Geschrieben von deislam - 22. Mai 2008
Wenn christliche Kirchenmänner und christliche Politiker sich von Geert Wilders distanzieren, ja ihn hässlich disqualifizieren, indem sie seinen mutigen, unterstützenswerten Kampf gegen den mörderischen Islam “verachtenswert”, “provozierend”, “unappetitlich”, “von gleichem Niveau wie antisemitische Schweinereien” und seinen aufklärerischen Kurzfilm “Fitna” ein “Machwerk” (und dergleichen) heißen, dann bezeugen sie damit vor aller Welt nur, dass sie weder vom Islam, noch vom Christentum, noch von christlicher Politik auch nur das Allerwesentlichste begriffen haben. Wolfgang Schäuble wird mit seinen Äußerungen nun zu einem Paradebeispiel für freiwillig gestig-behinderte Volksvertreter. Sie haben Augen, um zu sehen, und wollen nicht sehen; Ohren, um zu hören, und wollen nicht hören; Verstand, um zu verstehen, und wollen nicht verstehen. Was sie “wahrnehmen”, ist nicht die Realität, sondern ihr eigenes “Machwerk”, ihre mutwilliges Selbst-Ver-)Blend(ungs)werk, und deshalb ist dann ihr kirchliches/gesellschaftliches Wirken/Werk ein ebensolches, ein der Wirklichkeit nicht dienliches, vielmehr ein kontraproduktives, (allglemein)gefährlich schädliches. Und da der Islam in seinen realen Konsequenz nun einmal ziemlich genau das ist, was der 15-Minuten-Film “Fitna” von Geert Wilders deutlich macht, Schäuble diesen aber pauschal verurteilt, auch ohne ihn angesehen zu haben, gilt das Verdikt: “dieser Innenminister ist ein Skandal”, er ist “untragbar für Deutschland”; er soll nicht nur zurücktreten, sondern er muss ehestmöglich zurückgetreten werden! Zumindest aber soll er zu Gesicht und Gehör bekommen, was das noch nicht verblendete Volk von ihm (und Seinesgleichen) denkt:
Werter Herr Minister Schäuble! Mit Entsetzen las ich heute morgen Ihre Stellungnahme zu Fragen der FAZ zum Film “Fitna” des niederländischen Absolutdemokraten Geert Wilders. Sie äußern dort, dass Sie den Film zwar nicht gesehen haben, aber eine Menge schlechtes darüber gehört haben und dass dieser Film deshalb ein übles Machwerk sei, das den Machwerken der Islamisten im Internet gleichkomme.
(Offener Brief an Wolfgang Schäuble von PI-Leser Thomas Voß)
Mit Verlaub, Herr Minister, ich habe selten eine dümmere Äußerung in meinem nunmehr 44-jährigen Leben erlebt. Sie äußern ferner, dass man über Christen auch einen solchen Film, den Sie ja nach ihren eigenen Angaben niemals gesehen haben, dafür aber ähnliche Filme von Islamisten über Juden, machen könnte. Mit anderen Worten: Sie wissen zwar nicht worum es geht, aber das machen wir Christen und Christdemokraten auch.
Gut Herr Schäuble, wir Christen kapern natürlich in unserer knappen Freizeit sehr gerne Flugzeuge und fliegen damit mehrere tausend Menschen in den Tod. Und ja, Herr Minister, wir Christen stacheln auch laufend in Hasspredigten zum Ermorden von Andersgläubigen an. Natürlich, Herr Minister, wir Christen stechen unsere Schwestern auch gern auf offener Straße, wie jüngst in Hamburg geschehen, bestialisch ab, weil wir uns in unserer “Ehre” verletzt fühlen. Und ja, wir steinigen auch ganz gern einmal Frauen, die wir der Unzüchtigkeit verdächtigen, zu Tode. Und natürlich setzen wir in unserer Bibel Frauen mit Hunden und Vieh gleich. Und Juden mit Schweinen und Affen. Und natürlich fordern wir in unserem Koran… äh heiligen Buch, zum Genozid auf. Und wir Christen setzen natürlich auch Kopfgelder auf uns ungenehme Kritiker aus und fordern auf diese zu ermorden. Wir haben auch alle einen Sprengstoffgürtel um, mit dem wir Andersgläubige “ausradieren” wollen. Wir Christen sind schlimme Leute, und die Islamisten, deren Fürsprecher Sie offensichtlich sind, müssen uns töten.
