ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

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Bat Ye’or: Es ist nicht zu spät…

Verfasst von deislam am April 19, 2008

Vortrag beim 3. Internationalen Kongress “Treffpunkt Weltkirche” vom 11. - 13. April 2008

(Übersetzung aus dem Englischen – Es gilt das gesprochene Wort)

Lassen Sie mich zunächst KIRCHE IN NOT und vor allem den Herren Ragg und Niggewöhner dafür danken, dass ich eingeladen wurde, heute Abend meine Gedanken mit Ihnen zu teilen. Ich empfinde es sowohl als eine Pflicht ihnen gegenüber als auch als ein Zeichen der Hoffnung, mit Ihnen die Bande, die uns zusammen halten, und die tödliche Bedrohung, die uns in nicht allzu ferner Zukunft zerstören könnte, indem sie unser gemeinsames spirituelles Fundament – die jüdisch-christliche Kultur – unterdrückt, zu erörtern.

Israel - WestjordanlandDies ist nicht das erste Mal, dass ich vor einem christlichen Publikum spreche. Ich bin eine Tochter Israels, die Schritt für Schritt die Qualen, den Todeskampf und das Ende des größten christlichen Reiches, das durch die Arabisch-Muslimische Invasion zerstört wurde, studiert hat. Dadurch habe ich die Art der modernen und doch so alten Bedrohung früh erkannt. Mein Buch, Der Niedergang des orientalischen Christentums, war eine lange, schmerzhafte Reise, die ich in Gesellschaft von Geistern unternahm. Sie führte mich zu zerstörten Städten, verlassenen Dörfern und Orten, die dem Jahrtausende währenden Djihad im Weg standen. Und ich habe mir folgende Frage gestellt: Was hat den Glauben, den Widerstand der Christen am Leben erhalten?

Die Beschreibungen der an ihnen vollbrachten Gräueltaten waren durchsetzt mit biblischen Wehklagen. Über die Jahrhunderte hinweg gingen die Christen- und Judenverfolgungen in islamischen Ländern Hand in Hand. Ich nenne den islamischen theologischen und rechtlichen, die Juden und Christen betreffenden Kontext: Dhimmitum. Wir leben heute in einer Zeit des weltweiten Djihad und Dhimmitum. Der Djihad ist das religiöse Streben die Dominanz des Islam auf die gesamte Welt auszubreiten. Dies ist eine muslimische religiöse Pflicht.

Der militärische Djihad deckt mehrere Bereiche ab: Krieg, Terrorismus, Entführung, Erpressung, Versklavung und Bedingungen für einen Waffenstillstand. Der „soft-jihad“ – der gedämpfte Djihad – umfasst den geistlichen Djihad, der friedlich geführt wird, durch Propaganda und Proselytismus (da’wa); Umsturz der westlichen Kultur und Zivilisationen durch Multikulturalismus und die Einführung der Werte und Gesetze der Scharia in Europa; darunter die Korruption einflussreicher Nicht-Muslime in hohen Positionen, um die Verbreitung des und Eroberung durch den Islam zu begünstigen. Der Djihad ist so alt wie der Islam selbst. Es ist eine Ideologie, eine Doktrin, ein Gesetz basierend auf religiösen Texten. Er beruht auf einer weltweit-greifenden Strategie, auf einer Vision für die Welt, und heutzutage breiter er sich durch ein globales Netzwerk aus. Der Djihad wurde 13 Jahrhunderte lang gegen Nicht-Muslime geführt, hauptsächlich gegen die Christen.

Gemäß der Djihad Doktrin hat die nicht-muslimische Bevölkerung eine Wahl: Zum Islam konvertieren oder sich der muslimischen Oberherrschaft beugen und Schutzgeld, die Dschizya, zahlen. Sie werden ein beschütztes Volk – die Dhimmi. Wenn beides abgelehnt wird, werden sie mit Krieg und damit einhergehenden Massakern, Zerstörung und Versklavung konfrontiert.

Die Dhimmi müssen den Islam annehmen und tyrannisierende und diskriminierende Sharia-Gesetze akzeptieren. Das nenne ich Dhimmitum. Der Djihad und das Dhimmitum sind die zwei Kräfte, die die einheimische nicht-muslimische Bevölkerung in ihren jeweiligen islamisierten Heimatländern stark geschwächt haben.

Das islamische Gesetz behandelt die Rechte und Verpflichtungen der Dhimmis detailliert. Das Dhimmitum ist mit dem Djihad verknüpft und sie ist wie der Djihad eine theologische, politische und rechtliche Institution. Das Dhimmitum ist im Prinzip die friedliche Weiterführung des Djihad, denn das Dhimmitum hat die großen nicht-muslimischen Mehrheiten, vor allem die der Christen, die erobert und unterworfen wurden, zerstört.

Kriege werden auf mehreren Ebenen ausgetragen, doch die spirituelle Ebene ist wahrscheinlich die wichtigste. Die theologischen Divergenzen, die wir – Juden und Christen – mit dem Islam haben, wurden verschleiert. Wir müssen sie jedoch kennen, um sie lösen zu können. Wir müssen wissen, dass der Koran biblische Namen wie Adam, Noah, Abraham, einige Könige Israels und Jesus als muslimische Propheten nennt, die den Islam predigten. Die Figuren aus dem Koran unterscheiden sich jedoch stark von denen in der Bibel. Für die Muslime ist Jesus ein muslimischer Prophet namens Isa.

Wir haben also einen Jesus namens Isa, ein muslimischer Prophet, der mit dem jüdischen Jesus, der „geboren war in Bethlehem in Judäa“ (Matthäus 2:1), konkurriert.

Die Aufgabe des muslimischen Jesus ist es, das Christentum und alle anderen Religionen zu zerstören.

Aus islamischer Sicht ist das Christentum eine Falschdarstellung des Islams und der wahren Botschaft Isa’s, die dieselbe ist, wie die die Mohammed erhalten hat. Daraus ergibt sich, dass ein guter Christ ein Muslim ist. Das wahre Christentum ist demnach der Islam. Folglich ist die wahre Bibel der Koran, und die Heiligen Schriften der Juden und Christen sind nur Falschdarstellungen und die biblischen Figuren sind muslimische Propheten, die den Islam predigten.

Was sind also die Konsequenzen?
1) Die biblischen Erzählungen aus dem Heiligen Land ist die muslimische Geschichte und Juden und Christen haben dort keine Geschichte, da sie erst nach dem Islam kamen.
2) Die Muslime bestreiten, dass sich das Christentum aus dem Judentum ergeben hat, denn sie glauben, dass es eine Falschdarstellung des Islams sei. Aus diesem Grund haben einige palästinensische und arabische Kirchen (vor allem das Sabeel Zentrum in Jerusalem) versucht, sich dem Islam anzunähern, indem sie die jüdischen Wurzeln des Christentums zerstören wollten. Dies ist eine stärker werdende Bewegung in Europa, die durch die antisemitische/antizionistische Bewegung, entstanden durch Palestinianismus unterstützt wird.

Palestinianismus ist das beste Mittel, um das Christentum zu zerstören. Im islamischen Kontext verkörpern die Palästinenser die djihadistische Ideologie gegen Ungläubige sowie die muslimische Replacement Theologie. Der Krieg Palästinas gegen Israel basiert auf der Lehre des Korans, dass alle biblischen Propheten, Könige und Jesus muslimische Propheten seien, und dass die Bibelgeschichte eigentlich eine muslimische Geschichte sei, deren Wahrheit im Koran und nicht in der Bibel begründet liegt.

Der Druck durch den palästinensischen Terrorismus in den späten 60er Jahren des 20. Jahrhunderts sowie der Ölboykott im Oktober 1973 verwickelten Europa in den Djihad Palästinas gegen Israel. Seit 1973 ist der palästinensische Djihad eine gemeinsame Euro-arabische politische und kulturpolitische Angelegenheit: Dies ist der Ursprung von Eurabien. Europa hat sich in eine selbstmörderische Dynamik gebracht, als es den Djihad Palästinas gegen Israel gerechtfertigt hat. Diese Dynamik legitimiert die eigene Zerstörung und die Zerstörung des Christentums. Die gesamte Eurabia-Politik konzentriert sich darauf, Europa mit der muslimisch-arabischen Welt zu vereinen, während gleichzeitig die Verbindungen mit Israel und den geistlichen Wurzeln unterdrückt werden.

Der Krieg der Kultur und der Medien in Europa mit dem Bestreben Israel zu delegitimieren bestätigt die muslimische Ansicht, dass Juden und damit auch die Christen keine historischen Wurzeln im Heiligen Land haben. Wenn die Juden im Heiligen Land keine Legitimierung haben, dann gilt das ebenso für die Christen, da Jesus der muslimische Jesus – Isa – ist. Eine weitere Folge der muslimischen Replacement-Theologie ist, dass wenn wir von jüdisch-christlichen Werten sprechen, wir eigentlich muslimische Werte meinen, da es keine jüdisch-christlichen Werte gibt, denn sowohl das Christen- als auch das Judentum haben sich aus einer falschen Wiedergabe des Islams entwickelt. Und wenn wir über biblische Erzählungen und Personen sprechen, bzw. deren Ikonographie, beleidigen wir die Muslime, da sie nicht in das Modell des Koran passen.

