ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

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Grußwort der Bischöfe und Präsides in Nordrhein-Westfalen zum Ramadan 2009

Verfasst von deislam am 7. September 2009

Zitat aus ZENIT.ORG: ZG09090503 – 05.09.2009
Permalink: http://www.zenit.org/article-18486?l=german

Grußwort der Bischöfe und Präsides in Nordrhein-Westfalen zum Ramadan 2009

Die Religionen, Kraftquelle zum Engagement für das Wohl aller Menschen

KÖLN, 5. September 2009 (ZENIT.org/PEK.org).- „Wir wünschen Ihnen eine segensreiche Zeit, in der Sie durch Fasten, Beten und Feiern den Glauben an den einen Gott und die Gemeinschaft untereinander vertiefen können“, heißt es in der Grußbotschaft der evangelischen Landeskirchen und der katholischen Bistümer in Nordrhein-Westfalen zum muslimischen Fastenmonat Ramadan und zum bevorstehenden Fest des Fastenbrechens.

In dem am 3. September veröffentlichten Dokument danken die katholischen Bischöfe und Präsides der evangelischen Landeskirchen zugleich für „die in diesen Tagen vielfach geübte Gastfreundschaft“, die bei den zahlreichen Einladungen zum Fastenbrechen zum Ausdruck komme. Sie hoffen, „dass durch diese Begegnungen die guten Kontakte zwischen Christen und Muslimen in den Städten und Gemeinden unseres Bundeslandes Nordrhein-Westfalen vertieft und ausgebaut werden“.

Besorgt zeigen sich die Repräsentanten der beiden Kirchen über „eine kleine rechtspopulistische Gruppierung mit dem Namen ,Pro NRW’“, die in den vergangenen Monaten versucht habe, politisch Einfluss zu gewinnen. Diese Gruppierung schüre nicht nur gezielt Vorurteile gegen den Islam und mache pauschal die Ausländer für die sozialen Probleme in den Städten verantwortlich, sie versuche auch die Integrationspolitik sowie das kirchliche Engagement für einen Dialog der Religionen als falsch oder gefährlich darzustellen. „Die Positionen dieser Gruppierung sind mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar“, betonen die Bischöfe und Präsides. Beide Kirchen hätten sich in der Vergangenheit immer wieder zu einem respektvollen Umgang mit Fremden und einer gleichberechtigten Beheimatung von Muslimen in unserer Gesellschaft bekannt. Dazu gehöre auch das Recht, würdige Moscheen zu errichten, und – sofern die in der Verfassung benannten Voraussetzungen erfüllt seien – die Einführung eines deutschsprachigen islamischen Religionsunterrichtes als ordentliches Lehrfach.

In ihrem „Ramadan Mubarak“ („Gesegneter Ramadan“) überschriebenen Grußwort verweisen die Kirchenvertreter auf die vielen lokalen Projekte, in denen sich christliche Gemeinden und Moscheevereine gemeinsam für Verständigung und Dialog einsetzten und Verantwortung für ihren Stadtteil übernähmen. „Der gemeinsame Einsatz für ein gelingendes Zusammenleben ist das beste Mittel im Kampf gegen Extremismus.“

Mit Blick auf den notwendigen weltweiten Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit sowie die Rechte religiöser Minderheiten sind Bischöfe und Präsides „dankbar, wenn Sie als Teil der weltweiten Glaubensgemeinschaft der Muslime Ihre Möglichkeiten nutzen und für die Rechte der Christen in mehrheitlich muslimischen Ländern eintreten“.

* * *

Sehr geehrte Verantwortliche in den muslimischen Gemeinschaften, liebe muslimische Gläubige,

zum Fastenmonat Ramadan und zum bevorstehenden Fest des Fastenbrechens übermitteln wir Ihnen unsere herzlichen Grüße. Wir wünschen Ihnen auch im Namen der evangelischen und katholischen Christen in unseren Landeskirchen und (Erz-)Bistümern eine segensreiche Zeit, in der Sie durch Fasten, Beten und Feiern den Glauben an den einen Gott und die Gemeinschaft untereinander vertiefen können.

