ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

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Bekennende Gemeinschaften kritisieren naiven Umgang mit Islam

Verfasst von deislam am Mai 8, 2008

Wir zitieren aus: IDEA.de - das christliche Nachrichtenportal, Religion & Weltanschauung, 6.5.2008 und kommentieren anschließend:

Der Präsident des theologisch konservativen Zusammenschlusses, der Missionswissenschaftler Prof. Peter Beyerhaus: Politiker und Kirchenleitungen haben Gefahr der Islamisierung kaum erkannt.

Rothenburg ob der Tauber (idea) – Die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften warnt davor, die Herausforderung durch den Islam in Europa zu unterschätzen.

Gegenwärtig vollziehe sich eine schleichende Islamisierung, die unter anderem von einem strategischen Moscheebau begleitet werde. Ziel sei es, auch in der westlichen Welt die Scharia, das islamische Recht, aufzurichten, sagte der Präsident des theologisch konservativen Zusammenschlusses, der Missionswissenschaftler Prof. Peter Beyerhaus (Gomaringen bei Tübingen), in Rothenburg ob der Tauber. Dort tagen vom 5. bis 7. Mai rund 80 Vertreter aus Landes- und Freikirchen, der römisch-katholischen Kirche und orthodoxer Kirchen, die für eine christozentrische Bekenntnis-Ökumene eintreten. Laut Beyerhaus wird die Gefahr der Islamisierung von westlichen Politikern und Kirchenleitungen kaum erkannt: „Man begegnet dem geistigen Islamismus in einer dem Islamkundigen kaum fassbaren Naivität.“ Für die Begegnung mit dem Islam reiche es nicht aus, einen Dialog anzubieten, in dem es besonders der christlichen Seite darauf ankomme, unentwegt die Gemeinsamkeiten der monotheistischen Weltreligionen (Judentum, Christentum, Islam) herauszustellen. Die westliche Christenheit und die Kirchen könnten die Herausforderung durch den Islam nur bestehen, wenn sie sich über die fundamentalen Unterschiede zwischen muslimischem Ein-Gott-Glauben und christlichem Trinitätsglauben klar würden und es ihnen gelinge, Muslimen diesen Glauben gewinnend zu bezeugen.

Glaube steht und fällt mit der Trinität Gottes
Im Mittelpunkt der Tagung steht das Nachdenken über die Dreieinigkeit Gottes als Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist. Diese Lehre bilde eine gemeinsame Grundlage für Evangelische, Katholiken und Orthodoxe über alle Lehrunterschiede hinweg, hieß es. Der Theologieprofessor Reinhard Slenczka (Erlangen) sagte, mit der Trinität Gottes stehe und falle der christliche Glaube. Wo die Dreieinigkeit Gottes geleugnet werde, bleibe das Göttliche eine Sache menschlicher Gefühle und Bedürfnisse. Daraus ergebe sich eine „gnostische Gefühlsreligion“, die sich ganz auf Erfahrungen von Menschen konzentriere. Die Kirche sei dann nicht mehr Heilsgemeinde, sondern eine gesellschaftspolitisch nützliche oder auch überflüssige Einrichtung.

Unser Kommentar:

Wir sind zu 100% einverstanden mit dieser treffenden Stellungnahme, und vor allem auch mit dem für die “Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften” am 24.2.2008 herausgegebenen und von Prof. Dr. Peter P. J. Beyerhaus, DD. und Prof. Dr. Dr. Horst W. Beck unterzeichneten Papier: “Zum Brief von 138 muslimischen Gelehrten an die Christenheit“. Unbedingt lesen!

Der Autor des Artikels von “Politically Incorrect” aus IDEA meint dazu kritisch anmerken zu müssen:

So sehr es zu begrüßen ist, dass christliche Theologen überhaupt ein Problem mit dem Islam anerkennen, geht auch diese Diskussion leider am Hauptproblem vorbei. Auch Juden erkennen nicht die Trinität an und stellen trotzdem kein gesellschaftliches Problem dar. Es geht vielmehr darum, dass der Islam eben keine dem Judentum oder Christentum vergleichbare Religion, sondern immer auch eine politische Ideologie mit weltlichem Herrschaftsanspruch ist. Daher ist ihm mit einem theologisch-akademischen Diskurs allein nicht bei zu kommen.