Ich denke, dass wir heute in einer Zeit leben, in der der Djihad und das Dhimmitum eine Wiederbelebung erfahren. Diejenigen von ihnen, die im Südsudan und in Darfur gearbeitet haben und die Gräueltaten dort gesehen haben, werden die in meinen Büchern oder irgendwelchen muslimischen Texten beschriebene Taktik des Djihad erkennen, die seit dem 8./9. Jahrhundert verfolgt wird. Was im Sudan, in Darfur, Irak, Libanon, Israel und an anderen Orten geschieht, weckt die Erinnerung an Geschehnisse, die Christen und Juden in diesen Gebieten schon vor mehr als einem Jahrtausend beschrieben haben. Wir sehen immer wieder dieses Schema endloser Kriege und Verfolgungen von Juden und Christen; in Anatolien, auf dem Balkan und in den Küstengebieten des Mittelmeerraums sowie auf den europäischen Inseln.

Jahrhundertelang haben wir immer wieder dieselbe Taktik des Djihad gesehen, die immer und immer wieder gegen Juden und Christen in verschiedenen Gegenden auf der Welt eingesetzt wurde. Christen und Juden werden für Lösegeldforderungen entführt. Dies war in allen islamischen Ländern üblich. Geschichtliche Zeugnisse solcher Fälle sind zahllos. Im Archiv des Vatikan gibt es Unmengen von Briefen christlicher Familien, die um Geld bitten, damit sie das Lösegeld für zahllose europäische Christen, Männer, Frauen und Kinder, die entführt und versklavt wurden, bezahlen können. Dies ging jahrhundertelang so. Und dies sind nur die katholischen Fälle. Dasselbe passierte aber auch tausend Jahre lang in anderen, christlichen Kirchen. Heute werden junge koptische Christinnen in Ägypten entführt, um sie zu zwingen zu konvertieren.

Die Wiederbelebung des Djihad-Gedankens im Islam hat das Dhimmitum gegen Nicht-Muslime – vor allem gegen Christen, da fast alle Juden nach dem 2. Weltkrieg entweder geflohen oder vertrieben waren – wieder verstärkt. Das Dhimmitum gegen Juden und Christen steht in den Gesetzen der Scharia und wurde von den europäischen Kolonialmächten im 20. Jahrhundert nur mit größten Mühen abgeschafft. Anti-jüdischer Hass ist immer verbunden mit anti-christlichem Hass und anders herum, da es aus derselben religiösen Quelle stammt.

Jahrzehntelang wurden Europäer durch die Verleugnung der Geschichte des Djihad und des Dhimmitums konditioniert. Die Nichtanerkennung Israels geschichtlicher Legitimierung in seinem eigenen Land unterstützt das Replacement durch eine nach dem Djihad gerichtete Weltordnung mit den islamischen Vorstellungen von Gerechtigkeit, die alle nicht-muslimischen Religionen herabsetzt oder unterdrückt. Dieselbe Doktrin verleugnet Europas eigene Souveränität und Legitimität und rechtfertigt den Djihad gegen Europa – gegen das Christentum. Diese westliche Einwilligung in den gegen Israel geführten Djihad hat seine eigenen Werte verdreht und hindert Europa daran, die Gefahren für sein eigenes Fortbestehen zu erkennen.

Für die Christen spielt Israel in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle, da der Djihad im Namen der Replacement-Theologie geführt wird, damit Jesus durch Isa und die Evangelien durch den Koran ersetzt werden. Die Bibel verbindet die Christen mit den Juden. Wenn die Christen dieses Band lösen wollen, dann müssen sie auf das Alte Testament, mit den 10 Geboten, den Propheten, den Psalmen und vielem mehr verzichten. Dann müssen sie einen Weg finden, wie sie das Evangelium mit dem muslimischen Isa des Korans verbinden können. Dies ist Ziel der Palestinänsischen Befreiungstheologie. Die Herausforderung vor der die Christen nun stehen ist nicht nur der militärische Djihad sondern auch ein spiritueller/kultureller Djihad, der in der Islamisierung der christlich-theologischen Wurzeln stattfindet. Und dies ist die spirituelle Bedeutung Israels für die heutigen Christen. Der Djihad gegen Israel ist auch ein Krieg gegen die christliche Welt.

Heute vertrete ich die Meinung, dass Europa das neue Land des Dhimmitums geworden ist. Und ich erkläre ihnen auch warum. In meinem jüngsten Buch Eurabia, beschreibe ich die Ursachen des Dhimmitums in Europa. Politisch und intellektuell sind wir darauf vorbereitet worden Dhimmis zu werden, ohne dass wie das bemerkt hätten, da wir die Zeichen nicht erkennen, da die Geschichte verleugnet wurde. Ich werde an dieser Stelle vier Punkte anführen:

1) Die Muslime betrachten die jüdisch-christliche Bevölkerung als nicht existent. Unsere europäischen Politiker haben daher beschlossen, dass Europa keine jüdisch-christlichen Wurzeln besitzt, um die muslimische Immigranten-Bevölkerung integrieren zu können. Wir verlieren dadurch den wichtigsten Teil unsere Identität.

2) Das muslimische Gesetz verbietet es Nicht-Muslimen, unter Androhung von Schmerz und Tod, den Islam und die Scharia zu kritisieren. Die Europäische Union hat, aus Angst die Muslimen zu verärgern, in diese Regel eingewilligt und hat die Herrschaft des Terrors und der Diskriminierung gegen Christen in muslimischen Ländern verschleiert.

3) Aus demselben Grund unterdrücken die EU Politiker jede Form von Kritik am Djihad. Wir sollen die muslimischen Ansichten, dass der Djihad immer gerecht sei, da er die Gesetze Allahs umsetzt und den Unglauben erniedrigt, respektieren. Aus unserer Sicht war und ist der Djihad ein Krieg zum Zweck des Völkermords. Es wird von uns erwartet, dass wir ihn lobpreisen. Als der Papst bei seiner Ansprache in Regensburg einen byzantinischen Kaiser des 15. Jahrhunderts zitierte indem er sagte, dass der Islam durch das Schwert verbreitet wurde, protestierten die Muslimen und beschuldigten ihn der Islamophobie. Sie sagten, dass der Islam sich friedlich entwickelt hätte. Wir sollen dien Djihad bewundern und jedwede Kritik vermeiden, obwohl der Djihad die christliche Welt zerstört hat. Wir sehen also, dass der spirituelle Krieg gegen die jüdisch-christlichen Werte unseren Geist so konditionieren will, dass wir das lobpreisen, was uns zerstören wird.

4) Für die Muslime ist die Quelle des Bösen auf dem Planeten immer der Unglaube. Deshalb werden der Westen, Amerika, Israel immer für den Terrorismus und die von Muslimen begangenen Verbrechen verantwortlich gemacht. In einem Hadith steht: „Am Tag der Wiederauferstehung werden Menschen unter den Muslimen sein mit Sünden so schwer wie ein Berg und Allah wird ihnen vergeben und die Juden und Christen an ihre Stelle setzen.“ (Muslim, vol. 4, Kap. 1149, 6668). Es gibt viele Hadithe, die besagen, dass die Sünde von den Schultern der Muslime genommen und auf die Christen und Juden übertragen wird. Seltsam ist, dass die Christen diese Argumentation akzeptieren anstatt in dieser Djihad Doktrin der Vorherrschaft der Muslimen über alle anderen die wahre Quelle von Krieg und Terror zu sehen. Stattdessen verurteilen sie Israels Existenz und Selbstverteidigungspoltik. Die Christen haben sogar unbewusst die muslimische Schuldverlagerung verinnerlicht. Sie haben die Ansicht des Djihad, dass der Widerstand der Opfer des Djihad eine islamophobische Aggressionstat sei, angenommen.

Wir leben in einer Zeit des globalen Djihad, woraus sich morgen ein nuklearer Djihad entwickeln kann und wir wissen es nicht. Ebenso wenig wissen wir, wie wir uns verteidigen können gegen den ideologischen Krieg. Wir leben in einer Zeit des Dhimmitums, wir sind vom Dhimmitum konditioniert, die muslimische Version unserer Geschichte zu akzeptieren und wir erkennen dies nicht, weil der historische Rahmen der Djihad und Dhimmitum-Vergangenheit verschleiert wurde.