Gleichzeitig danken wir Ihnen für die in diesen Tagen vielfach geübte Gastfreundschaft, die bei den zahlreichen Einladungen zum gemeinsamen Fastenbrechen zum Ausdruck kommt. Wir hoffen, dass durch diese Begegnungen die guten Kontakte zwischen Christen und Muslimen in den Städten und Gemeinden unseres Bundeslandes Nordrhein-Westfalen vertieft und ausgebaut werden.

Mit Sorge haben wir in den vergangenen Monaten wahrgenommen, dass eine kleine rechtspopulistische Gruppierung mit dem Namen „Pro NRW“ versucht hat, politischen Einfluss zu gewinnen. Diese Gruppierung schürt gezielt Vorurteile gegen den Islam, macht pauschal die Ausländer für die sozialen Probleme in Städten und Stadtteilen verantwortlich und versucht, sowohl die Integrationspolitik wie auch das kirchliche Engagement für einen Dialog der Religionen als falsch und gefährlich darzustellen.

Die Positionen dieser Gruppierung sind mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar. Die evangelische und die katholische Kirche haben sich in der Vergangenheit immer wieder zu einem respektvollen Umgang mit Fremden und einer gleichberechtigten Beheimatung von Muslimen in unserer Gesellschaft bekannt. Dazu gehört auch das Recht, würdige Moscheen zu errichten, und – sofern die in der Verfassung benannten Voraussetzungen erfüllt sind – die Einführung eines islamischen Religionsunterrichtes als ordentliches Lehrfach in deutscher Sprache.

Durch Aktionen wie die jährliche „Interkulturelle Woche“ oder das Projekt „Weißt du, wer ich bin?“ engagieren wir uns für ein friedliches Zusammenleben von Einheimischen und Zugewanderten, von Christen und Muslimen. Wir sind dankbar für die vielen lokalen Projekte, in denen sich christliche Gemeinden und Moscheevereine gemeinsam für Verständigung und Dialog einsetzen und Verantwortung für den Stadtteil übernehmen. Der gemeinsame Einsatz für ein gelingendes Zusammenleben ist das beste Mittel im Kampf gegen Extremismus. Daher ermutigen wir Sie, die muslimischen Verantwortlichen, ebenso wie unsere Pfarrerinnen und Pfarrer sowie die Mitglieder der Presbyterien und Pfarrgemeinderäte, dort, wo dies noch nicht geschehen ist, den Kontakt zu suchen und für den gegenseitigen Abbau von Vorurteilen einzutreten.

Wie wichtig es ist, dass Gläubige unterschiedlicher Religionen friedlich zusammen leben und vor Diskriminierung und gewaltsamen Übergriffen geschützt werden, ist uns in den letzten Monaten mit Blick auf unsere christlichen Schwestern und Brüder im Irak deutlich geworden. Wir sind sehr froh, dass sich Deutschland bereit erklärt hat, im Rahmen eines auf europäischer Ebene abgestimmten Verfahrens besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aus dem Irak aufzunehmen. Unter ihnen sind viele Christen, die in ihrer Heimat aus religiösen Gründen verfolgt wurden.

Das Schicksal dieser Menschen mahnt uns, nicht nachzulassen im weltweiten Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit sowie die Rechte religiöser Minderheiten. In diesem Zusammenhang sind wir Ihnen dankbar, wenn Sie als Teil der weltweiten Glaubensgemeinschaft der Muslime Ihre Möglichkeiten nutzen und für die Rechte der Christen in mehrheitlich islamischen Ländern eintreten. Viele Kontakte zwischen Repräsentanten des Christentums und des Islam auf internationaler Ebene geben Anlass zu der Hoffnung, dass wir unsere Religionen mehr und mehr als Inspiration und Kraftquelle entdecken, die uns zum Engagement für das Wohl aller Menschen drängen.

In diesem Sinne sprechen wir Ihnen unsere besten Wünsche aus und erbitten für Sie und Ihre Gemeinden, für unser Land und die Welt den Frieden Gottes.