Diese Kritik ist deshalb deplaziert, weil das (nachchristliche!) Judentum keineswegs “eine dem Christentum vergleichbare Religion” ist. Dieses Judentum ist vielmehr eine dem Islam vergleichbare “Religion”. Beide sind anti-trinitarisch und überhaupt total anti-christlich. Auch das christusfeindliche Judentum ist “eine politische Ideologie mit weltlichem Herrschaftsanspruch” und “stellt deshalb ein gesellschaftliches Problem dar”, wenn auch (für viele - leider) nicht so offensichtlich wie der Islam! Beide, sowohl der Islam wie das Judentum, wollen letztlich die “Vernichtung” (Erniedrigung, Entthronung, Verdrängung, Beseitigung) des Christentums, und wo (immer) sie die “günstige Gelegenheit” und Macht dazu haben, arbeiten sie auch (nachweislich) daran!

(Siehe: “Führung und Licht - die Torah im Islam“; “Was der Koran zum Judentum sagt“; “Der jüdisch-muslimische Dialog“; Riccardo di Segni (Großrabbiner von Rom): “Introduzione all’ebraismo” und generell “Le nostre Radici - Cristianesimo ed Ebraismo“)

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Deutsche Medien, die Helfershelfer der Takiyya

Verfasst von deislam am März 7, 2008

Zitat aus der “Politikstube - Theologieforum“, dessen Inhalt wir nicht der Vergessenheit anheimfallen lassen möchten. Ein Kommentar dazu unsererseits erübrigt sich!

Beschreiten streng gläubige Moslems den Weg des blutigen Djihad und ermorden Ungläubige, folgt reflexartig eine Propagandaoffensive islamischer Repräsentanten im Westen, um diese Scharte auszubügeln. Trotz gegenteiliger Aussagen und Anweisungen im Koran behaupten sie, dass der Islam Gewalt gegen Ungläubige ablehne. Westliche Medien, wie hier am Beispiel des Focus, geben sich nur zu gern her für diese völlig verfälschende, jeglichen Fakten widersprechenden Darstellungen.

Das Anliegen der Repräsentanten des Islam im Westen ist, den Islam auszubreiten. Hierzu wird der Islam nach außen hin als übereinstimmend mit westlichen Werten und Gesetzen dargestellt. Westliche Befürworter der Islamexpansion geraten allerdings in Erklärungsnot mit ihrem verantwortungslosen und menschenrechtsfeindlichen Standpunkt, wenn korankonsequente Moslems genau das tun, was der Prophet getan hat und der Koran lehrt. Sie schließen sich der Täuschungs- und Lügenstrategie der islamischen Repräsentanten, der Takiyya, darum nur zu gerne an.

Focus:

Der Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland hat den Mordanschlag „mit tiefem Entsetzen und Abscheu verurteilt“. Die Taten seien „unfassbar“, sagte der Sprecher des Rates, Ayyub Axel Köhler, am Donnerstag in Köln. “Es gibt keine religiöse Rechtfertigung für solche Überfälle“, sagte Köhler. Solche Taten dürften niemals geduldet werden. In Vers 256 der zweiten Sure garantiere der Koran das Recht auf Glaubensfreiheit. „Diese koranische Grundlage darf niemals in Frage gestellt werden“, mahnte er. „Ich hoffe, dass wir alle der Versuchung widerstehen, uns gegeneinander ausspielen zu lassen.“

Es ist immer das gleiche Muster. Islamische Repräsentanten behaupten, dass der Islam friedlich und tolerant ist, und die westlichen Dhimmis nehmen diese Aussage als Beleg für die Richtigkeit ihrer Politik. Nachgefragt wird hier grundsätzlich nicht. Schließlich wäscht hier eine Hand die andere.

Sure 2,256 sagt:

Es gibt keinen Zwang im Glauben. Der richtige Weg ist nun klar erkennbar geworden gegenüber dem unrichtigen. Wer nun an die Götzen nicht glaubt, an Allah aber glaubt, der hat gewiß den sichersten Halt ergriffen, bei dem es kein Zerreißen gibt. Und Allah ist Allhörend, Allwissend.

Auffallend ist, wie man mit solchen Aussagen umgeht. Als das skandalöse Koran-Urteil, dass die gewalttätige Misshandlung der Frau im Islam gemäß Sure 4,34 islamisches Kulturgut sei, debattiert wurde, war sofort wieder die Rede von “falscher Auslegung”, “falscher Übersetzung”, “aus dem Zusammenhang gerissen” usw. Niemand kommt auf die Idee, diese Argumente zu verwenden, wenn der Islam verharmlost wird.