Lassen Sie mich dies zusammenfassend so ausdrücken: Es gab über Jahrzehnte einige glaubensübergreifende Dialoge, doch nur wenig wurde erreicht. Europa hat Abermilliarden an muslimische Länder weltweit gezahlt, um sich seine Sicherheit zu erkaufen, doch die Djihad-Kultur erstrahlt in Europa und in den Arabischen Ländern trotz der Europäischen „Appeasement-Politik“ in neuer Blüte. Palestinianismus zusammen mit der muslimischen Replacement-Theologie waren die Mittel, die zur Islamisierung und zum Dhimmitum in Europa führten. Europa hat seine eigene Geschichte vernebelt indem es den muslimischen Djihad gegen Israel unterstützt hat. Nun steht es vor einem globalen Djihad und kann die Situation weder richtig einschätzen noch sich verteidigen. Ein Kontinent, der sein Überleben an Appeasement-Politik, Ehrerbietung und Selbstverleugnung koppelt, ist bereits ein toter Kontinent.
Israel repräsentiert die Befreiung der Menschheit von der Versklavung durch Dhimmitum, während Palästina für die Djihad- und Dhimmitum-Ideologie steht, die auf der Replacement-Theologie basiert. Europa, das durch Palestinianismus versklavt wurde, hat die Knechtschaft anstatt die Freiheit gewählt.

Wenn wir wollen, dass Friede herrscht, muss die muslimische Welt die Ideologie des Djihad verbannen und anerkennen, dass Juden und Christen anders und nicht abtrünnige Muslimen, die zum Islam zurückkehren müssen, sind. Und dies muss mit der muslimischen Anerkennung der Legitimität Israels beginnen, denn der Djihad hat gegen die Juden begonnen und kann nur enden, wenn die Juden und Israel wieder rehabilitiert sind. Dadurch werden dann auch die Christen und alle anderen Nicht-Muslimen rehabilitiert. Wir können dies erreichen, wenn wir die Wahrheit aussprechen und das Wissen über den Djihad und das Dhimmitum weiter geben. Dann werden zahlreiche friedlichen Muslime, die die Hass-Ideologie des Djihad abgelegt haben, die von vielen abgelehnt oder ignoriert wird, zu uns stoßen und mit uns gemeinsam den Frieden etablieren.

Wir können den friedlichen Muslimen aber nur helfen, wenn wir uns selbst helfen können. Und nicht, wenn wir uns von dem Dhimmitum ergreifen lassen. Wenn Sie nun noch eine Minute haben, sage ich Ihnen, dass die Zukunft Europas in Ihren Händen liegt. Sie müssen agieren, um ihre Werte und das zu retten, was das Christentum aufgebaut hat. Wenn sie aber tatenlos bleiben, dass werden sie erfolglos sein, denn die Zeit ist schon mehr als reif. Sie sind nicht schuld, wenn sie nichts wissen, aber es ist Ihre Aufgabe zu wissen, um dann andere zu lehren und selbst zu lernen – es ist Ihre Verpflichtung zu lernen und jene anzuweisen, die nicht lernen können – es liegt in Ihrer Verantwortung.

Quelle: Kirche in Not

Unser Kommentar:

Wir verweisen zuerst auf unseren Beitrag “Bat Ye’or: ‘Europa ist fest in Dhimmi-Hand’” und unseren dortigen Kommentar. Dann möchten wir hier wiederholen: wir sind mit dem, was Bat Ye’or zum Djihad, zur Natur, zur Zielsetzung, zur Geschichte und zu den gegenwärtigen Bestrebungen des Islams und vor allem zur “Replacement-Theologie” sehr treffend sagt, weitgehend einig. Nicht der gleichen Meinung sind wir bezüglich der Beurteilung und Gewichtung der Rolle, die Israel im ganzen Spektrum der Auseinandersetzungen und Einflußnahmen mit Palästina, dem Christentum, Europa (und Amerika) spielt. Bat Ye’or, als “Tochter Israels” und Jüdin sieht alles, das ist verständlich, aus jüdischer Perspektive, wenn auch, und das muss man ihr sehr zugute halten, mit einer Sympathie für die mitbetroffene und mitleidende Christenheit. Aber wir Christen müssen uns bewußt sein, dass der nun real existierende Judenstaat Israel keineswegs der “Martyrer”-Staat ist, wie ihn Bat Ye’or schildert.

Bat Ye’or sagt: “Palestinianismus ist das beste Mittel, um das Christentum zu zerstören.” Wir differenzieren: Wer heute, aktuell, die rein-islamische, nicht mehr von Christen (mit-)bestimmte Politik Palästinas unterstützt, hilft mit, das bereits weitgehend zerstörte Christentum dort noch ganz auszulöschen. Aber auch in Israel haben die Christen sozusagen nichts mehr (mit-) zubestimmen. Die Politik Israels insgesamt gegenüber den Christen in Israel ist absolut nicht christenfreundlich und schon gar nicht christen-förderlich! Wir werden darauf gelegentlich noch zurückkommen.

Palaestina ZaunBat Ye’or sagt: “Die gesamte Eurabia-Politik konzentriert sich darauf, Europa mit der muslimisch-arabischen Welt zu vereinen, während gleichzeitig die Verbindungen mit Israel und den geistlichen Wurzeln unterdrückt werden.” Das stimmt so nicht. Man kann die Europa-Politik nicht einfach “Eurabia-Politik” nennen ohne Schwarzweiß-Malerei zu betreiben. Es gibt schon mal nicht die Europa-Politik. Gewiss gibt es derzeit eine viel zu große Anzahl europäischer Politiker (und Kirchenleute), die bewußt oder unbewußt Steigbügelhalter-Arbeit leisten für eine Islamisierung Europas. Aber auch Israel erfährt sehr große, kräftige Unterstützung nicht nur durch Amerika, sondern auch durch europäische Beistandsleistungen. Und Israel hat in den vergangenen Jahrzehnten große Sympathie genossen und genießt sie auch weiterhin vonseiten der europäischen Bevölkerung, namentlich der christlichen.

Bat Ye’or weiter: “Israel repräsentiert die Befreiung der Menschheit von der Versklavung durch Dhimmitum, während Palästina für die Djihad- und Dhimmitum-Ideologie steht, die auf der Replacement-Theologie basiert. Europa, das durch Palestinianismus versklavt wurde, hat die Knechtschaft anstatt die Freiheit gewählt.” Wir korrigieren: Israel ist durch den Djihad sogar existenz-bedroht. Das jetzige, rein islami(sti)sch-bestimmte Palästina ist zum Terror-Kriegsarm des umma-weiten Djihads geworden, mit dem (erklärten) Ziel, Israel zu vernichten. Und Israel darf und muß sich in dieser Situation entsprechend rüsten und verteidigen. Aber es darf nicht vergessen werden, dass Israel auch schwerstes Unrecht getan hat gegenüber (vormals noch) friedlichen und kompromissbereiten und vielfach christlichen Palästinensern. Und es wird auch nicht Israel sein, das die “Befreiung der Menschheit von der Versklavung durch Dhimmitum” herbeiführen wird, sondern es wird die wiedererwachte, neu-erweckte Christenheit sein, die das vollbringen wird, mit dem Beistand ihres HERRN und ERLÖSERS, JESUS CHRISTUS, GOTT und MENSCH! Israel repräsentiert (derzeit) das anti-christliche JUDENTUM und kann deshalb, wenn es zur (absolut) vorherrschenden Macht wird, für die nicht-jüdische, vor allem für die christliche Welt, nur - ähnlich wie der Islam - zur tödlichen Bedrohung werden. Das Judentum sympathisiert mit dem Christentum nur insofern und nur so lange, als ihm Nutzen daraus erwächst.

Siehe ferner:

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Der Islam wächst am stärksten - Mehr Muslime als Katholiken

Verfasst von deislam am April 18, 2008

Alle Religionen tricksen bei Statistiken
Von Matthias Kamann

Rom - Auf der Welt leben inzwischen mehr Muslime als Katholiken. Der Leiter des päpstlichen Statistikamtes, Vittorio Formenti, sagte dem “Osservatore Romano”, 2006 habe es 1,1 Milliarden Katholiken und 1,3 Milliarden Muslime gegeben. Der Anteil der Katholiken an der Weltbevölkerung lag demnach bei 17,4 Prozent, während die Muslime auf 19,2 Prozent kamen.

Stoning of the Devil in MinaBemerkenswert ist diese Nachricht vor allem deshalb, weil hier einmal eine Religionsgemeinschaft - nämlich die katholische - zugibt, dass sie ins Hintertreffen gerät. Denn normalerweise werden quer durch alle Religionen die Glaubensstatistiken geschönt und manipuliert. Das zeigt sich auch im konkreten Fall. Denn die Zahl der 1,3 Milliarden Muslime beruht auf Schätzungen anhand der staatlichen Angaben in muslimischen Ländern. Und die wollen muslimisch bleiben, weshalb sie alle dort Geborenen automatisch dem Islam zurechnen. Dass aber 99 Prozent aller Türken Sunniten sind, dürfte allein die Regierung in Ankara glauben. Gar nicht zu trauen ist den Statistiken in jenen arabischen Staaten, in denen der Abfall vom Islam schwer bestraft wird und nur Todesmutige als Christen in die Statistik gelangen. In Indien wiederum liegt die Zahl der Hindus und Muslime seit Jahren offiziell bei zusammen 94 Prozent, was aber dem großen Wachstum christlicher Kirchen in Indien krass widerspricht.