Unser Kommentar:
Ach! Diese unverbesserlichen Heuchler und Fälscher und Verräter! Sie wünschen den Antichristen Gottes Segen für ihren Glauben! Sie sind in ihrer theologischen Selbstverdrehung und Verkommenheit unfähig geworden, den Widersinn und die horrende Sünde ihres Redens und Handelns einzusehen. Statt den Fremdling und Eindringling Islam als Erzfeind des Christentums und der (vormals und weithin immer noch) christlichen Heimat zu bekämpfen, verurteilen sie diejenigen (Christen und Vaterlandsliebenden), die es noch wagen, gegen ihn öffentlich Widerstand zu leisten! „Die Positionen dieser Gruppe seien mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar“, behaupten sie frech. Entgegenhalten muss man diesen „Bischöfen“ und „Präsides“, dass vielmehr ihre eigenen Positionen mit dem wahren christlichen Glauben absolut unvereinbar sind.

2. Johannes: 8 Gebt acht auf euch selbst, damit ihr die Dinge nicht verliert, die wir erarbeitet haben, sondern dass ihr vollen Lohn erlangen mögt. 9 Jeder, der vorausdrängt und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht. Wer in dieser Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf, noch entbietet ihm einen Gruß. 11 Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil.

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„Ich habe keinen friedlich praktizierten Islam erlebt“

Verfasst von deislam am 28. März 2009

Aus: JESUS.CH – 28.03.2009, 11:29 – URL: http://www.jesus.ch/index.php/D/article/15/46243/

„Ich habe keinen friedlich praktizierten Islam erlebt“

Simon aus Tur AbdinAus seiner Heimat wurde er vertrieben. „Simon“, flüchtet in die Schweiz. Grund: Simon ist Christ. Er gibt Einblick in sein Leben und positioniert sich klar: „Der Islam ist zwar eine Gefahr. Christen können jedoch mit ihrem Bekenntnis zu Jesus dieser Religion guten Mutes entgegentreten.“

„Simon“ wohnt mit seiner Frau und seinen drei erwachsenen Kindern in der Schweiz. Seine Lebensgeschichte ist bewegend. Geboren in der südosttürkischen Region Tur Abdin, wuchs er auf einem Bauernhof auf. Er gehört zur uralten Volksgruppe der Assyrer, die heute noch die Sprache Christi sprechen: Aramäisch. Heute leben kaum noch Assyrer in ihrer ursprünglichen Heimat.

Damals, in der Schule wurde er gezwungen, am Islamunterricht teilzunehmen und während seines Militärdienstes erlebte er psychische und körperliche Repressalien, weil er Christ war. Er stand zu seinem Glauben, obwohl der Wechsel zur islamischen Religion ihm viel Ärger erspart hätte.

Erst kürzlich erlebte er auf der türkischen Botschaft, dass ihn ein Beamte diskriminierte, weil die Vornamen seiner Kinder christlicher und nicht islamischer Herkunft sind. Der Beamte wollte ihm deshalb keinen Pass ausstellen. Heute scheut er jeden Kontakt zu Muslimen, zumal er sich auch in der Informationsarbeit für sein verfolgtes Volk einsetzt. Das birgt Gefahren, auch wenn er in der Schweiz lebt.

Andreas Zingg: Simon, Sie sind 1979 in die Schweiz eingewandert. Weshalb?
„Simon“: Die islamische Herrschaft behandelte uns wie Untermenschen, massakrierte und bedrohte uns – nur weil wir Christen waren. Schutzgelderpressung, Zwang zum Konvertieren, Überfälle, Verschleppungen, das alles war an der Tagesordnung. Der Imam aus meiner Gegend sagte sogar: Wer die Christen nicht tötet, ist kein Muslim. So lebten wir, bis wir es nicht mehr aushielten – nicht mehr konnten.

Ich gehöre zur Volksgruppe der Assyrer, die seit hunderten von Jahren Gebiete der heutigen Staaten Türkei, Irak, Iran, Libanon und Syrien bewohnt. Ich lebte damals im Südosten der heutigen Türkei. Dort brach auch in den 70er-Jahren einmal mehr eine Verfolgungswelle gegen die Assyrer los.

