Karfreitagsgebet für Juden-Bekehrung überschattet Katholikentag
Verfasst von deislam am Februar 28, 2008
Wir übernehmen folgende Meldung aus (jesus.de / epd) -
Das neue katholische Karfreitagsgebet zur Bekehrung der Juden belastet nun auch den kommenden Katholikentag.
Der Repräsentant der Weltunion für progressives Judentum in Deutschland, Walter Homolka, hat seine Mitwirkung an dem Christentreffen im Mai in Osnabrück abgesagt. Das katholische Gebet «zur Erleuchtung der Juden» sei nach der Schuld, die die katholische Kirche «in ihrer Geschichte mit dem Judentum» und zuletzt im Nationalsozialismus auf sich geladen habe, «völlig unangemessen» und müsse «aufs Schärfste zurückgewiesen werden», erklärte er am Montag in Potsdam.Die Weltunion gilt mit 1,6 Millionen Mitgliedern in 46 Ländern als weltweit größte jüdische religiöse Organisation. Der liberale Rabbiner kritisierte zugleich die Ankündigung der Bischofskonferenz auf ihrer Frühjahrstagung, Möglichkeiten für multireligiöse Feiern weiter einzuschränken. «Die Beziehungen zwischen katholischer Kirche und der jüdischen Gemeinschaft stehen durch diese unfreundlichen Akte schlagartig vor einer Zerreißprobe, wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr», betonte Homolka, der in Potsdam mit dem Abraham-Geiger-Kolleg die einzige deutsche Ausbildungsstätte für Rabbiner leitet.
In diesem Klima sei die Pflege von Gastfreundschaft nicht mehr möglich, so Homolka. Katholisch-jüdische Gemeinschaftsfeiern und die gemeinsame Lektüre des christlichen Neuen Testaments setzten eine Basis des Vertrauens voraus, «die ich im Augenblick für mich leider nicht mehr gegeben sehe». Beim 97. Deutschen Katholikentag in Osnabrück sind unter anderem ein sogenanntes «Zentrum Christlich-Jüdischer Dialog» und ein
«Zentrum Christlich-Islamischer Dialog» vorgesehen.Papst Benedikt XVI. hatte im vergangenen Jahr die umstrittene lateinische «Tridentinische Messe» wieder zugelassen. Die darin enthaltene Karfreitagsfürbitte «für die Juden», die unter anderem von einer «Verblendung» der Juden spricht, wurde Anfang Februar in einer Neufassung veröffentlicht. Der Text wurde entschärft, ruft jedoch weiterhin zu einer «Erleuchtung» und «Rettung» der Juden durch den christlichen Gott auf. Die italienische Rabbinerversammlung hatte daraufhin Gespräche mit der katholischen Kirche abgebrochen. Das Karfreitagsgebet soll in katholischen Gottesdiensten in diesem Jahr erstmals in der neuen Form gesprochen werden.
Siehe dazu unseren Beitrag: “Die re-re-revidierte Karfreitagsfürbitte für die Bekehrung der Juden”
Und die Zenit-Meldung: “Vertreter des Judentums wollen Dialog mit der Kirche weiter vorantreiben.”

März 9, 2008 um 10:50 Uhr nachmittags
Der Papst hat sich einen falschen Namen gewählt. Von “Guter Rede” kann ja nun wirklich keine Rede sein…
März 10, 2008 um 11:26 Uhr vormittags
[...] Karfreitagsgebet für Juden-Bekehrung überschattet Katholikentag [...]
März 19, 2008 um 7:51 Uhr vormittags
[...] die Kruzifixe abgehängtDie re-re-revidierte Karfreitagsfürbitte für die Bekehrung der JudenKarfreitagsgebet für Juden-Bekehrung überschattet KatholikentagEine Fatwa, an der man (schon gar als Christ) nicht vorbeischauen darf!(Das) KonzilJuden fordern [...]
März 22, 2008 um 7:58 Uhr nachmittags
[...] sich Rom unterw… zu Die re-re-revidierte Karfreita…Wird sich Rom unterw… zu Karfreitagsgebet für Juden-Be…deislam zu Eine Fatwa, an der man (schon …deislam zu Über unsKG zu Über unsWird sich [...]
April 11, 2008 um 4:54 Uhr nachmittags
Schliesslich stützt sich das Gebet Ratzingers auf Paulus’s (selbst ein Jude, Benjaminer) Römerbrief, 11 Kapitel, (etwa 1 Seite). Judenchristen können das bestätigen. Juden und Christen werden nur durch die gemeinsame Anerkennung Jesus Christus zum Ziel kommen.
Hierbei handelt es sich um einen unbestreitbaren Fakt des Evangeliums, und nicht um eine Meinung Ratzingers.
April 11, 2008 um 7:18 Uhr nachmittags
@Jürgen Kaiser, #5:
“Juden und Christen werden nur durch die gemeinsame Anerkennung Jesus Christus zum Ziel kommen”.
Sicher nicht! Die Christen kommen auch ohne die Juden (diejenigen, die Christus nicht annehmen) ans Ziel, und sie sind durch die vergangenen 2000 Jahre hindurch immer schon ohne sie ans Ziel gelangt, sofern sie, die Christen wirklich Christen waren. Und die Juden konnten sich, wie die ersten “Juden-Christen” immer schon als am Ziel angekommen wissen, wenn sie wirklich Christen wurden (wie Paulus) und nicht “Juden” blieben.