Doch auch die Christen tricksen. In Europa zählen die Amtskirchen alle Kirchenmitglieder mit, obwohl darunter mindestens 20 Prozent Atheisten sind. Und in Südamerika reklamiert der Katholizismus rund 85 Prozent der Bevölkerung für sich, während allein die dort kraftvoll missionierenden Freikirchler sagen, 20 Prozent der Bevölkerung gehörten schon zu ihnen.

Insofern allerdings darf man dem päpstlichen Statistiker Formenti glauben: Es wirkt vertrauenswürdig, wenn er die für ihn schlechte Nachricht mitteilt, dass es auf der Welt mittlerweile weniger Katholiken als Muslime gibt - wobei hinzuzufügen ist: Diese Verschiebung beruht vor allem auf den hohen Geburtenraten jener Staaten, deren Bürger automatisch als Muslime gelten, egal, ob sie fundamentalistisch, gemäßigt, gleichgültig oder andersgläubig sind. Mit diesem rein demografischen Anstieg kann der Katholizismus nicht mithalten, weil in seinen europäischen Stammlanden die einheimische, traditionell christliche Bevölkerung schrumpft.

Generell aber bekennen sich nach wie vor die meisten der 6,68 Milliarden Menschen zum Christentum, nämlich gut zwei Milliarden. Die meisten davon sind Katholiken, dann folgen Protestanten, Orthodoxe und Freikirchler. Diese Freikirchler sind zahlenmäßig schwer einzuschätzen: Einerseits wachsen sie weltweit tatsächlich, andererseits neigen sie in ihrem Missionseifer dazu, ihre Zunahme zu übertreiben.

Nach den Christen folgen Muslime mit höchstens 1,3 Milliarden und Hindus mit maximal 900 Millionen. Vielleicht 800 Millionen haben keine Religion oder Religionszuschreibung. Jeweils etwas weniger als 400 Millionen sind Buddhisten, Anhänger chinesischer Lehren, Naturreligiöse und “andere”. Demografisch wächst am stärksten der Islam, während die Christen in Afrika und Asien beim Missionieren am erfolgreichsten sind.

Aus der Berliner Morgenpost vom 1. April 2008

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Indonesien: Über 100 Kirchen innerhalb von 3 Jahren geschlossen

Verfasst von deislam am April 17, 2008

von Ethan Cole / Helene Bieler
Artikel erschienen am: Montag, 7 April 2008, 12:38 (CEST)

In Indonesien sind mehr als 100 Kirchen in den letzten drei Jahren auf Grund von islamischem Extremismus und durch Maßnahmen der Regierung geschlossen worden. Dies teilte die christliche Überwachungsagentur Compass Direct News mit. Insgesamt mussten zwischen 2004 und 2007 110 Kirchen geschlossen werden.

Zu den Provinzen, in denen die größte Diskriminierung und Gewalt gegen Kirchen verzeichnet wurde, zählen West Java, Banten, Central Java, South Sulawesi und Bengkulu, berichten die Kommunion der Kirchen von Indonesien, die Bischofskonferenz von Indonesien, die indonesische Menschenrechtskommission, und das Wahid Institut – eine moderate muslimische, Nichtregierungsorganisation.

Die letzte Kirchenschließung war eine Kirche in Sepatan in der Tangerang Provinz, die im vergangenen Dezember von Extremisten angegriffen wurde, als sich die Kirche geweigert hatte, die Türen zu schließen. Schließlich wurde dann das Zuhause des Kirchenpastors von Extremisten angegriffen, die Türen und Fenster zerstört und der Besitz ins Freie geworfen.

Indonesien zählt weltweit am meisten Muslime mit 85 Prozent der 220 Millionen Einwohner. Die Christen dagegen stellen nur 8,7 Prozent der Bevölkerung, berichtet das CIA World Factbook.

In den letzten Jahren gab es viele konfessionsgebundene Gewalt, bei der mindestens 1.000 Menschen zwischen 1998 und 2001 in Zentralsulawesi gestorben sind. 2005 wurde drei christliche Lehrer von Sonntagsschulen verhaftet, mit der Anklage, muslimische Kinder versucht haben zu konvertieren. Im selben Jahr hatten islamische Militanten auf Motorrädern drei christliche Schulmädchen, die auf dem Weg zur Schule waren, geköpft. Die Täter warnten vor mehr Tötungen als Rache für konfessionsgebundene Gewalt auf Sulawesi Island.

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Saudi Arabien: Nein zu Religionsfreiheit

Verfasst von deislam am April 17, 2008

Mit großer Mehrheit hat die Nationale Ratsversammlung Saudi-Arabiens einen Antrag abgelehnt, der die Achtung nicht-islamischer Religionen und Symbole propagierte. Die vom König eingesetzte Volksvertretung wies den Antrag Ende März mit 77 gegen 33 zurück. So heißt es in einem Kommentar der in Riad erscheinenden englischsprachigen Zeitung Arab News. Die Nachteile überwögen die Vorteile, hieß es zur Begründung. Die Anerkennung nicht-monotheistischer Religionen stehe nicht im Einklang mit dem Islam, der in Saudi-Arabien Staatsreligion ist. Außerdem hätte der Antrag den Bau von Gotteshäusern für solche Religionen erlaubt. Saudi-Arabien gilt als das strengste islamische Land. Jedes christliche Symbol, der Kirchenbau sowie die Ausübung des christlichen Glaubens sind selbst in Privaträumen verboten. Allerdings hat sich König Abdullah, der als „Hüter der Heiligen Stätten“ von Mekka und Medina fungiert, Ende März öffentlich für einen Dialog des Islam, des Judentum und des Christentums ausgesprochen. Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen kommt es in Saudi-Arabien immer wieder zu schweren Ausschreitungen der Religionspolizei und anderer Sicherheitskräfte gegen religiöse Minderheiten. Diskriminierung oder Verfolgung drohe allen, die nicht dem sunnitischen Islam wahhabitischer Prägung folgen. Besonders betroffen sind die acht Millionen Gastarbeiter in dem 27 Millionen Einwohner zählenden Land. Darunter sind mehr als eine Million katholische Filipinos. Sie müssen unter anderem den islamischen Fastenmonat Ramadan einhalten, dürfen aber hohe christliche Feste wie Weihnachten und Ostern nicht feiern. Wiederholt hat die Religionspolizei Gottesdienste in Privaträumen gestürmt, Christen verhaftet und ausgewiesen.

(idea 05.04.2008 gs)

Anstelle eines Kommentars: siehe:

http://deislam.wordpress.com/category/saudi-arabien/

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Auf dem Weg zu einer christlich-muslimischen europäischen Konferenz

Verfasst von deislam am April 17, 2008

CCEE-KEK Komitee für die Beziehung mit Muslimen in Europa

AUF DEM WEG ZU EINER CHRISTLICH-MUSLIMISCHEN EUROPÄISCHEN KONFERENZ
Esztergom (Budapest/Ungarn), 17. – 20. April 2008

Kardinal Peter Erdö, BudapestAuf Einladung S.E. Kardinal Péter Erdő, Erzbischof von Esztergom-Budapest (Ungarn) und Präsident des Rates der Bischofskonferenzen Europas (CCEE), wird in Esztergom, vom 17.-20. April 2008, das Treffen des CCEE-KEK Ausschusses für die Beziehungen mit den Muslimen in Europa (CRME) stattfinden.

Das CRME ist ein ökumenisches Komitee, das im Jahre 1986 von der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und vom CCEE gebildet wurde. Das Ziel des Komitees ist es, die Kirchen in Europa in der Begegnung mit dem Islam zu unterstützen und die Beziehungen mit den Muslimen zu verstärken.

Zusammen mit den Mitgliedern des CRME werden sich in Esztergom auch Muslime aus verschiedenen Ländern Europas treffen, um gemeinsam die christlich-muslimische europäische Konferenz vorzubereiten, welche vom 20.-23. Oktober 2008 in Malines/Brüssel, stattfinden wird zum Tema Europäische Bürger sein und gläubig sein. Christen und Muslime als aktive Partner in der europäischen Gesellschaft.

Die Tagesordnung des Treffens in Esztergom sieht auch eine Diskussion über zwei Dokumente vor, die noch in Erarbeitung sind. Das erste Dokument befasst sich mit dem Phänomen der Gewalt im Zusammenhang mit dem religiösen Aspekt; das zweite befasst sich mit der Ausbildung von Klerus und Seelsorgern, über die Konsequenzen der muslimischen Präsenz auf das Leben der Kirche in Europa.