Tatsächlich ist Sure 2,256 kein Beleg für die Toleranz des Islam. Denn der Islam lehrt klar und deutlich, dass der Islam vor allem aus Zwang besteht, weshalb Moslem übersetzt auch “der Gehorsame” bedeutet, und Islam “Unterwerfung”. Gäbe es keinen Zwang im Islam, so hätten sich islamische Gesellschaften längst so vielfältig entwickelt wie andere Kulturen.

Von Zwanglosigkeit im Umgang mit den Ungläubigen kann im Islam keine Rede sein. Der Koran enthält zahlreiche klare Handlungsanweisungen, wie mit Ungläubigen umzugehen ist, und der Prophet selbst ließ - ab seiner Wirkungszeit in Medina - niemals Zwanglosigkeit walten, sondern bevorzugte exzessive Gewalt, um den Islam auszubreiten.

Sure 8,12:

Da gab dein Herr den Engeln ein: “Ich bin mit euch; so festigt denn die Gläubigen. In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Trefft (sie) oberhalb des Nackens (gemeint ist, schlagt ihnen die Köpfe ab) und schlagt ihnen jeden Finger ab!”

Zwanglosigkeit geht einher mit Straflosigkeit wie auch Verzicht auf psychologischen Druck wie Androhung jenseitiger Strafen.

Sure 24,63 lehrt das genaue Gegenteil:

Erachtet nicht den Ruf des Gesandten unter euch als dem Ruf des einen oder anderen von euch gleichrangig. Allah kennt diejenigen unter euch, die sich hinwegstehlen, indem sie sich verstecken. So mögen sich die, die sich seinem Befehl widersetzen, (davor) hüten, daß sie nicht Drangsal befalle oder eine schmerzliche Strafe treffe.

Sure 58,5:

Wahrlich, diejenigen, die sich Allah und Seinem Gesandten widersetzen, werden gewiß erniedrigt werden, eben wie die vor ihnen erniedrigt wurden; und wahrlich, Wir haben bereits deutliche Zeichen herniedergesandt. Und den Ungläubigen wird eine schmähliche Strafe zuteil sein.

Was die Ermordung von Christen in der Türkei betrifft, die für die Lehre des Pazifisten Jesus warben - dafür hat der Koran klare Worte und Anweisungen parat in Sure 9,107:

Und (was) diejenigen (angeht), die sich eine (eigene) Kultstätte (masdschid) gemacht haben, um (den Gesandten) zu schikanieren (diraaran), dem Unglauben zu frönen (kufran) und unter den Gläubigen ein Zerwürfnis hervorzurufen, und als Stützpunkt (? irsaadan) für (gewisse) Leute, die früher gegen Allah und seinen Gesandten Krieg geführt haben - und sie schwören bestimmt, dass sie es in bester Absicht getan haben. Aber Allah bezeugt, dass sie lügen.

Und in Sure 4,89:

Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.

So zwanglos ist der Islam also nicht wie der Islam-Repräsentant Ayyub Axel Köhler es darstellt. Als gläubiger Moslem und Korankenner weiß er natürlich ganz genau, was der Koran tatsächlich lehrt, und wie der Prophet als Vorbild gehandelt hat. Er täuscht uns also gezielt und absichtlich, um den Islam im Westen etablieren zu können. Was aus Europa wird, wenn der Islam immer mehr an Einfluß gewinnt, sieht man in allen islamischen Ländern, die durchweg Diktaturen sind oder totalitär-islamisch strukturiert. D.h. die Menschenrechte werden in keinem islamischen Land geachtet und respektiert.