Wie? Sie sind gar nicht der Fürsprecher für Islamisten? Sie wollen den Dialog mit dem “Friedlichen Islam”? Nein, da habe ich aber ein ganz anderes Bild. Ich weiß zwar nicht, was Sie so reden, oder wie Sie handeln, aber ich vermute einfach einmal Sie sind ein Islamistenfreund. Denn Sie tun genau das, was die Islamisten tun: Sie setzen Demokraten mit Terroristen gleich und Sie urteilen über Dinge, die Sie nicht kennen. Genau wie Islamisten. Nicht anders.
Geert Wilders ist ein demokratischer Abgeordneter des niederländischen Parlamentes. Geert Wilders setzt sich permanent für die Freiheit und die demokratischen Rechte aller Menschen ein. Geert Wilders setzt sein LEBEN mit dem Film Fitna für uns Christen in Europa aufs Spiel. Geert Wilders ist ein Mensch mit Charakter, den Sie vermissen lassen. Herr Wilders erfüllt Ihren Amtseid während Sie sich hinter einem fadenscheinigen Dialog verstecken, den Necla Kelek schon lange für gescheitert ansieht. Und Frau Kelek, die mir seit 2003 persönlich bekannt ist und mit der ich vier Monate täglich über den Islam in Deutschland sprach, hat Ihnen wiederholt mitgeteilt, dass Sie ein völlig falsches Islambild haben.
Sie wollen den Muslimen Zeit geben? Ja, wieviel Zeit denn noch? Seit 45 Jahren hat sich mit den Muslimen in Deutschland nichts geändert. Im Gegenteil. Die Muslime, besonders arabischer und türkischer Herkunft, leben immer noch in ihren alten anatolischen Strukturen. Sie haben sich nicht ein Stück in diese Gesellschaft integriert. Auch das hat Ihnen Frau Kelek schon mitgeteilt.
Die Politik in Deutschland kann anscheinend Probleme nicht mehr lösen, Sie kann diese nur noch verschieben!
Sie sind eidbrüchig dem Deutschen Volke gegenüber. Sie sind es, der demokratische Werte einer menschenverachtenden, undemokratischen und diktatorisch gesinnten Ideologie zum Opfer trägt. Sie sind es, der Demokraten diffamiert und Terroristen hofiert! Herr Schäuble, treten Sie zurück! Mit diesem Interview haben Sie gezeigt was Ihnen Demokratie und Deutschland wert sind: Nichts!
Mit freundlichem Gruß
Thomas Voß
Hamburg
Wer es Thomas Voß gleichtun möchte:
Wolfgang Schäuble
Bundestagsbüro
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon: 030 – 227 7 26 00 – Telefax: 030 – 227 7 67 44
wolfgang.schaeuble@bundestag.de
Posted in Politically Incorrect (PI): 21 May 2008 03:12 AM CDT
Siehe auch:
Zitat aus den Radio Vatikan-Nachrichten:
Schweiz/Niederlande
Der Weltkirchenrat hat den anti-islamischen Film „Fitna” des rechtspopulistischen niederländischen Oppositionspolitikers Geert Wilders kritisiert. Bei dem Streifen handele es sich um einen „klaren Fall von Islamophobie”, erklärte der Direktor des Programms für Dialog und Interreligiöse Zusammenarbeit des Weltkirchenrates, Pfarrer Shanta Premawardhana, in Genf. Durch die Aneinanderreihung nicht zusammenhängender Bilder schildere Wilders einen gewaltsamen und extremen Islamismus ohne zu versuchen, diesen vom normalen Islam zu unterscheiden, so der Theologe. Extremismus sei ein Problem der meisten Religionen, dem man nur im gemeinsamen Dialog begegnen könne.
In Indonesien, Pakistan und im Iran verurteilten Regierungssprecher den Film als Beleidigung der Muslime. Ähnlich äußerte sich die Islamische Konferenz-Organisation IOC. Auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon und die EU kritisierten das Pamphlet Wilders. Ein britisches Internet-Portal, das den Film am Donnerstag veröffentlicht hatte, nahm ihn inzwischen wieder von seinen Servern. (idea/dw)
Gefällt mir:
Gefällt mir Lade...