Der Offene Brief der 138 muslimischen Leader an die Verantwortlichen der Kirchen und christlichen Konfessionen vom 13. Oktober 2007 und die Charta der Muslime in Europa, die am vergangenen 10. Januar von 400 muslimische Vereinigungen und Organisationen in Europa unterzeichnet wurde, werden auch Thema des Treffens sein.

St. Gallen/ Genève, 16. April 2008

Teilnehmerliste

KEK
Prof. Dr. Paul-Lucian Brusanowski, Orthodoxe Kirche Rumäniens, Rumänien
Mrs. Gerd Marie Adna, Norwegen
Dr. Martin Affolderbach, OKR, Deutschland
Rev. Berit Schelde Christensen, Evangelisch-Lutherische Kirche, Dänemark
Rev. F. Georgy Roshchin, Russische Orthodoxe Kirche, Russische Föderation
Canon Dr. Andrew Wingate, Anglikanische Kirche, England
Mrs. Rima Barsoum, Ökumenischer Rat der Kirchen, Genf
Prof. Dr. Viorel Ionita, KEK-Studiensekretär, Genf

CCEE
Mme. Prof. Bénédicte du Chaffaut, Frankreich
P. Joseph Ellul OP, Dominikanischer Pater, Malta (auch Delegierter vom Hl. Stuhl)
P. Claudio Monge, Türkei
Herrn Dr. Erwin Tanner, Schweizerische Bishofskonferenz, Schweiz
P. Hans Vöcking, Sekretär der Kommission CCEE für die Migration, Deutschland
Prof. Kari Vogt, Universität Oslo, Norwegen
Herrn Helmut Wiesmann, Deutsche Bischofskonferenz, Deutschland
Mons. Aldo Giordano, CCEE Generalsekretär, Schweiz
Frau Donata Bricci, Sekretariat CCEE, Schweiz

Muslimische Partner
Imam Yahya Sergio Yahe Pallavicini, Vize-Vorsitzender des CO.RE.IS., Italien
Ms. Sughra Ahmed, Islamic Foundation, England
Prof. Azzedine Gaci, Frankreich

Gastgebende Ortskirche
S.E. Card. Péter Erdö, Erzbischof von Esztergom-Budapest, CCEE Präsident, Ungarn
Rev. P. András Héray FSO, Sekretariat CCEE, Ungarn

Die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) ist eine Gemeinschaft von 120 orthodoxen, protestantischen, anglikanischen und altkatholischen Kirchen aus allen Ländern Europas sowie 40 assoziierten Organisationen. Die KEK wurde 1959 gegründet und unterhält Büros in Genf, Brüssel und Strassburg.

Dem Rat der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) gehören als Mitglieder die derzeit 33 Bischofskonferenzen Europas an, rechtmässig vertreten durch ihre Präsidenten, sowie die Erzbischöfe von Luxemburg und des Fürstentums Monaco und der Bischof von Chişinău (Moldawien). Den Vorsitz hat Kardinal Pèter Erdö, Erzbischof von Esztergom- Budapest, Primas von Ungarn; Vizevorsitzende sind Kardinal Josip Bozanic, Erzbischof von Zagreb und Kardinal Jean-Pierre Ricard, Erzbischof von Bordeaux. Generalsekretär des CCEE ist Mons. Aldo Giordano. Das Sekretariat hat seinen Sitz in St. Gallen (Schweiz)

CCEE, 16.04.2008

Unser Kommentar:

“Europäischer Bürger sein und gläubig sein.” ” Christen und Muslime als aktive Partner in der europäischen Gesellschaft.” “Die Kirchen in Europa in der Begegnung mit dem Islam unterstützen und die Beziehungen mit den Muslimen verstärken.”

Was kann bei solchen Zielsetzungen für solche “Partner” bei solchen Show-Veranstaltungen Gutes herauskommen? Nichts! Rein nichts! Nur Kontra-Produktives! Jedenfalls für das Christentum Abträgliches, Schädliches. Allenfalls kann “das Phänomen der Gewalt” oberflächlich etwas eingedämmt werden. Aber der Islam wird der Islam bleiben, der er immer war. Das Phänomen der Gewalt ist ihm unausrottbar inhärent. Der Islam wird sich in Europa und in allen von ihm noch nicht dominierten Gebieten wenn nötig immer als “tolerant”, “friedliebend”, “gewaltlos” geben, aber wo er nur kann, wo er nur Einfluss und Macht hat, die Dinge in seinem Sinne zu verändern, da tut er es auch, unerbittlich, auch mit (offen oder versteckt) schändlichster, teuflischer Gewalt. Eine richtige, echte “Ausbildung von Klerus und Seelsorgern über die Konsequenzen der muslimischen Präsenz auf das Leben der Kirche in Europa” wäre ja wünschenswert. Nur wird eine solche mit den aufgeführten Teilnehmern geradezu verunmöglicht. Das wäre die Aufgabe von tief-gläubigen, heiligmäßigen Oberhirten. Solche sind aber rar und an derartigen Veranstaltungen schon gar nicht gefragt.

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Salzburg: Erzbischof lud Muslime zu Dialog

Verfasst von deislam am April 17, 2008

Kothgasser: “Behutsam den Weg des Gesprächs weitergehen”

Bischof Dr. Alois KothgasserSalzburg, 16.4.08 (KAP) Der Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser hat am Dienstagabend muslimische Vertreter zu einer Begegnung ins Bildungshaus St. Virgil geladen. 15 Imame und muslimische Religionslehrer waren der Einladung gefolgt. Erzbischof Kothgasser rief dazu auf, behutsam den Weg des Gesprächs weiter zu gehen, das Gemeinsame zu schützen und das Andere der Religionen zu respektieren. “Gerade dort, wo Christen und Muslime als Nachbarn miteinander leben, ist der Dialog äußerst wichtig”, betonte Kothgasser. Die Gastfreundschaft sollte gegenseitig hoch gehalten werden. Außerdem hätten sowohl Christen als auch Muslime ein hohes Maß an sozialer Verantwortung. Schließlich müsse der Dialog auch ein theologischer sein, “damit Vorurteile auf beiden Seiten abgebaut werden”. “Der Anfang ist gemacht, gehen wir weiter”, sagte der Salzburger Erzbischof.

Erzbischof Kothgasser verwies darauf, dass auch Papst Benedikt XVI. den interkulturellen und interreligiösen Dialog verstärken wolle. Der Papst habe daran erinnert, dass im Namen Gottes in der Vergangenheit auf allen Seiten Grausamkeiten begangen worden seien. Jetzt sollten Wege der Versöhnung gesucht werden. Der Salzburger Erzbischof betonte weiters die Hochachtung des Zweiten Vatikanischen Konzils für die Muslime. “Der interreligiöse Dialog ist eine vitale Notwendigkeit, von der zum großen Teil unsere Zukunft abhängt”, sagte er wörtlich.

Sowohl von katholischer als auch muslimischer Seite wurde bei dem Treffen betont, dass man noch zu wenig voneinander wisse. Er sei seit sieben Jahren als Seelsorger für muslimische Flüchtlinge im Einsatz, berichtete etwa der Imam Ismail Ozan und fügte hinzu: “Wir müssen öfter zusammenkommen, damit es auch bei den Menschen bekannt wird”.

In den Salzburger Schulen gibt es rund 5.570 muslimische Kinder, von denen zwei Drittel auch den islamischen Religionsunterricht besuchen. Seit Jahren gibt es in der Erzdiözese Salzburg bereits Gespräche zwischen katholischen und muslimischen Religionslehrerinnen und -lehrern.

Das Treffen in St. Virgil wurde vom Arbeitskreis für interreligiösen und interkulturellen Dialog organisiert.

Siehe ferner:

Unser Kommentar:

Solche “Dialoge” sind nichts als Verrat am Missionsauftrag unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS! Den “Interreligiösen Dialog” à la Vaticanum II gibt es jetzt schon mehr als 40 Jahre. Und was hat er bisher gebracht? Wieviele Moslems haben sich (aufgrund dieses Dialogs) zu CHRISTUS, zum CHRITENTUM bekehrt? Wieviele Christen andererseits sind inzwischen wegen der “Hochachtung für die Muslime” vom Christentum abgefallen? “Man wisse noch zuwenig voneinander”. Ein beschämendes Eingeständnis für einen Erzbischof. Er weiß also noch zuwenig vom Islam. Und er ist kein Einzelgänger unter den katholischen Hierarchen, die offenbar zuwenig wissen über den Islam. Sie benüg(t)en sich mit Äußerlichem, Oberflächlichem, Nebensächlichem. Sie gingen/gehen der Sache nicht auf den Grund. Sie blenden das Wesentlich aus. Sie ahnen Böses, und sie scheuen davor zurück. Sie müßten sich ganz anders verhalten, wenn sie CHRISTUS und seine Apostel tatsächlich nachfolgten, nachahmten. Auf christlicher Seite sind nicht (die zurecht bestehenden) “Vorurteile abzubauen” und (in Verteidigung begangene) “vergangene Grausamkeiten” zu entschuldigen, sondern die kirchlicherseits früher schon längst gefällten Urteile gegen den Islam als eine horrende anti-christliche Häresie, zu bekräftigen, und durch Missionierung die (zu unrecht bestehenden) Vorurteile der Muslime zu entkräften und ihre vergangenen (Angriffs-)Grausamkeiten gegen die Christen stets in Erinnerung zu rufen.

