ISLAM = ANTI-CHRISTENTUM

Beiträge, die das beweisen und illustrieren und die CHRISTEN wachrütteln sollen

Archiv für die Kategorie ‘Aegypten’

Ägypten: Kopten verlangen staatlichen Schutz – Bedeutendes Kloster zerstört.

Verfasst von deislam am 10. Juli 2008

Gewalt nimmt zu. Angst vor wachsendem Islamismus

Von Stefan Beig / Wiener Zeitung
Kairo (kath.net/WIZ)

Mit ungewöhnlich scharfen Worten forderte die koptische Kirche in Ägypten Präsident Hosni Mubarak letzten Sonntag öffentlich auf, die „zunehmenden bewaffneten Angriffe auf Mönche“ und „Beleidigungen des Kreuzes“ zu verhindern. Anlass war ein Überfall am 31. Mai auf das aus dem 4. Jahrhundert stammende Abu-Fana-Kloster im oberägyptischen Ort El-Minya, das zu den ältesten Klöstern weltweit gehört.

Shenouda III. von Alexandrien, der koptische Papst, berichtete, dass mindestens 60 bewaffnete Männer am Angriff beteiligt waren. „Sie entführten drei Mönche und folterten sie. Die Mönche wurden gezwungen, ihrer Religion abzuschwören und das Kreuz zu bespucken. Als sie sich dazu weigerten, wurden sie auf Bäumen auf gehängt und geschlagen.“ Laut William Tadros, Pressesprecher der Union Orientalischer Christen in Österreich und koptischer Menschenrechtsaktivist, wurden „Mauern, Kirchen, Mönchszellen, heilige Schriften, Landmaschinen und Felder des Klosters zerstört und niedergebrannt.“ Vier weitere Mönche seien beim Überfall verletzten worden, auch der Bruder eines Mönchs wurde entführt und bislang nicht frei gelassen.

Kopten öffentlich bisher zurückhaltend

Die Lage der Kopten hat sich in Ägypten in den letzten Jahren drastisch verschlechtert. Erst wenige Tage vor dem Vorfall erschossen maskierte Männer einen koptischen Juwelier und seine drei Mitarbeiter in Kairo, ohne dabei etwas zu erbeuten. Neu ist, dass sich erstmals die Führung der koptischen Kirche in Ägypten öffentlich an Mubarak wendet. Bisher gaben nach gewaltsamen Übergriffen prominente Kopten Seite an Seite mit dem ägyptischen Staat Erklärungen ab, in denen jeder fundamentalistische Hintergrund der Angriffe bestritten und zur nationalen Einheit aufgerufen wurde. Die Täter blieben ungestraft.

Auch diesmal wollte Shenouda III. die religiöse Dimension der Auseinandersetzung nicht überbewerten; die Angreifer seien Kriminelle, die daran gewöhnt sind, Gewalt anzuwenden. Doch er richtete auch mahnende Worte an die Regierung: „Mir geht es um die Sicherheit der Mönche. Wüstenstämme auf dem Gebiet des Klosters sind gegen die Wünsche der Mönche. Die Zusammenstöße sind nicht neu, sondern begannen vor Jahren.“

Hinter den Anschlägen stecken Beduinen-Stämme, die das Wüstengrundstück des Abu-Fana-Klosters nicht anerkennen. Die Gewalt begann, als die Mönche vor einigen Jahren mit Genehmigung des ägyptischen Staates einen Zaun um ihr Grundstück errichten wollten. Laut William Tadros folgten „innerhalb der letzten fünf Jahre achtzehn Überfälle auf das Kloster. Weder Polizei noch Justiz zogen die Angreifer jemals zur Rechenschaft, obwohl sie namentlich bekannt sind.“ Vier Mal berief die Regierung eine gemeinsame Sitzung mit allen Beteiligten ein, ohne als dass die Überfälle nachher endeten.

