länger wir daran denken, was solche Fehleinschätzungen bewirken, welche Konsequenzen für die Christenheit und dann auch für die ganze Welt sie haben, desto weniger können wir dazu schweigen oder darob einfach zur Tagesordnung übergehen.

Nach Johannes Paul II sollen die Christen die Muslime aber nicht nur nicht kränken, sondern den Allmächtigen um Vergebung bitten, dass wir sie (in der Vergangenheit) gekränkt haben und jedesmal, wenn wir sie (wieder) kränken! Das trägt natürlich noch eine weitere Schicht auf die schon bestehenden Schuppen auf. Bei solcher „Licht-Undurchlässigkeit“ kann man dann zwischen Licht und Finsternis nicht mehr unterscheiden. Sünde wird so das Kränken von Un- und Andersgläubigen und Tugend wird das Verschweigen und damit Verleugnen der Wahrheit. Novus Ordo!

Nach Johannes Paul II gehen also auch die Moslems, die Gegner Christi, genau wie die Christen, „ihren Weg durchs Leben auf ihre himmlische Bestimmung zu“. Und der Allmächtige segnet auch sie mit dem Frieden, den allein der Himmel, der koranische und der biblische, geben kann. Denn auch im Namen der Anhänger Mohammeds spricht der Papst „heilvoll“: „Dem einen, erbarmungsvollen Gott sei allezeit Preis und Ehre. Amen.“

QUO VADIS, PETRE?

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