Mit den Muslimen gibt es keinen “Weg der Versöhnung“, solange sie CHRISTUS als GOTT-MENSCHEN, als den EINZIGEN ERLÖSER, als den WEG, die WAHRHEIT und das LEBEN ablehnen. Wer sich mit ihnen zusammensetzt, (nur) um “Gespräche zu führen”, um “Gemeinsames zu schützen” und “(Gast-)Freundschaft hochzuhalten” und sich gegenseitig zu “respektieren” und “Soziale Verantwortung” (vereint) wahrzunehmen, begibt sich der Fähigkeit, als wahrer Missionar Christi aufzutreten. “… und LEHRET sie HALTEN ALLES, was ICH Euch geboten habe…” Und Missionsauftrags-Erfüllung würde dann auch heißen, dass der Erzbischof dafür eintreten und kämpfen müßte, dass die muslimischen Kinder statt eines islamischen Religionsunterrichts einen guten christlichen verpaßt bekämen.

Nicht der interreligiöse Dialog ist eine “vitale Notwendigkeit, von der zum großen Teil unsere Zukunft abhängt”, sondern die apostolische Missionierung, die starkmütige, überzeugende Glaubenspredigt!

Der Völkerapostel Paulus ruft aus: “Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigte!” (1 Kor 9,16f.)

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Ugandische Christen empört: Gaddafi attackiert die Bibel

Verfasst von deislam am April 15, 2008

Libyscher Führer bezeichnet die Heilige Schrift der Christen als Fälschung.

Kampala (www.kath.net/idea)
Der libysche Revolutionsführer Muammar al Gaddafi hat mit Äußerungen zur Bibel im ostafrikanischen Uganda einen Sturm der Entrüstung entfacht. Bei der Eröffnung einer nach ihm benannten Moschee und bei einer afro-arabischen Jugendkonferenz bezeichnete Gaddafi die Bibel Mitte März als Fälschung.

Die heutige Bibel sei nicht diejenige, die Jesus und Mose offenbart worden sei; jemand müsse den Namen des Propheten Mohammed daraus gelöscht haben. Deshalb sollte man nach der „richtigen“ Bibel forschen, so Gaddafi.

Führende Vertreter der Christenheit in Uganda verwarfen diese Äußerungen als Affront und Unsinn. „Wenn Christen Ähnliches über den Koran sagten, gäbe es Krieg.“ Mit diesen Wirten zitiert die ugandische Zeitung „The Monitor“ den katholischen Erzbischof von Kampala, Cyprian Kizito Lwanga. Im Übrigen sei der Koran erst Jahrhunderte nach der Bibel im siebten Jahrhundert nach Christus entstanden.

„Wie kann man uns für etwas beschuldigen, das nicht in der Bibel vorhanden ist, weil es es gar nicht gab?“ so der Erzbischof. Er rief die Christen auf, Gaddafi zu vergeben wie Jesus jenen vergeben habe, die ihn kreuzigten. Totzdem könne man die Angelegenheit nicht auf die leichte Schulter nehmen, erklärte der Provinzsekretär der anglikanischen Kirche Ugandas, Kanonikus Aaron Mwesigye, im Namen von Erzbischof Luke Orombi.

Muslimischer Abgeordneter: Nicht auf Gaddafi hören

Auch in religiösen Gruppierungen im ugandischen Parlament sind Gaddafis Äußerungen auf Unverständnis und Unmut gestoßen. Der Sekretär der Parlamentarischen Gemeinschaft, die Gebetsfrühstücke organisiert, David Bahati, sieht in Gaddafis Worten einen Angriff auf die Prinzipien der religiösen Toleranz und Koexistenz.

Am besten sei es, wenn man die Äußerungen des Libyers einfach ignoriere. Der Vorsitzende der muslimischen Parlamentsgruppe, Ibrahim Kadunabbi, erklärte, es wäre besser gewesen, wenn Gaddafi zuerst nachgedacht hätte, bevor er seinen Mund auftat. Wie die ökumenische Nachrichtenagentur ENI beichtet, hat Gaddafi bereits in den siebziger Jahren bei einer Begegnung mit dem ugandischen Diktator Idi Amin die Bibel in ähnlicher Weise kritisiert.

Außerdem habe er Amin aufgefordert, Uganda in ein muslimisches Land umzuwandeln. Von den 28,8 Millionen Einwohnern sind 84 Prozent Christen und 12 Prozent Muslime. Der Rest gehört meist Stammesreligionen an.

12. April 2008, Ugandische Christen empört: Gaddafi attackiert die Bibel

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Bat Ye’or: “Europa ist fest in Dhimmi-Hand”

Verfasst von deislam am April 13, 2008

Wir übernehmen und kommentieren:

Posted in Politically Incorrect: 12 Apr 2008 02:50 PM CDT

Die Historikerin und islamkritische Buchautorin Bat Ye’or traf sich heute beim 3. Internationalen Kongress “Zeit, vom Schlafe aufzustehen” von Kirche in Not zum Gespräch mit PI-Autorin Christine Dietrich. Bat Ye’or hat den Weg nach Augsburg gefunden, um die Christen wachzurütteln. “Wenn wir nicht endlich gegensteuern, wird unsere Appeasement-Haltung unser Untergang bedeuten”, so ihre Mahnung.

PI: Vielen Dank, Bat Ye’or, dass Sie sich Zeit nehmen, mit PI zu sprechen. Wir sind ein etwas anderes Medium, als die Zeitungen und Medien, mit denen Sie üblicherweise reden. Was halten Sie von Weblogs gegen den Mainstream?

Bat Ye’or: Die Mainstream-Medien sind allesamt kontrolliert und unterliegen der Maxime der politischen Korrektheit. Aus dieser Korrektheit spricht auch die politische Kontrolle der Supermacht EU über die Medien. Einer Supermacht, die die Meinungsfreiheit einschränken will und kein Vetorecht zulässt. Angesichts dieser Lage, ist es unbedingt wichtig, das es Blogs wie PI gibt. Ich kenne PI gut. Durch Blogs wie Ihre gibt es wenigstens ein gewisses Maß an freier Meinungsäußerung im Netz. Doch wer seine Meinung frei äußert und die Wahrheit sagt, muss fürchten, von der Übermacht der politisch Korrekten mundtot gemacht zu werden.

PI: Wenn man seine Meinung politisch inkorrekt äußert und Kritik am Islam übt, gerät man schnell unter Rassismusverdacht, obwohl der Islam ja keine Rasse ist, sondern eine Religion. Wie kann man dem begegnen?

Bat Ye’or: Ja, das ist die Lüge, die immer wieder vorgebracht wird. Doch die wahren Rassisten, sind genau diejenigen, die diesen Rassismusvorwurf äußern. Sie sind in Wahrheit antieuropäisch und antiamerikanisch und das ist wirklich rassistisch. Es ist antisemitisch, antijüdisch, antiamerikanisch, antiisraelisch und auch antichristlich.

PI: Ist der Antizionismus der Linken eine neue Form des alten Antisemitismus?

Bat Ye’or: Nein, es ist keine neue Form, sondern eine alte, die wieder neu erwacht ist. Der Holocaust, der Genozid an den Juden, die Schoah wurden zugelassen und durch das Schweigen begünstigt, auch wenn nicht alle Europäer Nazis waren. Die Nazis arbeiteten damals mit dem Mufti von Jerusalem zusammen, um die Juden zu vernichten. Die heutige Zusammenarbeit Europas mit den Palästinensern ist eine Fortsetzung dieser Beziehungen.

PI: Hat die antiisraelische Haltung der Europäer auch etwas mit Schuldgefühlen zu tun? Wenn man die Israelis als die bösen hinstellt, muss man sich selbst weniger schuldig fühlen.

Bat Ye’or: Die Schuld wird verdrängt. Dass meine Arbeit häufig abgelehnt wird, hat auch damit zu tun. Man will auf Schuld und Gefahren nicht aufmerksam gemacht werden. Darum verkauft sich mein Buch bei diesem Kongress auch überhaupt nicht. Die Leute hier könnten verstehen, was ich sagen will, aber sie wollen es nicht hören. Schon früher waren nicht alle Europäer Nazis. Die Menschen wurden durch kriminelle Propaganda und falsche Informationen fehlgeleitet. Heute sind die alten Kräfte wiedererwacht: Die Machthabenden verbergen ihre kriminellen Interessen und verschleiern ihre wahren Absichten – die Medien helfen ihnen dabei. Palästina ist selbst ein europäisches Produkt, eine Erfindung in den Köpfen der Europäer, die es eigentlich gar nicht gibt. Das korrupte palästinensische System, das alle Gelder in die Vernichtung Israels investiert und die eigenen Kinder zum Hass erzieht, wird finanziert. Israel dagegen wird als “Nazistaat” dargestellt.