Medien wie der Focus handeln im Sinne der pro-islamischen Multikulti-Doktrin. Aufklärung über den Islam würde die Expansion des Islam in Europa und dessen Unterstützung durch pro-islamische Politik und Medien als Gegenbewegung zu Grundgesetz und Menschenrechten offensichtlich machen. Daran hat die pro-islamische Lobby im Westen kein Interesse. Man muss davon ausgehen, dass unseren Politikern und Medien die katastrophale Menschenrechtlage in der islamischen Welt bekannt ist. Aus ideologischen Gründen wird hier ebenfalls gezielt Desinformation betrieben. So schreibt der Focus:

“Es bereitet uns großes Unbehagen, dass das Ansehen unseres Landes im Ausland beschädigt wird“, sagte Außenminister Abdullah Gül auf Fragen von Journalisten in Ankara. Der Anschlag sei gegen „den inneren Frieden, die Tradition der Toleranz und gegen die Stabilität der Türkei“ gerichtet. Er verurteile ihn deswegen aufs Schärfste. Zuvor hatte bereits Ministerpräsident Recep Tyyip Erdogan die Morde als „Akt der Grausamkeit“ bezeichnet.

Der korantreue Islamist Erdogan erinnert die EU ständig daran, dass diese kein “Christenclub” zu sein habe. Kein einziger Politiker, kein einziges Medium Europas widerspricht dieser Hetze. Als würden nicht viele Millionen Moslems in Europa leben, als gäbe es nicht hohe Anteile atheistischer Bevölkerungen.

Zugleich hält die Türkei und die EU es für völlig in Ordnung, wenn die Türkei ein “Moslemclub” ist und vor allem bleibt. Während in Europa Moscheen zu Tausenden errichtet werden, werden Kirchen in der Türkei systematisch zerstört und in Moscheen umgewandelt - allein in Zypern 133 in den letzen 30 Jahren!

Gehässige Aussagen gegen Nicht-Moslems sind im Koran vielfach gegenwärtig. Es spielt keine Rolle, dass sich nicht alle Moslems (Türken) korangemäß verhalten. Tatsache ist, dass der Islam mittels des Koran Hass gegen Ungläubige schürt, und zu deren Unterdrückung und sogar Ermordung offen aufruft. Solche Schriften, insbesondere wenn sie sakrosankt sind und sogar als heilig gelten, erschaffen immer neuen hasserfüllten Fanatismus. Das weiß auch Erdogan, übrigens ein engagierter Befürworter der menschenrechtsfeindlichen Geschlechterapartheid. Der Islamist Erdogan ist “rechtgeleitet” vom Ziel des Koran, Sure 8,39:

Und kämpft gegen sie (die Ungläubigen), damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.

So kämpft eben jeder mit seiner Methode für die Expansion des Islam. Erdogan als islamistischer Regent der Türkei, der in die EU will mit den Mitteln der Politik. Die christenhassenden Kopfabschneider auf ihre weniger diplomatische Art mittels terrorisierender Einschüchterung durch Exempelstatuierung.

Der Focus verschleiert das korangemäße Tatmotiv natürlich:

Die Verbreitung von christlicher Literatur und Symbolen wird von türkischen Extremisten als verbotene Missionarstätigkeit angesehen. Auch im Zusammenhang mit dem Mord an dem italienischen Priester in Trabzon hatten türkische Medien spekuliert, dass der inzwischen wegen Mordes verurteilte Jugendliche von Extremisten aufgehetzt worden sein könnte.

Mord an christlichen Missionaren, um Moslems vom “einzig wahren Glauben” abtrünnig zu machen, ist keineswegs die Tat von Extremisten. Es ist eine Tat von gläubigen, koran-konsequenten Moslems, die sich im Sinne des Djihad bemühen, das umzusetzen, was der Koran vorschreibt. Die allermeisten Moslems ignorieren diese Vorschriften, was schon im Koran selbst beklagt wird. Moslems sind in der Tat weitaus friedlicher als der Islam. Hier muss man klar differenzieren. Erst der Islam verführt diese Menschen zu Menschenrechtsverletzungen. Doch diese Haltung der Laschheit im Djihad ist es, was gemäß Koran als unzureichend definiert wird. Die Umsetzung der Anweisungen des Koran ist also keineswegs “extremistisch”. Doch genau diesen Umstand vertuscht der Focus mit seinen die Fakten verfälschenden Formulierungen. “Aufgehetzt” werden die Täter letztlich nicht von Menschen, sondern vom Koran selbst, der natürlich im Sozialisationsprozeß immer über Menschen vermittelt wird.

Sowohl die islamische Welt, als auch der Westen verweigern sich dem Umstand, dass der Islam sich einer selbstkritischen Hinterfragung stellen muss, will er tatsächlich würdig sein, als friedlich und tolerant bezeichnet zu werden. Eine Schrift wie der Koran, der so offen zur Ermordung von Nicht-Moslems aufruft, stellt das Gegenteil von Friedlichkeit dar.

