ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Botschaft des Päpstlichen Rates für den interregliösen Dialog zum Ende des Fastenmonats Ramadan 2007

Posted by deislam - 3. Oktober 2007

Päpstlicher Rat für den Interreligiösen Dialog: Botschaft zum Ende des Fastenmonats Ramadan ‚Id al-Fitr 1428 A.H. / 2007 A.D.: Christen und Muslime: aufgerufen, eine Kultur des Friedens zu fördern. [Auszeichnungen durch uns!]

Liebe muslimische Freunde!

1. Es ist für mich eine besondere Freude, Ihnen zu Ihrem frohen Fest des ‘Id al-Fitr, das den während des Fasten- und Gebetsmonates Ramadan zurückgelegten Weg abschließt, die freundschaftlichen und herzlichen Wünsche des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog zu entbieten. Dieser Gang ist eine bedeutsame Zeit für das Leben der islamischen Gemeinschaft und gibt jedem neue Kraft für sein persönliches, familiäres und soziales Leben. Es ist in der Tat wichtig, dass jeder Zeugnis gibt von der religiösen Botschaft für einen immer rechtschaffeneren und dem Plan des Schöpfers entsprechenderen Weg – in der Sorge um den Dienst an seinen Brüdern und in einer immer größeren Solidarität und Brüderlichkeit mit den Mitgliedern der anderen Religionen und mit allen Menschen guten Willens und mit dem Wunsch, sich gemeinsam für das Gemeinwohl einzusetzen.

2. In den unruhigen Zeiten, die wir erleben, haben die Mitglieder der Religionen vor allem die Pflicht, als Diener des Allmächtigen für den Frieden zu arbeiten, der über die Achtung der persönlichen und gemeinschaftlichen Überzeugungen eines jeden einzelnen als auch über die Freiheit der Religionsausübung führt. Die Religionsfreiheit, die sich nicht auf die einfache Kultfreiheit einschränken lässt, ist in der Tat einer der wesentlichen Aspekte der Gewissensfreiheit, die jeder Person zusteht und die der Eckpfeiler der Menschenrechte ist. Wird dies beachtet, kann eine Kultur des Friedens und der Solidarität zwischen den Menschen geschaffen werden, und alle können sich entschlossen für die Verwirklichung einer immer brüderlicheren Gesellschaft einsetzen, indem sie alles tun, was in ihrer Macht steht, um Gewalt jeglicher Art abzulehnen und um jede Zuflucht zur Gewalt anzuprangern und zurückzuweisen. Diese kann niemals einen religiösen Beweggrund haben; denn sie verletzt das Ebenbild Gottes im Menschen. Wir alle wissen, dass die Gewalt, besonders der Terrorismus, der blind macht und besonders unter den Unschuldigen zahlreiche Opfer fordert, unfähig ist, die Konflikte zu lösen, und nur das todbringende Räderwerk des zerstörerischen Hasses in Gang setzen kann, zum Schaden des Menschen und der Gesellschaft.

3. Als religiöse Menschen sind wir alle verpflichtet, vor allem Erzieher zum Frieden zu sein, Erzieher für die Menschenrechte, für eine Freiheit, die jeden achtet, aber auch für ein immer stärkeres soziales Leben; denn der Mensch muß sich ohne jede Diskriminierung um seine Brüder und Schwestern sorgen. Niemand darf auf Grund seiner Rasse, seiner Religion oder wegen irgendeiner anderen persönlichen Eigenart aus der nationalen Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Wir alle, Mitglieder verschiedener religiöser Traditionen, sind berufen, eine Lehre zu verbreiten, die jedes menschliche Geschöpf achtet, eine Botschaft der Liebe zwischen den Menschen und den Völkern. Es ist insbesondere unsere Aufgabe, in diesem Geist die junge Generation zu formen, der die Welt von morgen anvertraut sein wird. Es ist zunächst Aufgabe der Familien, sodann der Personen, die in der Öffentlichkeit für die Erziehung Verantwortung tragen, und aller zivilen und religiösen Autoritäten, darauf zu achten, eine richtige Unterweisung zu bieten und jedem eine passende Erziehung auf den verschiedenen genannten Gebieten zu gewähren. Dazu gehört vor allem eine staatsbürgerliche Erziehung, die jeden Jugendlichen einlädt, seine Mitmenschen zu achten und sie als seine Brüder und Schwestern zu betrachten, mit denen er täglich zu leben hat, und zwar nicht in Gleichgültigkeit, sondern in brüderlicher Achtsamkeit. Es ist deshalb dringender denn je, der jungen Generation grundlegende menschliche, moralische und staatsbürgerliche Werte zu vermitteln, die sowohl für das persönliche wie auch das Gemeinschaftsleben unerlässlich sind. Jedes unsoziale Verhalten soll eine Gelegenheit sein, die Jugendlichen daran zu erinnern, was man von ihnen im sozialen Leben erwartet. Es ist das Gemeinwohl jeder Gesellschaft und der Welt im Ganzen, das auf dem Spiel steht.