Kritik an Kopten

Namhafte Kopten Ägyptens, die die Ausschreitungen beschönigen, wurden kürzlich vom ägyptischen Schriftsteller Ahmad Al-Aswani scharf kritisiert. „Ich weiß nicht, ob sie sich bewusst sind, dass ihre Worte das Leiden nur vergrößern und die Serie der Gewalt nicht beenden“, erklärte er auf der Website Aafaq.org. „Warum benützen sie nicht ihre Medienpräsenz, um die Gläubigen zu verteidigen? Was hier geschieht, ist der Versuch, Ägyptens Kopten zu terrorisieren, um sie entweder zur Emigration oder zur Konversion zum Islam zu zwingen. Wir haben den Punkt erreicht, wo koptisches Leben und Eigentum in geheimer Absprache mit den Autoritäten straflos beseitigt werden kann, ohne Angst vor effektiver Reaktion, und im Vertrauen darauf, dass, wie immer, alles mit öffentlichen Umarmungen vergessen wird.“

Deutlicher werden die Kopten in der Emigration. Tadros erklärt: „Die Kopten verlangen den Rücktritt des Gouverneurs von El-Minya und ausreichenden staatlichen Schutz für das Kloster. Ein Wachtposten, der sich in zwei Kilometer Entfernung vom Kloster befindet, wurde unverzüglich zu Hilfe gerufen. Die Einsatzkräfte kamen jedoch erst nach vier Stunden. Die Krankenambulanz (Roter Halbmond) verschiedener Einsatzstellen wurde alarmiert. Sie verweigerten sämtliche Hilfeleistung. Dieses Verhalten örtlicher Behörden ist bezeichnend für die Politik des Staates im Umgang mit seiner indigenen christlichen Bevölkerung. Stets wird ihr der Schutz verweigert. Der Gouverneur hat die Mönche aufgefordert, dem Haupttäter Tribut zu zahlen.“

Österreichs Kopten appellierten gemeinsam mit der Union orientalischer Christen an die Weltgemeinschaft, die UN-Ratsversammlung für Menschenrechte und die EU Kommission für Menschenrechte die ägyptische Regierung zum Schutz der koptischen Bürger aufzufordern. Laut einer Presseerklärung seien die Täter der Polizei bereits bekannt, müssten aber mit keiner Bestrafung rechnen, weil sich ihre Anschläge gegen Christen richteten.

Islamismus als Hauptursache

In den letzten Jahrzehnten verließen 1,5 Millionen Kopten ihr Heimatland. Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lebten sie weitgehend ungestört in Ägypten und durften auch öffentliche Ämter bekleiden. Das änderte sich mit dem wachsenden Druck der Muslimbruderschaft, die laut Tadros erstmals im Jahr 1952 in Suez elf Kopten tötete. Seit die Scharia unter Mubaraks Vorgänger Anwar as-Sadat zur einzigen Quelle der Gesetzgebung wurde, sind Kopten durch das Gesetz nicht mehr geschützt und können nur auf Unterstützung des Präsidenten hoffen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker berichtet, dass die Kopten bei Job- und Wohnungssuche benachteiligt würden, chancenlos seien sie bei der Bewerbung für öffentliche Ämter.

Nach Einschätzung von William Tadros ist der Islamismus, der den Staat zunehmend unter Druck setzt, an der Verschlechterung der Lage schuld. „Durch staatliche Schulen, Moscheen und Medien, die von Fundamentalisten beherrscht werden, wird ein aggressives Klima des Hasses erzeugt. Seit der Islamisierung ist das Kopftuch allgegenwärtig, koptische Frauen sind sofort erkennbar.“

Hass auf Christen nimmt zu

In den neunziger Jahren nahm die Gewalt zu. Koptische Mädchen werden entführt und zwangsislamisiert. In jüngerer Zeit gab es Pogrome gegen Kopten, etwa im Jahr 2000, als militante Islamisten im südägyptischen Dorf Al-Kosheh 21 Kopten töteten und mehrere Gebäude vernichteten. Probleme bekamen die Kopten zuletzt vor allem im Zusammenhang mit der Errichtung und Renovierung von Kirchen.

