ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

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Neue Karfreitagsbräuche in Köln

Verfasst von deislam am März 22, 2008

Wir zitieren aus PI News folgenden Post und werden ihn anschließend kommentieren:

In Köln ist es still. Seit gestern abend verzichtet man in Kneipen auf laute Musik. Sogar die nach außen schalldichten Diskotheken halten sich einmal im Jahr an die traditionell strengen Auflagen zum Karfreitag. Auch der türkische Wohltätigkeitsbasar im kulturell bereicherten Vingst nimmt darauf in soweit Rücksicht, als er die Nachbarn um Verständnis bittet, dass es etwas lauter werden könnte, wenn die Muslime vom Integrationsverein ab Karfreitag 11 Uhr ihre traditionelle Straßenfete feiern. Im Dom nimmt man ebenfalls Rücksicht. Die Herren des Malteserordens ziehen dort ganz in weiß auf. Die roten Templerkreuze sind verschwunden.

Der Wohltätigkeitsbasar des Bildungs- und Integrationsvereins in Vingst überrascht gleich zweifach. Erstens durch das Fehlen auch nur vereinzelter Deutscher, die offenbar trotz der freundlichen Einladung zur etwas lauteren Karfreitagsparty, die an die umliegenden Anwohner verteilt wurde, dem Fest fernzubleiben vorziehen. So verweigern sie sich auch diesmal wieder dem gutgemeinten Angebot, sich rechtzeitig in die versammelte Parallelgesellschaft zu integrieren. Zweitens durch das Fehlen jedweden Warenangebotes, das man doch auf einem Basar für gute Zwecke gewöhnlich vorzufinden erwartet.

Immerhin ist für das leibliche Wohl der bildungs- und integrationshungrigen Muslime bestens gesorgt. Beißender Qualm, wie er in originaler Duftnote nur durch das Verbrennen von Hammelfett zu bewerkstelligen ist, zieht in dicken Schwaden von mehreren Grills durch die Nachbarschaft. Anwohnern ist zu raten, bis Dienstag morgen alle Fenster geschlossen zu halten. Dann stört es auch weniger, wenn es etwas lauter zugeht.

Für die in Vingst verbliebenen Deutschen wird es also auch dieses Jahr, wie schon in den Jahren zuvor, nichts mit der feiertäglichen Ruhe, die uns als Medizin für die Seele verordnet sei, wie Kardinal Meisner zur gleichen Zeit im Dom predigt. Immerhin ist die beeindruckende Karfreitagsandacht dort deutlich besser besucht als das Hammelverbrennen im Rechtsrheinischen.

Die Kathedrale ist bis zum letzten Platz besetzt. Im hinteren Teil der Kirche drängen sich die Touristen, ebenso beeindruckt von der glanzvollen Leistung des exzellenten Domchores wie die Gläubigen, darunter auffallend viele Asiaten und Afrikaner. Spannend wird es bei den Fürbitten, hatte doch die [1] Qualitätspresse seit Tagen großen Wirbel um einen angeblich antisemitischen Text gemacht, mit dem um die “Erleuchtung der Juden” gebetet würde. Was Kardinal Meisner dann vorträgt, klingt ganz anders: “Die Juden, die du als erstes Volk erwählt hast: Möge der Herr ihnen auf ihrem Wege die Erfüllung gewähren, die ihnen verheißen wurde”. Erst später gibt es eine weitere Fürbitte, die aber nicht speziell auf die Juden bezogen ist, sondern auf “alle, die nicht an Christus glauben”. Dort wird dann um Erleuchtung gebetet.