In der Schweiz spricht man oft vom Zusammenleben der Menschen verschiedener Religionen. Integration ist ein wichtiges Stichwort. Kann man mit Menschen, welche den islamischen Glauben bekennen, auch zusammenleben?
Ich habe erlebt, dass Christen mit Islamgläubigen nicht zusammenleben können. Der Islam ist eine Gefahr, wenn er die Oberhand hat, also die Mehrheit der Bevölkerung stellt. Im Islam ist eine Koexistenz mit anderen Religionen nicht vorgesehen.

Sie sind in einem islamischen Land geboren. Können Sie das Wesen des Islams mit wenigen Worten beschreiben?
Es wird behauptet, dass der islamische Glaube tolerant sei. Das stimmt nicht! Ich habe nie Toleranz im Islam erlebt. Im Islam gibt es keine Freiheit und keine Toleranz den Christen gegenüber. Mein Vertrauen in Menschen islamischen Glaubens wurde zerstört.

Man hofft, dass sich in Europa und somit auch in der Schweiz ein friedlicher Islam etablieren könnte. Sehen Sie das auch so?
Bestimmt nicht. Was ich erlebt habe, spricht dagegen. Man muss den Islam genau beobachten: Vordergründig wird von Freiheit gesprochen, im Hintergrund lauert Fanatismus.

Ist das Christentum in Westeuropa in Gefahr?
Ich habe Angst, dass in Europa bald dasselbe passiert wie damals in meiner Heimat. Ich weiß von einem Albaner, der gesagt hat, dass in zehn bis fünfzehn Jahren die islamische Kultur und Gesinnung in der Schweiz genug Macht haben wird, alles zu Gunsten der islamischen Religion zu verändern. Ich glaube das, weil ich den Islam als alles vereinnahmend selber erlebt hab. Deshalb bin ich überzeugt, dass der Islam sich hier nicht integrieren lassen kann.

Sind denn alle Muslime so? Es gibt doch auch friedliche Verse im Koran.
Ich muss wieder auf mein Erlebtes zurückkommen. Ich habe keinen friedlich praktizierten Islam erlebt. Christen wurden systematisch unterdrückt. Uns Assyrer wurde das Reden unserer Muttersprache verboten. In meinem türkischen Pass steht, dass ich Christ bin. Das allein könnte Grund genug sein, in der Türkei oder einem anderen islamischen Land gefangen genommen und misshandelt zu werden. Der Vater meiner Frau wurde umgebracht, weil er Christ war. Mein Bruder auch. Als er einmal zum Arzt musste, wurde er von diesem mit einer Giftspritze umgebracht, weil er herausgefunden hat, dass mein Bruder Christ war.

Was sagen Sie zur Minarett-Initiative in der Schweiz?
Ich bin voll und ganz dafür, dass jeglichem Ausbreiten des Islams Einhalt geboten wird. Minarette sind total unnötig. Niemand braucht sie. Es sind Machtsymbole. Sind Moscheen und Minarette erst mal im Land, werden weitere Forderungen gestellt werden. Das garantiere ich. Denn der islamische Glaube, die islamische Denkart und Ideologie werden sich nie und nimmer bei uns integrieren können.

Sie unterstützen also die Initiative.
Ja, klar. Ich bete für die Schweiz und Europa, dass man Kraft hat, dem Islam entgegenzutreten.

Wie soll man dem Islam entgegentreten?
Informationsarbeit ist sehr wichtig. Die Leute müssen wissen, was der Islam ist und was durch diesen beabsichtigt wird. Und man muss auch kämpfen, ihm klare Grenzen setzen. Wichtig ist ebenso, dass man nicht als Einzelkämpfer auftritt, sondern ihm Hand in Hand, mit anderen gemeinsam die Stirn bieten kann.

Was wünschen Sie den Muslimen?
Dass sie sich hier bei uns integrieren können. Dass sie ein normales Leben führen und nicht dauernd Forderungen stellen.

Was ist gefährlicher: Die Stärke des Islams oder die Schwäche des Christentums?
Ganz klar die Schwäche des Christentums. Wenn die Christen nicht aufwachen, drohen uns bald große Probleme. Wie konkret das in der Schweiz aussehen wird, kann ich auch nicht voraussagen, ich weiß nur, dass es problematisch wird.