So lange sich jemand wie der Islamrepräsentant Köhler nicht offen und in aller Deutlichkeit von allen Inhalten des Koran, die Nicht-Moslems in äußerst abwertender Weise darstellen und sogar zu Gewalt, Unterdrückung und Mord aufrufen, distanziert und diese Texte verurteilt, so lange sind Aussagen wie “es gibt keinen Zwang im Glauben” als Beleg für die Toleranz und Friedfertigkeit des Islam unglaubwürdig. Denn so lange solche Texte in Umlauf sind, wird es immer Moslems geben, die die im Koran gescholtene Bequemlichkeit aufgeben, und das tun, was der Koran einfordert. Die Morde an den Ungläubigen in den letzten Tagen, die inspiriert wurden durch den Koran, werden nicht die letzten bleiben. Viele werden folgen.

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Bomben statt Argumente

Verfasst von deislam am September 25, 2007

17.09.2007 | 18:26 | GASTKOMMENTAR VON DETLEF KLEINERT (Die Presse)

Nein, auch ich will nicht alle Muslime unter einen Generalverdacht stellen, aber festzuhalten bleibt:
Nicht jeder Muslim ist ein Terrorist, aber in den letzten zehn Jahren war jeder Terrorist ein Muslim.

Na wunderbar, so habe ich mir interreligiöse Toleranz immer vorgestellt: Die einen bomben und die anderen werden ermahnt, doch bitteschön stillzuhalten. Natürlich wollte Carla Amina Baghajati („Duldende Toleranz ist zu wenig“, Gastkommentar, 15. September) in ihrem Appell zum „qualitativen Diskurs“ auch auf einen Aufruf zum Dialog nicht verzichten, das alles klingt ja sehr schön und wird den naiven Leser durchaus beeindrucken.

Wer sich allerdings ein wenig mit dem Islam beschäftigt hat, weiß um den Begriff Takiya, das heißt, um die Lehre von Al-Ghazzali (1059–1111), einem der bedeutendsten Lehrer des Islam, der seinen Jüngern im Kampf gegen die Ungläubigen zu Lüge und Verstellung rät: „Wisse, dass die Lüge nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt.“

Aber vielleicht meint die Medienreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft ja wirklich, was sie da geschrieben hat. Nur dann hat sie uns ein Idealbild gezeichnet, das mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Nein, auch ich will nicht alle Muslime unter einen Generalverdacht stellen, aber wer sich an die Realität hält, muss zunächst einmal zugeben: Wo immer derzeit Terroristen ihr Unwesen treiben, sind es Islamisten. Festzuhalten bleibt: Nicht jeder Muslim ist ein Terrorist, aber in den letzten zehn Jahren war jeder Terrorist ein Muslim.

Erfindungen christlicher Kreuzzügler?

„Gegenseitige Akzeptanz, nicht duldende Toleranz“ ist leider nicht möglich, wenn die zu Akzeptierenden statt mit Argumenten mit Bomben um sich werfen. Sind die von Frau Baghajati kritisierten „Schlagworte“ wie „Zwangsheirat“ und „Ehrenmord“ denn Erfindungen christlicher Kreuzzügler? Ist denn die allseits beklagte Gewalt gegen Frauen, der Hinweis, dass der Islam Frauen für minderwertig hält, eine westliche Demagogie? (Koran Sure 4, Vers 34: „Die Männer stehen über den Frauen. Und wenn ihr fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!“)

Deutschland, IslamisierungUnd gänzlich in den Bereich des Takiya gerät die Medienreferentin, wenn sie zu erklären versucht, dass sich Muslime zu „Pluralismus, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte“ bekennen würden. Basam Tibi, selbst Muslim, meint dazu: „Ist ihr (gemeint sind die Muslime, Anm. d. Verf.) Bekenntnis zu Demokratie und religiösem Pluralismus aufrichtig oder bloß Iham, also bewusste Täuschung der Ungläubigen, die nach dem Koran erlaubt ist?“ Und Mark A. Gabriel (immerhin einst Professor für Islamische Geschichte an der Al-Azhar-Universität in Kairo) ergänzt, es zeuge von Ignorantentum, zu glauben, dass der Islam nur eine Religion und nicht in Wirklichkeit eine Staatsform ist.