Zum Schluß der Andacht gibt es einen besonderen Höhepunkt. Dann trägt der Kardinal das Kreuz in einer Prozession durch die Gläubigen in den hinteren Teil des Domes zu einer symbolischen Grabstätte. Das Besondere in Köln: Die Prozession wird traditionell von einer großen Abordnung von Angehörigen des [2] Malteserordens begleitet. Die Abkömmlinge der legendären Templer bildeten sich zur Zeit der Kreuzzüge in Jerusalem, wo sie sich der Krankenpflege und der Verteidigung des heiligen Landes verschrieben haben. An die Geschichte erinnern große rote Templerkreuze auf ihren langen weißen Umhängen. Ein seltenes Bild in unserer Zeit, die nicht müde wird, sich bei Muslimen für die damalige Einmischung zu entschuldigen. Vielleicht gar ein provozierendes Bild? Nach knapp 1.000 Jahren wurde es für die Kölner Malteser offenbar Zeit, sich neu einzukleiden. Ganz zeitgemäß mit weißen Umhängen, die dem historischen Modell bis auf eine Kleinigkeit gleichen: Das große rote Templerkreuz ist Ostern 2008 verschwunden. Immerhin, wenn man genau hinschaut, ist es noch ganz klein und verschämt an ihren Mützen. Wenn alle etwas Rücksicht nehmen, klappts eben auch mit Multikulti am Karfreitag!

Posted By PI On 21. März 2008 @ 21:00 In Christentum, Deutschland, Multikulti | 60 Comments

URL zum Artikel in PI News: http://www.pi-news.net/2008/03/karfreitagsbraeuche/

URLs in this post:
[1] Qualitätspresse: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,542556,00.html
[2] Malteserordens: Wir über uns - Geschichte der Malteser

Unser Kommentar folgt, doch inzwischen schon einmal folgende nützliche Links:

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Falsche Toleranz - Der Zentralrat der Ex-Muslime kritisiert Moscheebau und Kopftuch

Verfasst von deislam am November 3, 2007

CORNELIA KÄSTNER in “Märkische Allgemeine”, Brandenburg

BERLIN Der Bau neuer Moscheen in Berlin und Köln wird jetzt auch von arabischer Seite kritisiert. “Als ich das zuerst gehört habe, dachte ich, das kann nicht wahr sein”, schimpft Farzaneh. Ihren vollen Namen und ihr Gesicht will sie nicht offenbaren, weil sie Angst hat. Denn Farzaneh, im Iran geboren und seit 30 Jahren in Berlin zuhause, hat dem Islam abgeschworen und beteiligt sich an politischen Aktionen gegen Menschenrechtsverletzungen im Iran. Nach der Scharia, dem islamischen Recht, hat sie dafür den Tod verdient. Übergriffe fürchtet sie inzwischen auch in Deutschland – wo ihrer Meinung nach islamistische Kräfte erstarken, während die deutsche Regierung tatenlos zusieht.

Farzaneh ist Mitglied im Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE), der im März in Köln gegründet wurde. Sie verstehen sich als Stimme derer, die für die Trennung von Staat und Religion sind, darunter sind auch einige Deutsche. Die Mehrheit der rund 400 Mitglieder kommt jedoch, wie der Verbandsname suggeriert, aus muslimischen Familien, der Türkei, dem Jemen oder dem Iran. “Wenn man in eine islamische Familie geboren wird, ist man nach islamischem Recht Muslim”, erklärt die Vereinsvorsitzende Mina Ahadi. Atheismus ist in muslimischen Ländern ein Tabu – und wird auch in Deutschland nicht wahrgenommen. Als Sprecher der arabischen Zuwanderer gelten die vier großen muslimischen Dachverbände.

Eine bittere Ironie. Viele Mitglieder des ZdE sind iranische Dissidenten, die wegen ihrer politischen Aktivitäten gegen den islamischen Gottesstaat geflohen sind. Ahadi selbst bezeichnet sich seit ihrem 15. Lebensjahr als Atheistin, sie hat gegen den Schah demonstriert und später gegen das Kopftuch. Die Geheimpolizei durchsuchte ihre Wohnung, weil sie nicht da war, wurde ihr Mann von den Mullahs verhaftet und hingerichtet. Ahadi floh über die Kurdengebiete nach Frankreich und Deutschland. “Man kann den Islam nicht modernisieren”, sagt sie. “Man kann nur dafür sorgen, dass Staat und Religion streng getrennt werden.” Jede Form des öffentlich wirksamen Islams bezeichnen sie als “politischen Islam”, und damit als Versuch, Religion und Staat zu vermischen – bis hin zur Einführung der Scharia.