Autor: Andreas Zingg, Quelle: Position

Unser Kommentar:
Die Befürworter von Moscheebauten (mehr und mehr mit Minaretten) in unseren unlängst noch fast ausschließlich von christlichen Kirchen geprägten Landen, namentlich unsere geistlichen Oberen, mögen sich die Überzeugung dieses Direkt-Betroffenen hinter ihre Ohren schreiben. Ihnen allen ist die längst überfällige Entschlossenheit und Kraft zu wünschen, dem Islam entschieden entgegenzutreten, statt ihn zu hofieren und ihm Hilfsdienste zu leisten in seiner Ausbreitung und Etablierung. Andernfalls sollte man uneinsichtige Politiker und Kirchenleute für mindestens 10 Jahre zwecks überzeugungsfähigem Anschauungsunterricht umsiedeln in solche und ähnliche islamisch-dominierte Gebiete.

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Schweiz: Bischof Kurt Koch: Die Minarettinitiative sei völlig kontraproduktiv

Verfasst von deislam am 29. Dezember 2008

Von Radio Vatikan: 28/12/2008 15.20.37

„Völlig kontraproduktiv“ ist in den Augen von Bischof Kurt Koch die Anti-Minarett-Initiative. Jetzt wollten nämlich nicht wenige muslimische Gemeinden, die bisher gar kein solches wollten, ein Minarett einrichten, sagte der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) im Interview mit der „Südostschweiz am Sonntag“. Die Präsenz der Muslime sei die Hauptfrage. Koch: „Wenn wir dazu Ja sagen, „müssen wir auch Ja sagen, dass sie ihren Glauben leben – und zwar auch sichtbar!“ Es gehe nicht an, plötzlich wegen des Minaretts die Präsenz der Muslime in Frage stellen.
Außerdem plädierte der Bischof gegen eine Abdrängung der Religion ins Private. Werde die Religion weiterhin so marginalisiert, wie dies heute der Fall sei, so werde die Schweiz für den interreligiösen Dialog nicht fähig sein. Religion müsse ein öffentliches Thema sein, damit es gesund angegangen werden könne.
Die Volksinitiative „gegen den Bau von Minaretten“ ist im Juli eingereicht worden. Ihre Lancierung hatte in der islamischen Welt Entrüstung ausgelöst. Nach Ansicht des Bundesrates verstösst die Initiative gegen Menschenrechte und gefährdet den religiösen Frieden sowie das Ansehen der Schweiz. Über das Volksbegehren wird voraussichtlich im Herbst 2009 abgestimmt. (kipa 28.12.2008 mc)

Unser Kommentar:
Auch Bischof Kurt Koch, und noch dazu als Präsident der Schweizerischen Bischofskonferenz, schließt sich also dem „Fettnapftreterklub“ vieler seiner (kirchen-)politisch korrekten Mit-Prälaten, namentlich seinem Landsmann und Araber-Bischof Paul Hinder an: es sei „völlig kontraproduktiv“, den Bau von Minaretten zu verbieten. Das sei auch gegen Menschenrechte und gefährde den religiösen Frieden, da solches Entrüstung auslöse in der islamischen Welt. Wir haben es hier also nicht mehr mit „Episcopi“ = Wächter für die Herde Christi, sondern mit Aufsehern für islamkonformes Verhalten ihrer Schafe, also mit Wächtern für die oder zum Schutze der Muslime und damit gegen die Christen zu tun. Sie (die Muslime) sollen ihre Religion, ihren Glauben (in der Schweiz und allerorten) leben können, und zwar sichtbar. Uns ist nicht bekannt, dass sich die Bischöfe bis dato für solche Rechte zugunsten der Christen in islamischen Ländern stark gemacht hätten. Zögerlich, abtastend, schwächlich haben sie es gelegentlich (andeutungsweise) versucht, wie etwa Kardinal Meisner gegenüber der Türkei für Tarsus. Aber regelmäßig geben sie sich jeweils schon im voraus mit einer „Brosame“ als „Gegenleistung“ zufrieden, und sie meinen dann, wie vorbildlich christlich sie handelten, wenn sie nicht „Gleiches mit Gleichem vergelten“, wenn sie „großzügig Vorleistungen gutheißen“, auch bei Aussicht auf höchstens minimalistischste „Vergeltungen“. Den Schweizer Bischöfen scheint es völlig egal zu sein, wieviel Entrüstung sie bei den (noch wahrhaft) katholischen Christen wegen ihres öffentlichen Auf- und Eintretens zugunsten der Rechte und Freiheiten der ANTI-CHRISTLICHEN Muslime auslösen. Und sie scheinen keine Ahnung zu haben von dem Potential an „Friedensgefährdung“, das die (rasant wachsende) „Präsenz der Muslime (in unseren Ländern) in sich birgt. Und so wollen sie un-bedingt dafür sorgen, dass sie auch all das bekommen (sollen), was sie sich wünschen. Sie sollen jetzt schon mal überall ihre (Groß-)Moscheen mit Minaretten bauen (dürfen); dann sollen sie auch Einsitz nehmen in alle öffentlichen Verwaltungen; sie sollen in allem Mit-BESTIMMEND werden. Dann, so meinen sie, herrscht „Religionsfrieden“. Und dann, so nehmen sie an, werde „das Ansehen der Schweiz“ keinen Schaden nehmen. Dann werde (vielleicht, eventuell, „unter Umständen“) auch einmal in einem islamischen Land wie in der Türkei, in Saudi-Arabien, in Jemen, in Afghanistan, in Irak, im Iran, in Lybien, in Algerien, und so fort, ein neues Gebäude für den christlichen Gottesdienst erstellt werden dürfen, aber selbstverständlich „ohne äußeres Zeichen“, ohne Kirchturm, ohne Kreuz, eben: ganz „abgedrängt ins Private“, total „marginalisiert“. Aber damit geben sie sich schon jetzt zufrieden. Sie sind eben bescheiden, verlangen nie zuviel!