„Das Problem existiert erst, wenn Politik und Religion miteinander verbunden sind und man die andere Religion nicht aushalten kann“, meinte Anba Damian, orthodoxer Bischof für Deutschland, vor über einem Jahr im Kath.net-Interview zum Fundamentalismus. „Es werden Gerüchte verbreitet, dass Christen eine Bedrohung für Moslems wären, dabei haben sie keine Waffen, keine Lobby, kein großes politisches Gewicht. Trotzdem braucht ein Imam nur seine Leute aufhetzen und dann gehen sie auf uns los.“

Angst vor Muslimbruderschaft

Besonders groß ist die Angst vor der Muslimbruderschaft, berichtet Damian: „Als ich unmittelbar vor der Wahl des ägyptischen Parlaments in Kairo durch den Stadtteil Nasser City fuhr, sah ich Menschen, die sich scharenweise auf der Straße versammelten. Sie schrieen „Der Islam ist die Lösung“, warfen sich nieder und beteten. Ich dachte: Das ist nicht das Ägypten, das ich kenne! So viel Angst hatte ich noch nie seit meiner Geburt in Ägypten. Ich erfuhr später, dass 88 Muslimbrüder die Wahl in das Parlament geschafft haben. Es ist kein Geheimnis, dass wir Angst haben, dass die Muslimbrüder an die Macht kommen.“ Mittlerweile würden Einladungen zum Islam am Arbeitsplatz offen und laut und deutlich ausgesprochen: „Man denkt nicht an die Gefühle, nicht an das Zusammenleben mit den anderen. Man denkt nur an eine gewaltsame Islamisierung Ägyptens.“

Die Kopten sind die einheimischen Christen Ägyptens. Wie viele Kopten tatsächlich in Ägypten leben ist unklar. Die öffentlich zugänglichen Zahlen schwanken zwischen fünf und 16 Millionen (!).

Veröffentlicht in Aegypten, Dschihad, Interreligiöser Dialog, Kopten | Verschlagwortet mit : , , , | 1 Kommentar »

Benedikt XVI. tauft einen muslimischen Islam-Kritiker

Verfasst von deislam am 24. März 2008

Wir zitieren aus Idea.de und kommentieren anschließend:

Katholische Kirche, 24.03.08
Papst tauft muslimischen Islam-Kritiker

Journalist Magdi Allam: Islam ist von Hass und Intoleranz gekennzeichnet.

R o m (idea) – Mit der öffentlichen Taufe eines ehemaligen Muslimen und scharfen Kritikers des islamischen Extremismus hat der Papst ein Zeichen gesetzt.

Journalist Magdi Allam, seit Ostern 2008 Christ namens CHRISTIANDer 55-jährige Journalist Magdi Allam, den Benedikt XVI. am Ostersonnabend zusammen mit sechs weiteren Erwachsenen in Rom taufte, sagte, die Kirche sei bislang zu zurückhaltend mit der Taufe von Muslimen umgegangen. Tausende Muslime seien beispielsweise in Italien getauft worden und könnten ihren neuen Glauben dort gelassen praktizieren. Anders ergehe es aber Konvertiten in der islamischen Welt, die sich aus Furcht vor islamistischen Gewalttätern verstecken müssten. Wie die Londoner Zeitung The Times weiter berichtet, lebt der gebürtige Ägypter, der für die Mailänder Zeitung Corriere della Sera arbeitet, seit fünf Jahren unter Polizeischutz. Nach seiner Kritik an Selbstmordattentaten habe er Todesdrohungen erhalten. Allam, der „Christian“ als Taufnahme wählte, bezeichnet den Islam als eine Religion, die von Hass und Intoleranz charakterisiert sei. Er sei von einer Ideologie befreit worden, die Lüge und Gewalt legitimiere, Mord und Selbstmord hervorrufe sowie für blinde Unterwerfung unter eine Tyrannei stehe. Mit seiner Hinwendung zum Christentum habe er die „authentische Religion der Wahrheit, des Lebens und der Freiheit“ gefunden. Allam, der die meiste Zeit seines Lebens als Erwachsener in Italien verbracht hat und mit einer Katholikin verheiratet ist, hat sich auch als Unterstützer Israels hervorgetan.