Auslöser der ZdE-Gründung war jedoch die Islamkonferenz von Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU), eine “Machtdemonstration islamischer Organisationen”, so Ahadi. Der ZdE protestiert gegen deren Anerkennung als politische Verbände, kritisiert das Kopftuch, den Umgang mit Abmeldungen von Sportunterricht und Klassenreisen, die Gewalt gegenüber Frauen bis hin zu Ehrenmorden, und den Neubau von Moscheen. “Nur 30 Prozent der hier lebenden Muslime gehen überhaupt in eine Moschee” rechnet Ahadi vor. Wer den muslimischen Einwanderern etwas Gutes tun wolle, sollte dafür sorgen, dass sie deutsch lernen, und sich an das Grundgesetz halten. “Doch das tut die deutsche Regierung nicht. Sie betreibt eine Kuschelpolitik gegenüber den Islamisten.”

Die erste Kampagne des ZdE provoziert deshalb bewusst mit Bildern von Verbandsmitgliedern und dem Titel “Wir haben abgeschworen”. Im Dezember ist nun eine “kritische Islamkonferenz” in Deutschland geplant. Das Beispiel macht Schule, nach dem ZdE-Vorbild haben sich inzwischen auch Verbände in Schweden und Großbritannien gegründet, wo Ahadi unlängst einen Preis als “Säkularistin des Jahres” erhielt.

Ahadi wehrt sich gegen den Vorwurf, islamfeindlich zu sein. “Keiner verurteilt, dass ich seit meinem ersten Interview Personenschutz brauche”, meint sie. “Aber wenn ich sage, der Islam ist schlecht, dann beleidige ich die Muslime. Die deutsche Toleranz hat genug angerichtet. Wir haben es satt!”

UNSER KOMMENTAR:

Wir sind als katholische Christen selbstverständlich gegen den Atheismus und grundsätzlich gegen die Trennung von (katholischer) Kirche und Staat; denn nach traditioneller katholischer Lehre gehören Kirche und Staat zusammen. Christi Reich ist zwar nicht von der Welt, aber es soll wachsen und Bestand haben in der Welt. Und wenn Christi Reich in einem Staat genug gewachsen ist, wird sein Einfluss auf alles Öffentliche ebenso genug gewachsen sein, dass man Kirche und Staat nicht mehr als getrennt ansehen kann und darf. Das war in der Vergangenheit auch durch lange Perioden der Fall. Heute aber ist ein solcher Idealzustand (wieder) nur noch ein hypothetisches Fernziel, aber auch nur unter der Voraussetzung, Gott (Jesus Christus) Selber greift ein, um die Gesellschaften auf der Erde mit göttlicher Macht zu “re-organisieren”. Faktum ist, dass unsere von politisch und kirchlich Korrekten gehätschelte “Multi-Kultur”, die auch bei uns noch bestehende Restverbindung von Kirche und Staat nicht mehr rechtfertigt. Die aktuelle katholische Kirchenführung befürwortet ja auch die “religiöse Multikultur” im völligen Widerspruch zur allzeitigen Hierarchie; soll sie deshalb auch die Konsequenzen zu spüren bekommen und tragen. Unter solchen Umständen sind auch wir für die Trennung von “Kirche” und Staat, genauer gesagt: von “Weltanschauung” und Staat. Und ohnehin klar ist, dass wir gegen den islamischen “Gottesstaat” sind!