Dazu noch ein passendes Zitat aus den Kommentaren in PI (Politically Incorrect) zum „Protest gegen Moscheebau auf Mailänder Dom„:

Was nur, so frage ich mich seit langer Zeit, kann einen christlichen Kirchenführer nur veranlassen, dem verbrecherischen, menschenfeindlichen, faschistischen und demokratiefeindlichen Islam Verständnis und Förderung entgegen zu bringen?!

Was spielt sich in den Köpfen dieser Verräter an der eigenen Sache nur ab!
Man könnte durchaus annehmen, dass es sich bei diesen Saboteuren um personifizierte Antichristen handelt, die dem menschenfeindlichen und demokratiefeindlichen faschistischen Islam auf die Sprünge helfen – und somit gegen eigene Interessen und vor allem gegen ihre Gemeinden handeln!

Brauchen wir eine neue “Inquisition”, die sich diesmal um das eigene Personal zu kümmern hätte?

Von „danton“ (#16)


Siehe dazu auch:

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Bischof von Arabien verteidigt Minarettbau in der Schweiz

Verfasst von deislam am 5. Dezember 2008

Aus PI (Politically Incorrect): (Fette Hervorhebungen und Links im Zitat durch uns)

[1] Der Schweizer Kapuziner Paul Hinder ist Bischof des Apostolischen Vikariats Arabien – mit über drei Millionen Quadratkilometern das flächengrößte Bistum überhaupt – umfassend die Länder Jemen, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Qatar, Bahrein und Saudi-Arabien. Kaum ein anderer Bischof sollte sich mit dem Islam besser auskennen als er. Dennoch ist Hinder gegen die Schweizer [2] Minarett-Initiative.

Im [3] Interview mit der Basler Zeitung begründet der Bischof, warum er vorauseilenden Gehorsam vor dem Islam aus seiner Sicht für sinnvoll hält.

Bischof Paul Hinder OFMCapDie Initiative ist absolut unnötig und kontraproduktiv. Für mich ist sie unvereinbar mit dem Prinzip der Religionsfreiheit. Ich habe zwar Verständnis, dass ein Minarett Ängste auslösen kann – wenn man es etwa als Machtsymbol interpretiert. Dem kann man aber auch mit Baubestimmungen begegnen und die Höhe der Minarette reglementieren. Es geht ja auch um Fragen des Ortsbildes. Zudem muss eine Moschee nicht immer zwingend ein Minarett haben. Auch eine Kirche braucht nicht zwangsweise einen Turm. Für mich ist die Initiative eine Speerspitze im Kampf gegen eine Religion, die in der Schweiz präsent ist – ob uns das gefällt oder nicht. Wer Arbeitskräfte in ein Land holt, lässt Menschen mit einem religiös-kulturellen Hintergrund einreisen.