PI: Die Gefährdung der Juden leuchtet manchen noch eher ein als die Gefährdung der Christen. Ist auch das Christentum in Gefahr?

Bat Ye’or: Das Christentum ist auf jeden Fall in Gefahr – ganz Europa. Es gibt keine Hoffnung mehr für Europa, solange die politischen Anführer auf dieselbe Art und Weise fortfahren wie bisher.

PI: Wie wird das Ende Europas kommen. Durch Über-Islamisierung? Wird es Bürgerkriege geben?

Bat Ye’or: Beides ist möglich oder sogar beides gleichzeitig wahrscheinlich. Der Terrorismus ist eine sehr große Gefahr, wie die nukleare Aufrüstung. Ebenso aber auch die Gehirnwäsche, die an der Bevölkerung betrieben wird. Das freie Denken der Menschen wird unterdrückt zugunsten krimineller Zwecke.

PI: Für wie gefährlich halten Sie den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad?

Bat Ye’or: Der Iran ist eine Gefahr, weil Europa sich nicht wehrt. Europa wehrt sich nicht bloß nicht, Europa bietet sich als Geschenk auf dem Silbertablett an und Amerika wird uns diesmal nicht retten.

PI: Einer der es gewagt hat, etwas über den Islam auszusagen, ist der Niederländer Geert Wilders mit seinem Film Fitna. Was halten Sie von dem Film?

Bat Ye’or: Wilders ist sehr mutig, weil er mit diesem Film nicht nur sein Leben aufs Spiel setzt, sondern sein Land kritisiert, weil er es retten möchte. Entgegen den Feiglingen, die sich nicht trauen, die Wahrheiten über den Islam auszusprechen, zeigt er Dinge, die wahr sind – Realitäten. Der Koran ist wirklich so. Da gibt es nichts zu beschönigen.

PI: Sie haben erwähnt, dass uns Amerika diesmal nicht retten wird. Wie kommen Sie darauf? Kann Amerika nicht oder wollen uns die USA nicht mehr retten?

Bat Ye’or: Ganz einfach: Amerika hat die Nase gestrichen voll von Europa. Amerika hat so viele Leben geopfert, um Europa zu retten, hat Europa so viel geholfen und gegeben und die Europäer haben sich mit Antiamerikanismus bedankt. Der Antiamerikanismus ist in den USA bekannt. Die Amerikaner wollen ihr Leben nicht mehr riskieren, um die Europäer zu retten; diesmal nicht – nicht mehr. Die Amerikaner können den europäischen Antiamerikanismus einfach nicht mehr ertragen.

PI: Wie bewerten Sie in dem Zusammenhang den Irakkrieg?

Bat Ye’or: Der Krieg im Irak ist ein Teil des Kriegs gegen den Terror, der ein Krieg gegen den Dschihad ist. Als Kampf gegen den Dschihad ist der Irakkrieg eine Notwendigkeit. Die USA sind der einzige Staat, der offen anspricht, dass es im Irak Juden- und Christenverfolgung gibt. Die Christen des Ostens selbst wehren sich indessen zu wenig, so wie sich auch die europäischen Christen zuwenig wehren. Wenn sich hier nichts ändert, wird es in Europa bald wie im Irak unter Saddam Hussein sein. Und niemand wird kommen, um Europa zu retten.

PI: Was halten Sie von den aktuellen amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Obama, Clinton und McCain? Wie wird die Zukunft Amerikas aussehen?

Bat Ye’or: Obama würde als Präsident der europäischen Politik folgen und letztlich die Selbstzerstörung der USA herbeiführen. Über Hillary Clinton weiß ich zu wenig. John McCain hat Kriegserfahrung, er war selber Kriegsgefangener und weiß, was in der gegenwärtigen Situation zu tun ist. Wer auch immer die Wahl gewinnt, wird mit den Problemen der Globalisierung und der nuklearen Bedrohung der Welt konfrontiert werden. Es gibt immer mehr Atommächte wie China, Nordkorea, Pakistan, Iran… Die nukleare Gefahr ist größer geworden. Je mehr Atommächte es gibt, desto weniger ist die Situation unter Kontrolle.

PI: Warum sind die Europäer dermaßen antiamerikanisch?

Bat Ye’or: Die Europäer hassen die USA, weil Amerika zugibt, eine jüdisch-christliche Gesellschaft zu sein. Der europäische Antiamerikanismus ist letztendlich ein Selbsthass der Europäer: Sie hassen sich selbst und ihre jüdischen Wurzeln. Statt sich gegen den Islam zu stellen sind die europäischen politischen Führer in ihrer Dhimmitude verfangen. Europa ist fest in selbstzerstörerischer, pro-islamischer Dhimmi-Hand. Einer politischen Führung, die dauernd Appeasement betreibt, statt sich für die eigenen Werte und die eigene Gesellschaft zur Wehr zu setzen.

PI: Wir kommen jetzt ans Ende unseres Gesprächs. Gibt es etwas, das Sie unseren Lesern unbedingt mit auf den Weg geben möchten?

Bat Ye’or: Die jüdisch-christliche Gesellschaft und alles, was sie repräsentiert, ist in höchster Gefahr: Respekt, Mitgefühl, Friedensliebe, Großzügigkeit, Bescheidenheit, die Fähigkeit Fehler einzugestehen und dafür um Vergebung zu bitten sowie biblische, jüdisch-christliche Spiritualität. All diese Werte und Eigenschaften sind in Gefahr, verloren zu gehen. Diese Werte existieren weder im Islam, noch im Buddhismus, noch im Hinduismus – es sind jüdisch-christliche Werte, die von der Welt verschwinden könnten, wenn es keine jüdisch-christliche Gesellschaft mehr gibt. Unsere Vorfahren haben für die Freiheiten gekämpft, die wir heute genießen. Dafür, dass wir alle vor dem Gesetz gleich sind. Wir könnten alles, was sie für uns erkämpft haben, wieder verlieren. Wenn wir zu egoistisch sind, haben wir nicht verdient, was unsere Vorgänger aufgebaut haben. Dann sind wir selbst schuld an unserem Untergang.

PI: Bat Ye’or, ich danke Ihnen sehr herzlich für dieses offene Gespräch.

» Websites von Bat Ye’or: dhimmitude.org und dhimmi.org

Unser Kommentar:

Wir sind natürlich weitgehend einverstanden mit dem, was Bat Ye’or hier sagt. Wir danken ihr für ihre unerschrockene Offenheit und hochgradigen Korrektheit in der Lagebeurteilung und die unermüdliche Aufdeckung der wahren Natur und der Folgen des islamischen Dschihads. Nur gibt es, da sie ja eine Jüdin ist, schon einige gewichtige Differenzen in der Beurteilung so mancher Fakten. Wir versuchen, einiges aus unserer katholisch-christlichen Sicht der Dinge klarzustellen:

Den “Rassismus“-Vorwurf im Zusammenhang mit der Kritik am Islam vorzubringen, ist tatsächlich absurd. Eine “Welt-Religion” oder “Welt-Anschauung” ist keine Rasse, keine Ethnie, keine Volksgruppe. Aber man hat eben die “Antirassismusgesetze” oder “Gleichbehandlungsgesetze” von Anfang an so elend undifferenziert und falsch formuliert, dass sie jetzt fast überall mißbraucht werden und zu Anklagen und zu Verurteilungen führen, die dem Recht und der Gerechtigkeit Hohn sprechen, z.B. in der Schweiz die “Antirassismusnorm” (siehe dazu auch: Wikipedia: “Antidiskriminierungsgesetz“, “Die Idee“, “Schweizerzeit aktuell“). Diese Gesetze sind aber ihrerseits letztlich erlassen worden aufgrund der “Entgleisung” der katholischen Hierarchie am II. Vatikanischen Konzil mit der Formulierung in der “Erklärung über die Religionsfreiheit” (vor allem Abschnitt 4). Einen sehr gefährlichen Rassismus gibt es aber auch heute, und das ist der nachchristlich-jüdische. Genau diejenigen, die am meisten von Antisemitismus reden und schreiben und ihn überall wittern und einklagen, sind die eigentlichen, die größten Rassisten. Sie wähnen immer noch, auch nach 2000 Jahren Christenheit, sie seien das von Gott auserwählte Volk, die besonders edle, herausragende, privilegierte (semitische) “Rasse”, bestimmt zur Welt-Dominanz. (Siehe dazu: “Christentum und Antisemitismus“, “Wer sind eigentlich die Juden?“). Natürlich betrifft dies nicht alle “Juden”, die sich Juden nennen oder Juden genannt werden, sondern nur diejenigen, die sich mit dem anti-christlichen Judentum ausdrücklich oder einschlußweise identifizieren. Wenn man nun gegen diesen “Rassismus” oder “Semitismus” ist, dann ist man deswegen noch lange nicht ein “Juden-Hasser“! Christen hassen generell keine Menschen, sondern immer nur deren Fehlverhalten, deren Irrtümer, deren Unglauben, deren Sünden, angefangen bei den eigenen.