Neue Spannungen mit dem Islam?
Wie Times-Korrespondent Richard Owen schreibt, riskiere der Papst mit Allams Taufe erneute Spannungen mit dem Islam, die schon nach seiner Regensburger Vorlesung vor zwei Jahren aufgeflammt waren. Inzwischen habe sich der Papst um Entspannung bemüht, indem er etwa in der Türkei in einer Moschee gebetet habe. Außerdem habe er den saudi-arabischen König Abdullah empfangen und ein katholisch-muslimisches Forum initiiert, das im November eingerichtet werden soll.

Unser Kommentar:

Wunderbar! Das ist nun einmal etwas neue Einsicht Signalisierendes, absolut Lobens-, ja Rühmenswertes, nach all den (mindestens verbalen, „faktalen“ bisherigen) unrealistischen Schönfärbereien des Islams und das Liebäugeln mit ihm im Sog des Zweiten Vatikanischen Konzils. Wir können gespannt sein, wie’s weitergeht. Ja, die Spannung wird wachsen. Und das kann dem Christentum nur gut tun!

Allam, der „Christian“ als Taufnahme wählte, bezeichnet den Islam als eine Religion, die von Hass und Intoleranz charakterisiert sei. Er sei von einer Ideologie befreit worden, die Lüge und Gewalt legitimiere, Mord und Selbstmord hervorrufe sowie für blinde Unterwerfung unter eine Tyrannei stehe. Mit seiner Hinwendung zum Christentum habe er die „authentische Religion der Wahrheit, des Lebens und der Freiheit“ gefunden. Allam, der die meiste Zeit seines Lebens als Erwachsener in Italien verbracht hat und mit einer Katholikin verheiratet ist, hat sich auch als Unterstützer Israels hervorgetan.

Dieser neugetaufte Christ, nun namens CHRISTIAN, äußert sich, bekennt schon gleich zu Beginn seines neuen gnadenvollen Lebens unerschrocken und mutig und damit den ganzen vom Vatikan initiierten Dialog mit dem Islam für die nächste Zukunft beeinflussend und korrigierend: Der Islam ist eine Religion, die von Hass und Intoleranz charkterisiert ist, die eine Ideologie ist, die Lüge und Gewalt legitimiert, Mord und Selbstmord hervorruft sowie für blinde Unterwerfung unter eine Tyrannei steht“. Und „mit seiner Hinwendung zum Christentum habe er die authentische Religion der Wahrheit, des Lebens und der Freiheit gefunden“.

Ist das nicht ein Lichtblick? Der Papst hat – ihm sei’s gedankt – mit dieser Taufe mehr als „ein Zeichen“ gesetzt!

Weiterführende Links:

Veröffentlicht in Aegypten, Allah, Benedikt XVI, Dialog - Interreligiöser, Dschihad, Interreligiöser Dialog, Isa != Jesus, Mohammed, Scharia, Toleranz, Vatikan | Verschlagwortet mit : , , , , , , | 1 Kommentar »

Ägypten: Beifall für Rowan Williams

Verfasst von deislam am 17. Februar 2008

Die islamische Universität von Kairo begrüßt Äußerungen des
anglikanischen Primas zur Scharia. Erzbischof Rowan Williams von
Canterbury hatte geurteilt, es sei „unvermeidlich“, Teile des
islamischen Rechts auch in Großbritannien anzuwenden. Das ist nach
Ansicht der Universität al-Azhar ein wichtiger Beitrag zum
interreligiösen Dialog. Williams Äußerung – die in Europa von vielen
kritisiert wird – gehe „in die richtige Richtung“.

(apic 17.02.2008 sk)

Quelle: http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=187270

Technorati Tags: , ,

Veröffentlicht in Aegypten, Islam, Scharia | Verschlagwortet mit : , , , | Kommentar schreiben »

Islam-Propaganda behauptet: der Islam ist friedlich und tolerant gegen Christen… – die Realität in den islamischen Ländern sieht anders aus!