Das Minarett ist Ausdruck des Selbstbewusstseins gläubiger Muslime, aber keine Machtdemonstration. Wenn man die Grösse der in der Schweiz geplanten Minarette anschaut, muss man sagen: Hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

Dies, obwohl der Bischof zugeben muss, dass die Christen in seinem Bistum unter mancherlei Unterdrückung zu leiden haben.

Mit Ausnahme von Saudiarabien sind öffentliche Gottesdienste gestattet. In Saudiarabien ist das kirchliche Leben praktisch auf private Gebetsgottesdienste in Häusern reduziert. Normale Seelsorge ist dort nicht möglich, da es keine Kirchen und keine regulären Pfarreistrukturen gibt.

In den übrigen Staaten gibt es offizielle Kirchen, allerdings ohne Kirchtürme und ohne von aussen sichtbare christliche Symbole. Die einzige Ausnahme ist die Kirche von Aden, die einen Kirchturm besitzt. Das hat historische Gründe.

Dennoch hätten die westlichen Staaten kein Recht darauf, Errungenschaften wie die Religionsfreiheit infrage zu stellen, nur weil sie anderswo nicht eingehalten werden.

Neben der Verteidigung der islamischen Glaubensfreiheit schwingt beim Bischof allerdings auch Angst vor dänischen Verhältnissen mit. Wenn es – im Falle eines Minarettbauverbots in der Schweiz – in seiner Region zu ähnlichen oder noch schlimmeren Ausschreitungen wie wegen der Mohammed-Karikaturen kommen sollte, wären seine Kirchen und er selbst mitunter von den Reaktionen am meisten betroffen.

Ich hoffe, dass die Initianten Augenmaß bewahren. Sonst habe ich durchaus Angst, dass dies Folgen für die Christen in Arabien hat.

Allerdings ist ein karikaturistischer Frontalangriff auf den Propheten Mohammed für einen Muslim jenseits von Gut und Böse und von einer anderen Brisanz als ein Minarett-Verbot. Für eine solche Verunglimpfung fehlt selbst toleranten Muslimen jedes Verständnis. Kein Muslim nennt den Namen Mohammed ohne sogleich zu sagen: “Der Friede sei mit ihm.” Nun kann man sagen, auch Muslime müssten lernen, solche Karikaturen zu ertragen. Die Realität zeigt jedoch, dass dies illusorisch ist.

An eine Reformierbarkeit des Islams glaubt indessen der Bischof selber nicht. “Säkular” bedeutet in den Augen der Muslime “gottlos” und westlich-dekadent.

Ich glaube jedoch nicht, dass der Islam je Zugang findet zu einer Säkularität nach westlichem Muster. Ein kritischer Umgang mit der eigenen Geschichte wird wohl nur auf der Grundlage fundamentaler islamischer Glaubenswerte möglich sein. Der Westen dient im Islam oft als negatives Beispiel dafür, wie eine “gottlose” Gesellschaft aussehen würde.

Die Hauptfrage liege eigentlich gar nicht beim Minarettbau, sondern laute: “Passen denn Muslime in die Schweiz?”

(Spürnase: Humphrey)

Posted By PI On 4. Dezember 2008 @ 14:05 In Christentum, Emirate, Islam
ist Frieden™, Islamisierung Europas, Katholische Kirche, Saudi-Arabien,
Schweiz

URLs in this post:
[1] Image: http://www.pi-news.net/2008/12/bischof-von-arabien-verteidigt-minarettbau/
[2] Minarett-Initiative: http://www.minarette.ch/
[3] Interview mit der Basler Zeitung: http://www.bazonline.ch/schweiz/standard/Bischof-fuerchtet-Krawalle-wegen-AntiMinarettInitiative/story/16242661