Dass Ex-Muslime Atheisten werden, ist gut nachvollziehbar. Die Flucht aus dem Gefängnis Islam geht wohl auch über das totale Freiseinwollen von Religion überhaupt. Aber die Bekanntschaft mit dem echten Christentum sollte dann früher oder später zur Annahme desselben führen; denn mit dem Atheismus, Nihilismus, Agnostizismus, etc. kann man auf die Länge den Islam nicht besiegen. Er setzt sich gerade nicht deswegen mehr und mehr durch, weil er “die wahre Religion bei Gott” wäre, sondern weil die Bekenner oder Angehörigen der wahren Religion bei Gott, des Christentums, keine Christen im Vollsinn mehr sind, weil sie schwach-gläubig bis ungläubig geworden sind, weil sie ihren Glauben nicht oder kaum mehr praktizieren, weil viele ehemalige Christen, auch “Hierarchen”, “praktizierende Atheisten” geworden sind. Für die Christen ist es deshalb ein bleibender Imperativ, sich nicht aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen, um ihre Religion nur noch im “Privatraum” zu leben. Das Zeugnis und die Mission für Christus gehört bei allem Wegfall von staatlicher Hilfestellung nach wie vor in die Öffentlichkeit, das heißt das Einstehen für Christi Rechte, für Christi Lehre und Gebote, für die katholische Wahrheit, für die christliche Moral, für die richtige Erziehung und Schulung der Christen und damit der Kampf gegen alle Verführung, gegen den (zunehmenden) Einfluss anti-christlicher “Religionen”, und damit Widerstand gegen die Zuwanderung und Überfremdung (des Christlichen), gegen die im Nachhinein unausrottbare Einpflanzung von (vorerst) verniedlichten, beschönigten, getarnten Machtzentren (z.B. Moscheen mit Minaretten), gegen die falsche Toleranz, gegen die politische und kirchliche “Korrektheit” = Feigheit!

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Worum geht es beim Kölner Moscheebau wirklich?

Verfasst von deislam am September 23, 2007

Stellungnahme des „Bundesverbandes der Bürgerbewegungen zur Bewahrung von Demokratie, Heimat und Menschenrechten e.V“ (BDB) zur aktuellen Moscheebaudebatte

Es ist in der Tat erstaunlich, wie schnell eine Provinzposse zum thematischen Schwerpunkt einer landesweiten Auseinandersetzung wird, sobald sich ein vermeintliches oder tatsächliches moralisches Schwergewicht wie Ralph Giordano in die Diskussion um den Moscheebau einklinkt.

Kölner DomWas genau ist passiert? Gegen den erklärten Willen eines großen Teils der davon unmittelbar betroffenen Bürger versucht derzeit eine konzertierte Aktion der Ratsfraktionen aus CDU, SPD, FDP und Grünen unter der Ägide des skandalerprobten Oberbürgermeisters Schramma die Bürger des eher beschaulichen Kölner Stadtteils Ehrenfeld mit einem innerstädtischen Bauvorhaben zu beglücken, dessen Dimension allenfalls mit der Fertigstellung des Domes anno 1880 vergleichbar ist. Dabei handelt es sich um eine Moschee im kitschig-orientalischen Baustil mit einer Kuppel, die mit ca. 35 Metern Höhe und deren beiden Minarette mit 55 Metern Höhe das historisch gewachsene