Verfasst von deislam am 5. Oktober 2007

Die Christen und vor allem die Führer Christen müssen endlich durch ernsthafte Kenntnisnahme solcher und ähnlicher Berichte lernen, den Islam als das zu sehen als was er in Wirklichkeit ist: der Erzfeind des Christentums und damit der Erzfeind der erlösungsbedürftigen Menschheit insgesamt:

Zwangskonvertierung, Zwangsheirat, Diskriminierung – der Alltag koptischer Christen in Ägypten

Auch das deutsche ZDF berichtet von den grausamen Verfolgungen der koptischen Christen durch den „friedlichen Islam“ in Ägypten.

St. Mary & St. Abraam ChurchDie Geschichte klingt unglaublich, aber die Familie von Laurence, einem 15-jährigen Mädchen, wurde durch Muslime in eine Tragödie gestürzt: Laurence, eine koptische Christin, wurde von Islamisten verschleppt und soll gezwungen werden, zum Islam zu konvertieren. Sie konnte fliehen und ihre Entführung im Nachhinein bestätigen. Was völlig absurd klingt, wird durch die Aussagen einer Verwandten zur erschütternden Gewissheit. Während der Geiselhaft des Mädchens wurde ihrer Cousine eine Nachricht geschickt, welche die ganze Familie in Aufruhr versetzte: „Laurence wird zum Islam übertreten oder sie kehrt nicht mehr lebend zurück.“ So, liebe Leser, sieht das wahre Gesicht aus des Islam – nicht 1000 und eine Nacht, sondern grausame Geschichten aus dem tiefen Mittelalter – mitten im „toleranten muslimischen Ägypten“.

Geschichten wie diese sind in Oberägypten keineswegs ein Einzelfall: Immer wieder kursieren Berichte über Entführungen koptischer Frauen mit anschließender Zwangskonvertierung und Zwangsheirat mit einem Muslim. Ägyptische Behörden wiegeln ab, behaupten, die Mädchen seien ihren späteren Ehemännern aus Liebe gefolgt, hätten freiwillig ihre Glaubensrichtung gewechselt – Belege für die Freiwilligkeit gibt es keine. Die Wahrheit aber ist, dass unter Morddrohungen den Kopten geraten wird, still zu schweigen über die tatsächlichen Umstände -Entführung, Brautraub – Entführung in den Serail…

DAS ist das wahre Gesicht des „toleranten und friedlichen“ Islam. Nicht einmal der ägyptische Staat, aus Angst vor der Gewalt der Islamisten, oder die Justiz versuchen auch nur, den Christen Gerechtigkeit zu verschaffen. Wieder einmal zeigt sich der Zusammenhang zwischen Gewalt und Islam – entgegen der fast weinerlichen und heuchlerischen Beteuerungen von pro-islamischen Kreisen, der „Islam sei doch nur für den Frieden“… – die Hard Facts des realen Lebens springen uns ins Gesicht und zeigen, wie verlogen die Islam-Propaganda tatsächlich ist.

Die Diskriminierung der Kopten in Ägypten ist nicht neu: Im Jahr 63 nach Christi vom Evangelisten Markus gegründet, wurde im ersten und zweiten Jahrhundert das Land am Nildelta als eines der ersten der Welt christianisiert. Seit im Jahr 641 arabische Muslime begannen, Ägypten einzunehmen, gibt es Auseinandersetzungen zwischen den unterschiedlichen Religionsgemeinschaften. Heute würden die koptischen Christen nicht mehr unterdrückt, erklärt die ägyptische Regierung offiziell. Die Realität aber sieht anders aus. Immer wieder gibt es gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Kopten, immer wieder Anschläge auf koptische Geschäfte und Gotteshäuser. Etwa zehn Prozent der ägyptischen Bevölkerung sind koptische Christen. Bei den Parlamentswahlen aber werden Kopten nicht als Kandidaten aufgestellt, Chancen auf hohe Ämter bei Militär und Polizei werden den koptischen Christen vorenthalten. Diskriminierung pur ist die Realität. Von Toleranz ist keine Spur.

Weiterlesen…

Veröffentlicht in Aegypten, Kopten | Verschlagwortet mit : , , , , , | 88 Kommentare »