Die Türkei will offensichtlich nichts wissen von einem christliches Pilgerzentrum in Tarsus
Verfasst von deislam am 7. September 2008
Meldung von ZENIT: ZG08090603 – 06.09.2008 (Hervorhebungen durch uns)
Permalink: http://www.zenit.org/article-15835?l=german
Kardinal Meisner drängt auf Entscheidung
KÖLN, 6. September 2008 (ZENIT.org).- Die türkische Regierung ist der Bitte des Kölner Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner, in Tarsus, der Geburtsstadt des Völkerapostels Paulus, ein christliches Pilgerzentrum zu ermöglichen, bisher nicht nachgekommen.
Wie das Presseamt der Erzdiözese Köln gestern, Freitag, berichtete, hat der türkische Minister für Kultur und Tourismus, Dr. Ertuğrul Günay, in Beantwortung eines Schreibens von Kardinal Meisner diesbezüglich erklärt, es bestehe die Absicht, einen Teil einer alten Baumwollfabrik in Tarsus für den Gottesdienst und für die Pilgerbetreuung bereitzustellen. Die Prüfung dieses Vorhabens dauere noch an. Weitere Einzelheiten sind dem Brief nicht zu entnehmen.In der Vergangenheit hat sich Kardinal Meisner mehrmals öffentlich dafür eingesetzt, dass Tarsus ein festes christliches Pilgerzentrum erhält. Seine zwei Schreiben an den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan blieben bislang ohne Antwort (vgl. Brief an den Apostolischen Vikar von Anatolien und Zeitungskommentar im Juni beziehungsweise das Schreiben an Erdoğan). Der türkische Ministerpräsident hatte bei einem Köln-Besuch im Februar versprochen, er werde sich für ein Pilgerzentrum in Tarsus einsetzen, sobald die Kirche mit diesem Wunsch auf ihn zukomme.
Zum Paulus-Jahr wird Kardinal Meisner vom 29. September bis zum 3. Oktober an der Spitze einer Delegation der Deutschen Bischofskonferenz nach Istanbul und Tarsus reisen.
Unser Kommentar:
Siehe unsere Stellungnahme zum Artikel: “So zerstört der (türkische) Islam alles Heiligste des Christentums – aus purem Hass”, die auch hierfür (mutatis mutandis) gilt; das heißt, die Führer der katholischen Christenheit Europas müss(t)en (mindestens!) der türkischen Regierung klarmachen, dass sie nicht darum herumkommt, den Gesuchen um Bewilligung von Errichtungen neuer oder (Wieder-)Inbesitznahme ehemaliger, bzw. noch bestehender kirchlicher Gebäulichkeiten innert nützlicher Frist stattzugeben, ansonsten eine offizielle europaweite kirchliche Kampagne gestartet wird (würde) zur Verhinderung der Aufnahme der Türkei in die EU und weiterer Moscheebauten im noch bis vor wenigen Jahrzehnten christlich-geprägten und moscheelosen Europa. Es ist aber aktuell leider völlig utopisch, an eine solche Haltung unseres Episkopats zu glauben. Man gibt sich ja schon längstens damit zufrieden, bescheidene Gesuche zu stellen statt angemessene Forderungen. Und man sagt schon im voraus, dass man – im Falle einer Ablehnung oder Nichterfüllung – keine “Retorsionsmaßnahmen” einleiten werde, weil es nicht christlich sei, “Gleiches mit Gleichem zu vergelten”. Die Mohammedaner werden aber eine solche “christliche” Großzügigkeit und Vornehmheit niemals wirklich “honorieren”. Sie betrachten sie bestenfalls höhnisch und spöttisch als vorauseilende Unterwürfigkeit. Es steht ihnen schließlich zu, “die Rechtleitung”, “die Religion bei Gott” gemäß dem Befehl “Allahs” überall auf dieser Erde einzupflanzen und dafür zu sorgen, dass vor allem das “polytheistische” Christentum nach und nach dezimiert, “ausgeschaltet” und wenn möglich vernichtet wird, so wie es über die Jahrhunderte in der Türkei, dem einstmaligen erfolgreich christianisierten “Kleinasien”, geschehen ist.
Martina sagte
Es ist zwar nicht christlich Gleiches mit Gleichem zu vergelten, aber es wäre christlich – und Pflicht der Bischöfe – Heiden als Heiden zu bezeichnen und ihnen zu erklären, wenn sie bei Ihrem Irrtum bleiben, dass Christus nicht die 2. Person eines dreifaltigen Gottes ist, der in der Hl. Jungfrau Maria Fleisch angenommen hat, werden sie die ganze Ewigkeit hindurch in der Hölle verbringen.
Aber solange wir einen Papst haben, der ehrfürchtig Heidenkultorte besucht, die früher christliche Kirchen waren, wie die blaue Moschee in Istanbul, und der behauptet, die Mohammedaner und wir würden laut Nostra aetate den Einen Gott anbeten (der bei den Mohammedanern einfaltig und bei den Katholiken dreifaltig ist) solange wird man wohl beten müssen, dass Christus seine Kirche endlich wieder in Ordnung bringt und von den Irrlehrern befreit.