Stadtbild komplett verändern wird und die auf 20.000 m² Fläche verteilt, neben einem islamischen Geschäfts- und Kulturzentrum auch die pompöse Zentralverwaltung des Moschee-Bauherrn DITIB, der Deutschland-Filiale der staatlichen türkischen Religionsbehörde DIYANET, beherbergt. Jener Behörde also, die sich seit fünfunddreißig Jahren weigert, das einzige christliche orthodoxe Priesterseminar in der Türkei wieder zu eröffnen, der mitverantwortlichen Behörde, die es in der Türkei leichter macht, ein Grundstück für den Bau eines Pornokinos zu erwerben, denn für den Bau einer christlichen Kirche, eben jener Behörde, die jährlich Hunderte von verbeamteten Imamen nach Deutschland entsendet, evangelische Pfarrer aber nur als ausländische Botschaftsangehörige im eigenen Land duldet, der Behörde, die Aleviten und Atheisten kurzerhand zu statistischen Muslimen erklärt, christliche Mission aber als staatsfeindliche Aktivität betrachtet und deren Behördenchef, Ali Bardakoglu, vom Papst lautstark eine Entschuldigung für eine Rede verlangte, deren Inhalt er zugegebenerweise gar nicht kannte.
Moschee Köln, ProjektDieses islamische „Disneyland“ (so der Ehrenfelder CDU-Chef und Moscheebaugegner Jörg Uckermann), das laut Aussage des beteiligten Architekten Böhm nur zehn Prozent seiner Räumlichkeiten als Gebetsraum ausweist, stößt nun eben nicht nur auf ungeteilte Zustimmung, zumal auch gar nicht klar ist, wie auf den dafür ausgewiesenen 120 Parkplätzen denn die zum Freitagsgebet erwarteten zweitausend Besucher parken sollen. Und ob die Ehrenfelder Bürger, die sich mutig dagegen verwehren, kollektiv als „rechtsextreme xenophobe Rassisten“ abgestempelt zu werden, nicht irgendwann doch fünf mal am Tag mit dem Muezzinruf beglückt werden, ist keinesfalls für ewig ausgeschlossen, auch wenn der Bürgerprotest gegen den Moscheebau von einigen wenigen ungeladenen Gästen der politischen Einfalt für eigene Zwecke erfolglos zu instrumentalisieren versucht wird. Ungeklärt ist auch noch, inwieweit eine turkislamische Monostruktur sich auf die ausschließlich muslimischen Besucher und Kunden im Hinblick auf die Bemühungen zu deren Integration auswirkt. Dazu war weder von DITIB noch von den zuständigen Integrationsbeauftragten jedweglicher Coleur bisher etwas zu erfahren. Wie sagte doch der der türkische Generalkonsul Ocak seinerzeit in der Mannheimer Moschee des TV- omnipräsenten DITIB- Sprechers Bekir Alboga zwei Jahre nach deren Einweihung:
„Eine Moschee ist der falsche Ort für ein Zentrum für Integrationsforschung. Hier ist der Ort der Muslime.“ Also schloss das der Moschee angegliederte “Institut für deutsch-türkische Integrationsforschung” und Islamunterricht für die Kleinen gibt’s fortan dort nicht mehr in deutscher Spache (Ocak: „Das wollen wir nicht!“). Dafür wurde ersatzweise Hitlers „Mein Kampf“ auf türkisch feilgeboten und die Mannheimer „Yavuz-Sultan-Selim-Moschee“ mutierte zum heimlichen bis offenen Hauptquartier der faschistoiden „Grauen Wölfe“.