4. In diesem Geist muß man in Betracht ziehen, wie wichtig die Fortsetzung und die Intensivierung des Dialogs zwischen Christen und Muslimen in seiner erzieherischen und kulturellen Dimension sind, damit alle Kräfte für den Dienst am Menschen und der Menschheit mobilisiert werden, damit die jungen Generationen nicht einander entgegengesetzte kulturelle und religiöse Blöcke bilden, sondern zu echt menschlichen Brüdern und Schwestern werden. Der Dialog ist ein Instrument, das uns helfen kann, aus der endlosen Spirale der Konflikte und Spannungen herauszukommen, die unsere Gesellschaften durchziehen, damit alle Völker in Ruhe und Frieden leben können, in gegenseitiger Achtung und gutem Einvernehmen zwischen den verschiedenen Gruppen.

Um das zu ereichen, lenke ich voll Zuversicht die Aufmerksamkeit aller darauf, dass durch Begegnungen und Gedankenaustausch Christen und Muslime in gegenseitiger Achtung und im Blick auf den Frieden und eine bessere Zukunft für alle Menschen zusammenarbeiten; sie werden für die Jugend von heute ein Beispiel zum Nachfolgen und Nachahmen sein. Die Jugendlichen werden dann neues Vertrauen in das soziale Leben fassen und mehr darum bemüht sein, sich einzusetzen und an seiner Umgestaltung mitzuwirken. Die Erziehung und das Beispiel werden auch für sie zu einer Quelle der Hoffnung in die Zukunft.

5. Das ist der brennende Wunsch, den ich mit Ihnen teile: dass Christen und Muslime immer freundschaftlichere und konstruktivere Beziehungen entfalten, um ihre spezifischen Reichtümer zu teilen, und dass sie ganz besonders auf die Qualität ihres Zeugnisses als Gläubige achten!

Ich erneuere, liebe muslimische Freunde, meine herzlichen Wünsche zu Ihrem Fest und bitte den Gott des Friedens und der Barmherzigkeit, Ihnen allen gute Gesundheit, inneren Frieden und Wohlergehen zu schenken.

Jean-Louis Card. Tauran
Präsident

Erzbischof Pier Luigi Celata
Sekretär

UNSER KOMMENTAR: Der Papst und sein „Rat für den interreligiösen Dialog“ sieht die „Islamische Gemeinschaft“ schon seit Jahren nicht mehr als Gegner der Christenheit, sondern als eine Gemeinschaft der oder für die Solidarität und Brüderlichkeit mit (u.a.) der Christenheit, will heißen, der aufgrund seines Namens und Amtes Christi Statt halten Sollender interpretiert den Willen seines Herrn in Mißachtung seiner Vorgänger vor 1960 neu dahingehend, dass die Anhänger Mohammeds, die fest und unverbrüchlich glauben und bekennen, dass Jesus nur ein Mensch, nur ein nachrangiger Prophet, nicht Gottes Sohn, nicht Mensch gewordener Gott, nicht der Erlöser etc. ist, trotzdem, oder vielleicht sogar gerade deswegen, gemäß ihrer eigenen religiösen Botschaft als „Diener des Allmächtigen“ immer (noch) rechtschaffener und dem Plan des Schöpfers entsprechender ihren Weg fortsetzen können, ohne die geringsten Bedenken haben zu müssen, auf einem Stumpengleis zu fahren. Und da sich der „Statthalter Christi“ mit seiner ganzen „Statt-Halterei“ somit „zum Gemeinwohl“ mit jenen „solidarisiert“, die DEN WEG, DER CHRISTUS als GOTT alleine ist, nicht benutzen, nicht beschreiten wollen, ihn vielmehr verschmähen und als Un-Weg bezeichnen, sondern ihren Abweg, der zur Gehenna führt, als DEN für sie einzig richtigen, von Allah bestimmten, halten und ihn weitergehen (wollen), kann es nicht ausbleiben, dass beide, gemeinsam für den Frieden und einer immer brüderlicheren Gesellschaft arbeitend, am Ende in die Grube eines ewigen Ramdan fallen.

Echt-religiöse Menschen fühlen sich nicht verpflichtet, vor allem „Erzieher zum Frieden“ und „Erzieher für die Menschenrechte“ zu sein, sondern „Erzieher zum Frieden mit dem wahren GOTT“, „Erzieher für die Beobachtung der Gottesrechte“. Und das kann man nur sein, wenn man den wahren GOTT in JESUS CHRISTUS erkennt und durch seine Taten bekennt. Und wahrhaft gläubige christliche Menschen sehen in Gegnern ihres Glaubens nicht „Brüder“ und „Schwestern“, sondern Feinde, die sie effektiv sind, die es als solche zu dis-kriminieren gilt. Die Kirche Christi hat ihre erklärten Feinde immer diskriminiert, ja aus ihrer Gemeinschaft ausgeschlossen, auch aus christlichen Nationen, und zwar zurecht, jedenfalls immer dann, wenn diese Feinde militant und gefährlich waren. Zu echt menschlichen Brüdern und Schwestern wird man nicht dadurch, dass man sich mit allen Menschen unterschiedslos, gleich welcher „Religion“, „sozial“ verhält, sondern indem man sich mit jenen Mitmenschen zusammentut und solidarisiert, die „Brüder und Schwestern Christi“ sind oder werden wollen und für jene betet und missioniert, die noch Gefangene ihres Heidentums oder Aberglaubens sind. Das Christentum allein umfaßt ALLE Reichtümer. Außerhalb seiner Grenzen gibt es keine Schätze, die ihm (noch) fehlten, die es (noch) zu entdecken gälte. Nur das Christentum als Ganzes ist immer „Quelle der Hoffnung in die Zukunft“!

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