Unser Kommentar:
Es ist menschlich durchaus verständlich, dass Bischof Hinder als Oberhirte von mehr als einer Million katholischen Christen „Angst“ davor hat, dass eine Durchsetzung des „Minarettverbotes“ in der Schweiz „Folgen für die Christen in Arabien“ haben könnte, weiß man doch seit vielen Jahren, wie unberechenbar, maßlos und wutschnaubend, blindwütend Muslime weltweit auf solch „islam-feindliche“ Haltungen, Äußerungen und Maßnahmen, seien es auch durchaus legitime demokratische Entscheide, in der „westlichen, abendländischen, ‘christlichen’ Welt reagieren. Falsch und inakzeptabel aber ist seine „Rüge an die seiner Meinung nach „mit Kanonen auf Spatzen schießenden“, in Wirklichkeit aber noch einigermaßen bodenständigen, wehrhaften Schweizer“: diese Initiative sei „absolut unnötig und kontraproduktiv“, und dazu seine Lehre: sie sei (überdies) „unvereinbar mit (dem Prinzip) der Religionsfreiheit“ und „Minarette seien keine Machtdemonstration der Muslime“, sondern „nur Ausdruck ihres Selbstbewußtseins“.
Damit reiht auch Paul Hinder sich ein in die „Phalanx“ jener, die es vorziehen, sich „mutig“ mit den politisch und kirchlich „Korrekten“ „in Reih und Glied“ hinzustellen GEGEN jene Spärlichen, die es noch wagen, dem sich immer frecher aufplusternden Feind beherzt, SELBSTBEWUSST mit den ihnen verbleibenden Mitteln entgegenzustellen. Er hat sich längst damit abgefunden, dass diese „Religion“ sich nun einmal in der Schweiz, in Europa, im Abendland, weil wirtschaftlich „importiert“, auch gesellschaftlich etabliert hat. Und auch damit hat er sich längst abgefunden, dass er in seiner (territorial) weltgrößten Diözese bei keiner Kirche einen Turm haben darf, ja nicht einmal ein „von außen sichbares christliches Symbol“. Und er will uns deswegen in den westlichen Staaten noch lange kein Recht darauf zugestehen, „Errungenschaften wie die Religionsfreiheit infrage zu stellen, nur weil sie anderswo (sprich: in allen islamischen Ländern) nicht eingehalten werden“.
Das „Augenmaß“ für das was er als Bischof mit seiner ergebenen Unterwürfigkeit bei den katholischen Christen anrichtet, hat er auch schon längst verloren. Ihm steht der ungestörte, geruhsame „Frieden“ mit seinen „muslimischen Freunden und Brüdern“ groß (stark vergrößert) im Vordergrund (vor Augen) und die Umsetzung und Erfüllung des Auftrages und der Sendung CHRISTI, des HERRN, klein (stark verkleinert) im Hintergrund. Lässt doch auch er sich willig einschränken in seiner Tätigkeit auf alles „was von außen nicht sichtbar ist“. Ein Versteck- und Kriecher-“Christentum“ also, ein Privat-Christentum sozusagen, ohne jeglichen ÖFFENTLICHEN Wirkungs-Raum. Was er in seinem Aufgabengebiet nicht tun kann, eine „Speerspitze“ zu zeigen gegen die islamische „Religion“, das will er darum umsomehr ausrichten im „freien Westen“, in seiner religionsfreiheitlichen Schweiz. Da will er sich politisch (öffentlich wirksam) einmischen und seine gewichtige christliche Stimme (sozusagen seine [auf Spatzen gerichtete] Kanone) erdröhnen lassen. Damit muss er auch nicht befürchten, wegen seiner „absolut unnötigen und kontraproduktiven“ Einmischung „seinen Kopf hinhalten zu müssen“.

Und was die Frage angeht, ob die Minarette eine „Machtdemonstration“ der Muslime darstellten oder nicht, wäre Bischof Hinder folgende Lektüren zu empehlen:

Dr. Hans-Peter Raddatz: „Minarett, Moschee und Scharia“ – Teil 1 (Seiten 294-308)  und Teil 2 (Seiten 363-378)

Siehe ferner:

Veröffentlicht in Arabien, Bischöfe, Emirate, Interreligiöser Dialog, Minarette, Moscheen, Schweiz | Verschlagwortet mit : , , , , | 7 Kommentare »