“Palästina ist selbst ein europäisches Produkt, eine Erfindung in den Köpfen der Europäer, die es eigentlich gar nicht gibt. Das korrupte palästinensische System, das alle Gelder in die Vernichtung Israels investiert und die eigenen Kinder zum Hass erzieht, wird finanziert. Israel dagegen wird als “Nazistaat” dargestellt.”

Palästina ist, wenn man so will, “ein europäisches Produkt”, ja, aber erst ab ungefähr 1917. All die Zeit vorher, seit Jesus Christus, war Palästina für die Christen, Juden und Muslime einfach “das Heilige Land“. Durch den jüdischen Zionismus wurde aus Palästina das heutige Isreal. Die Judenverfolgung durch die Nazis haben die Einwanderung nach Palästina dann allerdings massiv verstärkt. Seit im verbleibenden “Palästina” die Moslems die Oberhand haben, sind vor allem die dezimierten Christen “zwischen den Mühlsteinen”!

“Die USA sind der einzige Staat, der offen anspricht, dass es im Irak Juden- und Christenverfolgung gibt. Die Christen des Ostens selbst wehren sich indessen zu wenig, so wie sich auch die europäischen Christen zuwenig wehren.”

Vonwegen! Zutreffend wäre: die USA sind die einzige Macht, die im Irak gegen Saddam (Satan) Hussein militärisch (begrenzt erfolgreich) eingegriffen hat. Dass es dort Christenverfolgung gab und gibt, sprechen andere Staaten und Organisationen schon längst an. Die CSI (Christian Solidarity International) z.B. schreibt:

Die Christen im Irak sind zu Fremden im eigenen Land geworden. Besonders deutlich wurde dies im Nordirak an der Grenze zur Türkei. Noch vor 50 Jahren war das gebirgige Land ausschliesslich von Christen bewohnt. Jetzt werden hier systematisch kurdische Flüchtlinge aus der Türkei, Syrien und dem Iran angesiedelt. Saudi-Arabien stellt den muslimischen Kurden sofort nach ihrer Ankunft Moscheen hin. Die US-Regierung stampft ganze Städte für sie aus dem Boden – mit Schulen, Krankenhäusern, Strassen, Wasser- und Stromversorgung. Auf eine ähnliche Hilfestellung warten die einheimischen Christen vergeblich. „Stattdessen werden unsere Leute von den Kurden massakriert”, klagten Christen in der Stadt Dohuk. In einem der Bergdörfer treffen wir Amir Khamis , die Witwe von Akiqar Giwargis , und ihre drei kleinen Kinder. Ihr Mann war am 8. August 2006 von einem Kurden aus dem Nachbardorf ermordet worden. Alle Versuche, ein Gerichtsverfahren in Gang zu bringen, blieben erfolglos.

Hierzu lese man auch das Interview mit Pater Emmanuel Youkhana, dem Vorsitzenden der assyrisch-chaldäischen Hilfsorganisation CAPNI vom 29. Juni 2005, sowie: “In Damaskus, auf der Flucht vor dem Alptraum irak”; ferner: “Die neuen Machtverhältnisse im Irak” (Februar 2005)

Die USA hätten es in der Hand gehabt, Irak eine Staatsordnung aufzuzwingen, die eine Islamisierung verhindert hätte. Stattdessen haben sie diese nun noch radikal befördert, ähnlich wie mit den Interventionen gegen Serbien und zugunsten eines moslemischen Kosovos. Das kommt daher, dass die USA den Islam insgesamt falsch einschätzen. Sie glauben an die Mär vom “friedlichen Islam”.

“Die Europäer hassen die USA, weil Amerika zugibt, eine jüdisch-christliche Gesellschaft zu sein. Der europäische Antiamerikanismus ist letztendlich ein Selbsthass der Europäer: Sie hassen sich selbst und ihre jüdischen Wurzeln. Statt sich gegen den Islam zu stellen sind die europäischen politischen Führer in ihrer Dhimmitude verfangen. Europa ist fest in selbstzerstörerischer, pro-islamischer Dhimmi-Hand. Einer politischen Führung, die dauernd Appeasement betreibt, statt sich für die eigenen Werte und die eigene Gesellschaft zur Wehr zu setzen.”

Das sind sehr undifferenzierte Aussagen. Die Europäer hassen die USA nicht. Es gibt viele in Europa, vor allem unter den Meinungsmachern, die die USA anklagen und für alle möglichen Übel verantwortlich machen. Und die Europäer hassen sich auch nicht selbst. Und auch nicht ihre “jüdischen” Wurzeln. Die WAHREN Wurzeln Europas sind ohnehin keine jüdischen, sondern CHRISTLICHE. Die sich und ihre Wurzeln “hassen”, sind eine Minderheit, wenn auch zu oft eine prominente, tonangebende.

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Christen im Irak erleben die Hölle

Verfasst von deislam am April 12, 2008

Terror und Gewalt sollen die Uralt-Bewohner aus ihrer Heimat vertreiben, bedauert der chaldäische Pfarrer Peter Patto gegenüber der „Tagespost“.

Würzburg (www.kath.net / tagespost) Pfarrer Peter Patto, Seelsorger der Chaldäischen Mission in München, hat ein düsteres Bild über die Situation der Christen im Irak gezeichnet. Die Lage sei sehr ernst, Im Vergleich zur Zeit unter Saddam Hussein “erleben Christen im Irak die Hölle”, sagte Patto, der selbst aus dem Irak stammt, in einem Interview mit der katholischen Tageszeitung “Die Tagespost” (Ausgabe vom Donnerstag).

Täglich würden im Irak irgendwo “christliche Laien entführt oder getötet”. Viele Kirchen seien inzwischen zerstört und mit dem Erzbischof von Mossul, Poulos Faraj Rahho, sei in dem Konflikt inzwischen der erste Bischofs ums Leben gekommen.

Die verschiedenen militärischen und terroristischen Gruppierungen im Irak seien darin einig, die Christen aus dem Irak zu vertreiben. Die Entführung von Erzbischof Rahho habe dem Ziel gedient, Christen Angst zu machen, damit sie Mossul verlassen. Inzwischen würden selbst die Ärmsten, die sich das bislang nicht leisten konnten, die Stadt verlassen und in Wohnviertel mit christlicher Mehrheit ziehen.

Aber eine Perspektive hätten die irakischen Christen nicht wirklich. Ihr Problem mit dem Islam sei bereits 1400 Jahre alt. Früher sei der Irak praktisch christlich gewesen. “Jetzt sind wir bei weniger als zwei Prohent”, so Pfarrer Patto. Christen im Irak wollten keine Macht oder irgendwelche Ministerien übernehmen. Sie bräuchten vor allem “Hilfe zum Überleben”.

“Wir wollen nur in Frieden leben, wir wollen respektiert werden. Wir sind die Uralt-Bewohner des Irak, die immer schon dort waren”. Die Europäer müssten deshalb der irakischen Regierung klar machen, die die dortigen Christen einen besonderen Schutz brauchen.

Wir dokumentieren das Interview, das Karl-Georg Michel mit Pfarrer Peter Patto von der Chaldäischen Mission führte, die sich soeben mit einem dramatischen „Hilferuf der Christen im Irak“ an die Öffentlichkeit gewandt hatte. Peter Patto ist Iraker und lebt seit sechs Jahren in Deutschland.

Tagespost: Ihr Hilferuf ist dramatisch. Wie ernst ist die Lage der Christen im Irak?

Patto: Wirklich sehr ernst. Wir haben vorher nie etwas Vergleichbares erlebt. Auch zuzeiten Saddams war es nicht so schlimm. Solange man nichts gegen ihn oder seine Baath-Partei gesagt hat, konnte man gut leben. Im Vergleich zur Zeit unter ihm erleben Christen im Irak die Hölle. Das Problem ist: Es gibt viele militärische Gruppierungen oder Terroristen, die alle Waffen haben. Und obwohl sie gegeneinander kämpfen, Kurden, Schiiten, Sunniten, sind sie einig gegen die Christen. Sie wollen uns aus dem Irak vertreiben. Das war auch eine Botschaft, als einer unserer Priester entführt wurde und gegen Lösegeld freikam. Er sollte dem Patriarchen und dem Papst sagen, dass sie keine Christen mehr im Irak haben wollen.

Tagespost: Jüngstes Opfer der Gewalt gegen Christen war im März der Erzbischof von Mossul, Paulos Faraj Rahho. Welche Folgen hat sein Tod?

Patto: Im Irak werden täglich irgendwo christliche Laien entführt oder getötet. Allein in Mossul wurden bisher drei Priester getötet. Mehr als ein Dutzend wur