Keine Alternative zur Scharia

Dementsprechend unterzeichneten am 5.August 1990 die 45 Außenminister der der „Organisation der islamischen Konferenz“ (dem höchsten weltlichen Gremium der Muslime) die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte“, in der es heißt: „Alle Rechte und Freiheiten, die in dieser Erklärung genannt werden, unterstehen der islamischen Scharia. Die islamische Scharia ist die einzig zuständige Quelle für die Auslegung oder Erklärung jedes einzelnen Artikels dieser Erklärung.“ Das heißt, für den gläubigen Muslim gibt es zu Koran und Scharia keine Alternative, alles Gerede von Demokratie und Rechtsstaat ist nichts anderes als Takiya.

Man würde Frau Baghajati und der Islamischen Glaubenskonferenz all die freundlichen Erklärungen ja so gerne glauben, wüsste man nicht, dass der Verfassungsschutz in Österreich und Deutschland immer öfter ganz andere Beobachtungen macht: Da werden, wie kürzlich in Wien, Kontakte aufgedeckt zu islamischen Organisationen, die den Terror unterstützen; da gibt es Pläne für eine schleichende Umwandlung westlicher Staaten in einen islamischen Gottesstaat, da ist fast täglich zu lesen von ideologischer Hetze, von Hasspredigern, deren Thesen unvereinbar sind mit Toleranz, Menschenrechten und unserer Verfassung. „Unser Land ist nicht nur abstrakt, sondern sehr konkret durch internationalen Terrorismus bedroht“, sagte kürzlich der deutsche Innenminister Wolfgang Schäuble, es wäre naiv zu meinen, Gleiches gelte nicht für Österreich.

So hat der Präsident der Vereinigung Österreichischer Kriminalisten, Alfred Ellinger, jüngst seine Erfahrungen niedergeschrieben: „Geben wir uns keinen Illusionen hin. Europa wird das Schlachtfeld für einen großen Kampf zwischen der Ordnung des Islam und ihren Feinden.“ Er weist darauf hin, dass bereits 15 Millionen Muslime in der Europäischen Union leben und der Islam damit zu einem explosiven Importartikel geworden ist: „Muslime, viele Muslime, haben auf der Flucht vor den Kriegen und Gräueln in ihren Heimatländern den Islam und überwiegend einen fundamentalistischen, radikalen Islam in die ,bilad al-kufr‘ (die Länder des Unglaubens) gebracht. Diese neue Gattung von Islamisten fühlt sich nur einem radikalen Islam verpflichtet. Die Vorstellung der Europäer, dass der Pluralismus und die Vielfalt der offenen europäischen Welt zu einem anderen Verständnis des Islam führen müssten, hat sich nicht verwirklicht. Vielmehr ist in den ,bilad al-kufr‘ die Religion zum Instrument des Kampfes geworden.“

Anlass zum Misstrauen

Natürlich wird niemand davon ausgehen, dass diese 15 Millionen Muslime mit Bomben in der Tasche herumrennen. Und natürlich macht der Dialog, den sich Frau Baghajati wünscht, auch Sinn. Das Problem aber liegt darin, dass viele Funktionäre des Islam in Europa immer wieder Anlass zum Misstrauen geben, dass sie in ihren Sonntagsreden Geduld und Mäßigung beschwören, gleichzeitig aber in der Praxis fundamentalistische Strömungen verteidigen oder sogar unterstützen.

Diese Leute geben der Gesellschaft hierzulande das Gefühl, die von uns mit größter Überzeugung praktizierte Toleranz ist in ihren Augen nur Schwäche und Dummheit. Nicht umsonst weist der Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2007 darauf hin: „Der islamistisch motivierte Extremismus und Terrorismus bleibt kurz-, mittel- und langfristig die primäre Gefährdungsquelle für die innereuropäische und innerösterreichische Sicherheit. Diese Einschätzung beruht (…) in der Zunahme an ExtremistInnen unter zweiter muslimischer Einwanderergeneration in Folge eines an Eigendynamik gewinnenden Radikalisierungsprozesses.“ Ich denke, Frau Baghajati und die IGGiÖ sollten, statt „duldende Toleranz“ zu beklagen, ihr Augenmerk auf diesen Teil ihrer Schäfchen richten.

(”Die Presse”, Print-Ausgabe, 18.09.2007)

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