Worum geht es aber wirklich? Jörg Lau schreibt am 27.6. in der ZEIT: „Aber in Wahrheit geht es um nichts Geringeres als die Einbürgerung einer Religion.“ Wenn dem so wäre, wenn der Islam tatsächlich nur eine Religion unter vielen anderen wäre, gäbe es in der Tat kein großes Problem. Buddhisten, Bahai, Aleviten, Mormonen, Sikhs, Hindus und Ufo- Gläubige gibt es mittlerweile auch hierzulande und niemand nimmt daran sonderlich Anstoß. Diese Religionen und viele andere sind bereits eingebürgert! Auch die Muslime sind zum größten Teil eingebürgert. Was sich jedoch definitiv nicht einbürgern lässt ohne den gesamtgesellschaftlichen Konsens in Frage zu stellen, ist der politische, juristische und gesellschaftliche Anspruch, den der Islam an die Mehrheitsgesellschaft stellt. Der Islam ist nicht nur einfach eine Religion, sondern eine Politreligion, ein in sich geschlossenes Gesellschaftsmodell, welches sowohl das Leben der Gläubigen im Detail als auch im juristischen Sinne regelt. Ein Imam ist nicht nur einfach ein Geistlicher, sondern auch Zivilrichter, der auf der Grundlage der Scharia, dem unveränderlichen islamischen göttlichen Gesetz, urteilt. Dies ist mit unserem dynamisch auf dem gesellschaftlichen Konsens beruhenden Rechtssystem schwerlich kompatibel. Der Rechtssoziologe Professor Dr. Ralf Poscher schreibt richtigerweise dazu in der FAZ am 27.6.: „Religionsgemeinschaften sollen die Religionsfreiheit, das Verbot jeglicher Staatskirche, die Grundsätze der religiös-weltanschaulichen Neutralität des Staates und die Parität der Religionen und Bekenntnisse anerkennen.“ Genau daran mangelt es dem Islam. Die Anerkennung dieser Grundsätze würde den Islam seiner elementaren Grundlagen berauben. Was bliebe, wäre ein Betverein. Der organisierte Islam, wie er durch die selbsternannten Sprecher der islamischen Verbände repräsentiert wird, mag sich mit diesem passiven Zustand nicht zufrieden geben, sondern wird weiterhin auf gesamtgesellschaftliche Veränderungen hinarbeiten, wie sie der politische Islam in Anlehnung an die Ideologie der Muslimbruderschaft, deren Bücher in allen Moscheen erhältlich sind, mehr oder weniger einfordert. Erkennbar ist das an den Bemühungen, muslimische Eltern davon abzuhalten, ihre Töchter zum Schwimmunterricht oder zu Klassenfahrten zu schicken, eine vermeintliche Kopftuchpflicht zu befürworten, den Muezzinruf gerichtlich durchzusetzen und das Schächtverbot aufzuweichen. Toleranz soll und darf nicht mit Gleichgültigkeit verwechselt werden. Es ist falsch wenn der bereits zitierte Jörg Lau in der ZEIT schreibt, dass es den Muslimen die Chance bietet „Anerkennung im Tausch für Rechtsgehorsam zu bekommen.“ Rechtsgehorsam wird von allen Bürgern eingefordert, egal welcher Weltanschauung sie folgen mögen. Rechtsgehorsam ist weder Tauschobjekt noch verhandelbar. Umgekehrt wird genauso ein Schuh daraus, wenn Lau schreibt: „Wer sich gegen die Unterdrückung der Kirchen in der islamischen Welt einsetzt, kann nicht Muslimen hierzulande gleiche Rechte verwehren.“ Hat sich denn DITIB bei der DIYANET jemals für eine Kirchenneubau in der Türkei eingesetzt? Mir ist nichts davon bekannt und selbst der DITIB- Multifunktionär Alboga konnte in der PHÖNIX- Gesprächsrunde am 27.6. nichts dazu sagen, als er danach gefragt wurde. Bleibt also noch die Lösung, die Björnepreisträger Henryk M. Broder am 20.6. in der SWRSendung „Quergefragt“ vorschlug: „quid pro quo“, für jeden Moscheeneubau eine Kirche in islamischen Landen! Religionsfreiheit ist eben keine Einbahnstraße. Das sollte einleuchten. Das betrifft bedingt auch den geplanten islamischen Religionsunterricht. Der bereits erwähnte Professor Poscher kommt im vorgenannten Artikel zu dem Ergebnis, dass Religionsunterricht als staatlicher Unterricht nur einer sein kann, „der auf dem unbedingten Primat des Rechts besteht“. Ferner: „Wenn muslimische Religionsgemeinschaften die Scharia so deuten, dass sie den Gläubigen, die in einem nichtislamischen, säkularen Staat leben, gebietet, dessen Rechtsordnung zu wahren, müssen die Inhalte der Scharia einem islamischen Religionsunterricht dann nicht entgegenstehen, wenn der Vorrang des Rechts gegenüber den Geboten der Scharia auch im Religionsunterricht gelehrt und hervorgehoben wird. Diese Anforderungen können aufsichts- und disziplinarrechtlich durchgesetzt werden.“ Dies sollte aber eben eine Selbstverständlichkeit sein und nicht Verhandlungsmasse bei Schäubles Islamkonferenz. Prof. Poschner dazu: „Ausschlusskriterium (vom staatlichen Religionsunterricht) wäre, dass eine Religionsgemeinschaft den Vorrang der säkularen Rechtsordnung nicht akzeptierte, der auch Grundlage des Zusammenlebens der Religionen unter dem Grundgesetz ist.“ Es ist eben noch völlig offen, ob die islamischen Verbände dies alles vorbehaltslos akzeptieren werden können und wollen. Die polemische Aussage des konvertierten ZMD- Vorsitzenden Ayyub Axel Köhler vom 3.6. auf „islam.de“, der offiziellen Homepage des ZMD: Man kann von uns nicht verlangen, etwa den Koran umzuschreiben, dass wir die Grundsätze unserer Religion so anpassen, wie man das hier gern möchte.“, gibt wenig Anlass zur Hoffnung.Conny A. Meier, Pressesprecher BDB (28.6.2007)
Quelle “Bundesverband der Bürgerbewegungen“: http://buergerbewegungen.de/stellungnahme-moscheebaudebatte.pdf

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